22. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Angst vorm alten Aufguss

alteraufguss

„Alles schon mal dagewesen!“, diese Angst haben viele. Sie ist ein Auslöser vom Wer-will-das-lesen?-Gefühl.

Die Zutat, die Ihre Texte anders macht, sind Sie! Nicht nur vom Ton her, auch wenn der gute alte Plauderton sehr viel damit zu tun hat, wie einzigartig Ihre Texte werden. Das Wichtigere dabei, einen alten Aufguss zu verhindern, ist, dass Sie keinen produzieren.

Das war jetzt mal wieder hilfreich. ;-) Besser so gesagt:

Wenn ich einen Text von Ihnen lese, interessiert mich nicht die reine Information, die drinsteckt. Sofort einzigartig wird es, wenn Sie schreiben, wie SIE die Sache sehen [oder anpacken, oder nicht sehen, oder erlebt haben oder was Sie mir raten …].
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21. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Übung: Bildhaften Wortschatz aktivieren

uebungicon
Immer, wenn ich sage, dass das Zeichnen und das Schreiben so viel gemeinsam haben, bekomme ich ein paar schräge Blicke. Doch bei beidem muss man erst mal Ideen haben, sie klar strukturieren und auf den Punkt bringen. Vor allen Dingen nützt ein großer aktiver Wortschatz, und weil wir alle einen sehr begrenzten davon haben, müssen wir die vielen vielen passiven Wörter, die in unserem Hirn rumschwimmen, aktivieren.

Auch wenn Sie nicht zeichnen, sondern “nur” schreiben wollen, profitieren Sie davon enorm. Denn damit schreiben Sie viel abwechslungsreicher und lebendiger. Außerdem lassen Sie Bilder in den Köpfen Ihrer Leser entstehen. Das Tolle: Durch die Schreiberei oder/und Zeichnerei wird gleichzeitig Ihr Reden vielseitiger.
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20. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Über die Ausrüstung beim Schreiben

bleistifthoch

Letzte Woche war ja Zeichnen angesagt. Vor der Zeichenwoche werde ich gerne gefragt: „Zeichnen wir elektronisch?“ – „Nö. Mit Stift und Papier.“

Wenn man sich die Dinge immer gleich ausrüstungsmäßig verkompliziert, funkt man dem Lernprozess total dazwischen. Mal abgesehen davon, dass es fürs Schreiben [und die meisten anderen Vorhaben] erst mal gar keine großartige Ausrüstung braucht:

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13. Oktober 2014
von Gitte Härter
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An den Plauderton rankommen

plauderton

Immer wieder geht es mir beim Schreiben darum, dass Sie MIT Ihren Lesern und potenziellen Kunden plaudern und nicht einfach an sie hinschreiben.

Doch das eine ist es, das zu wollen, das andere ist, es zu können. Tatsache ist, dass wir es gewohnt sind, beim Schreiben unnatürlicher zu klingen. Meistens, weil wir es von Uni und Business nicht anders kennen.

In Workshops wird besonders deutlich, wie krass die Unterschiede oft sind: In der eigenen Vorstellung und im direkten Austausch mit mir, sind alle total locker. Aber sobald es daran geht, einen Text – zum Beispiel Blogartikel – zu schreiben, wird’s schnell mal hölzern und austauschbar.

Hier ein paar simple Tricks, wie ich den Plauderton raushole:
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9. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Video: Über die Ordnung beim Schreiben

Wenn ich Schreibcoachings und -workshops mache, sehe ich oft, wie unordentlich viele meiner Kunden vorgehen: sich in Dateien verheddern, mit verschiedenen Versionen hantieren und und und

Das klingt wie ein Nebenschauplatz, wirkt sich aber enorm auf das Schreiben aus!

*

 PS: Das ist übrigens nicht mein Arbeitsplatz, sondern ein kleiner Zusatzschreibtisch mit dem alten PC. Da zeichne ich manchmal.

 

8. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Es geht immer um Glaubwürdigkeit

kundenbrille

Was mich immer wieder zum Schmunzeln bringt, ist, wenn Leute sagen „ich brauch diese eine Formulierung“ oder „diesen einen ultimativen Text“, der für mich verkauft.

Tscha, das ist ja nun ein schöner Wunsch. Wenn die Selbstständigkeit so einfach wäre, dass man nur einmalig eine wundermanipulierendeultimativeüberzeugungsverkaufmachende Formulierung braucht.

Tatsächlich läuft natürlich jeder einzelne Text immer nur auf eins hinaus: Ist das, was mir als Leser da erzählt wird, glaubwürdig?
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6. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Differenzieren: Feinheiten wahrnehmen

siebendingegruen

Heute ist ja zum letzten Mal der einwöchige Kurztipp-Workshop gestartet. Zum Auftakt gehts natürlich mal wieder um die Themenwahl, mit der ja alles steht und fällt. Wenn wir übers Plankton-Thema sprechen spielt natürlich auch gleich die Arbeitstitel-Überschrift eine Rolle: Warum die Überschrift erst einmal für Sie da ist.

Dazu fiel mir gerade eine schöne kleine Übung für Sie ein … beziehungsweise eine Inspiration für Sie, wenn Sie grad was bloggen wollen, aber Ihnen kein Thema einfällt. Man kann sehr schön am eigenen Leib das differenzierte Hinschauen üben, wenn man mit Überschriften spielt. Nehmen wir den XX-Artikel, also stellen Sie sich mal vor, Sie schreiben zu Ihrem Fachgebiet einen Artikel mit der Überschrift:

7 Dinge, …

Und jetzt gebe ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, die alle in eine bestimmte Richtung gehen. Aber eben nur eine Richtung:
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6. Oktober 2014
von Gitte Härter
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Vorschau auf die Workshops 2015 (mit Daten!)

computermaus

Ein Vorschau-Blinzler auf die nächsten Workshops. Wie ich schon erzählt habe, stelle ich das Format um: Ab 2015 gibt es nur noch E-Mail-Workshops [nicht mehr das Forum]. Ansonsten bleibt wie gehabt: Bei mir lernt man immer durchs Tun. :-)

  • Damit die Workshops nicht wieder so weit im voraus ausgebucht sind, stelle ich immer quartalsweise die nächsten Termine ein. Es gibt – wie jetzt – eine Vorschau. So können Sie schon mal spechten, was Sie interessiert und es zeitlich einplanen.
  • Die Workshops pro Woche können zusammenhängend gebucht werden oder einzeln – die meisten sind eintägig, wie in der Sommer-Akademie. Ich gebe dann hier im Blog und im Newsletter bekannt, ab wann man sich anmelden kann [vormerken/"schon mal reservieren" ist nicht möglich].

Für diese Workshops kann man sich ab November anmelden, das sag ich dann noch. Das gibts im ersten Quartal:

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