… erscheint am Horizont. Unverhofft kommt oft, heißt es ja, und so hat mich gestern beim Kaffeetrinken eine sehr geniale Buchidee heimgesucht. Vorhin hab ich sie meinem Lieblingsverlag gemailt und auch prompt eine begeisterte Antwort bekommen. Jetzt heißt es, aus der groben Idee ein tragfähiges Konzept zu machen. Genau wie meine Schäfchen ab Montag im Buchkonzept-Workshop mit ihren Projekten.
2012 wird spannend, weil das neue 30-Minuten-Büchlein mit dem außergewöhnlichsten Thema, das ich je geschrieben habe, erscheint. Und das Kundenakquise bekommt ja mit der 6. Auflage einen neuen Look und ein völlig geändertes Internet-Kapitel. Das Buch ist ja jetzt schon einige Jahre alt, was im Internet eine Ewigkeit ist.
Die genauen Erscheinungstermine dieser beiden Bücher weiß ich noch gar nicht.
Mein Romanprojekt ist übrigens nicht vergessen. Letztes Wochenende habe ich mich wieder einige Stunden damit vertraut gemacht und will mal sehen, wie ich das vernünftig reinstricken kann (Die Zeit! Die Zeit!). Das erzählerische Schreiben, das einige von Ihnen mit links machen, ist für mich ja noch ziemliches Neuland, flutscht daher lange nicht so wie alles andere.
Können Sie sich noch an Ihre ersten Fahrstunden erinnern? Wie Sie hochkonzentriert damit beschäft waren, das Auto zu starten. Zündschlüssel drehen, ach in den Spiegel schauen soll man ja auch!, Gas, Kupplung, AAAH!, der andere Spiegel, huch, das Auto macht einen Satz und geht wieder aus. Endlich fährt es! Beim Abbiegen hat man mit dem Blinker und den Spiegeln alle Hände voll zu tun. Den Blick fest auf den Tacho fixiert, damit man ja nicht den genauen Zeitpunkt verfehlt, in dem man schalten muss …
Etwas später, wenn man das Auto selbst einigermaßen in Griff hat, rückt plötzlich die gefährliche Außenwelt in den Fokus. Jetzt schaut man dauernd auf das Draußen: Bleibt der auf seiner Fahrbahn? Schaffe ich die grüne Ampel noch? Was bedeuten diese ganzen Schilder?
Heute sind Sie geübt im Autofahren. Sie wissen, was Sie tun, und wie selbstverständlich haben Sie alles im Griff. Augen und Wahrnehmung sind überall.
Diese gleichzeitige Nah- und Fernsicht brauchen Sie auch beim Schreiben. Bei allen Textarten und –längen. Wenn Sie nur auf eines achten, und das passiert extrem häufig, dann hat das Folgen.
Songwriting ist eine ganz eigene Kunst. Elton John spricht hier zwar nicht über Text, aber zeigt in einer meisterhaften Ad-hoc-Leistung, wie er mal eben einen ihm völlig fremden Text mit passender Melodie unterlegt. Auf die Frage eines Studenten in der Sendung “Inside the Actors Studio”, wie er beim Komponieren vorgeht, fragt Elton John, ob jemand ein Buch dabei hat, irgendein Buch, … aber sehen Sie selbst:
Eine Blogparade ist eine wunderbare Sache, um Ihr Blog bekannter zu machen. Bei einer Blogparade ruft ein Blog andere Blogbetreiber dazu auf, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Artikel zu einem festgelegten Thema zu veröffentlichen. Ist der Zeitraum abgelaufen, gibt es eine Auswertung:
oder ein E-Book aus allen Beiträgen, das auf dem eigenen Blog oder bei allen mitmachenden Blogs als kostenfreies Marketingwerkzeug heruntergeladen werden kann. Wenn Sie ein E-Book planen, haben Sie natürlich deutlich mehr Aufwand. Außerdem muss das geplante E-Book schon in den Spielregeln stehen, damit jeder Mitmachende weiß, was auf ihn zukommt und dieser Verbreitung auch zustimmt.
Selbst hab ichs ja nicht so mit Gedichten, aber ich bin ein großer Freund vom Eindampfen. Diese Textkritik im literaturcafe.de ist lesenswert. Malte Bremer bespricht im Detail ein Gedicht. Und egal, ob Sie DichterIn sind oder anderes schreiben: Fragen dieser Art sind jederzeit nützlich, um Texte zu verbessern.
Das neue Jahr regt ja immer dazu an, dieses Jahr endlich xy zu machen. Mich hat zum Beispiel wieder ein Schwung E-Mails von BlogleserInnen erreicht, die mir anvertraut haben, dass sie jetzt endlich ihre Schreibträume angehen möchten. Die einen wollen unbedingt ein Buch veröffentlichen, die anderen ihre Schreiblust wiederfinden, die irgendwie vom Alltag verschüttet worden ist. Und wissen Sie was: Das ist eine großartige Idee!
Ich kenne es natürlich auch aus eigener Erfahrung, wenn ein „Ich wollte ja noch …“ ewig mitgezogen wird. Dann drehen wir uns einmal um, und es ist wieder Weihnachen: Waaas? Wie konnte dieses Jahr so schnell vergehen? Und wieder habe ich nicht …
Wenn Sie ein Schreibziel jetzt endlich realisieren möchten, dann rufe ich Ihnen ein kraftvolles NUR ZU!!! entgegen.
Da mir schon seit einiger Zeit immer mal Fragmente zum Arbeiten im Café im Kopf rumschwirren, ist das die Gelegenheit, einmal alles zusammenzufassen.
Ist ein Café nicht zu unruhig?
Das ist natürlich eine Typfrage. Ich schreibe auch zu Hause gerne mit lauter Musik, und wenn ich richtig drin bin, blende ich automatisch alles aus, was sonst so um mich herum geschieht. Gerade im Café finde ich es sehr einfach, das allgemeine Gemurmel auszublenden. Was mich manchmal enorm stört, ist allerdings die Hintergrundmusik. Wird wieder mal kreischender Freejazz oder gleichförmiger Elektropop aufgelegt, geht mir das so sehr auf den Sack, dass ich frage, ob sie die Musik wechseln können (was bisher überall anstandslos gemacht wurde).
Zum Flüchten bringen mich nur außergewöhnliche Dinge:
Mittlerweile arbeite ich ziemlich viel im Café. Mein aktuelles Buch* ist bestimmt zu drei Vierteln hier in meinem Stamm-Coffee Shop entstanden, wo ich auch momentan tippe. Da das Netbook mein ständiger Begleiter ist, kaufe ich meine Taschen jetzt immer mit Netbook-komfortabel-transportier-Gedanken. Meinen tollen Rucksack mit Laptopfach habe ich Ihnen schon vorgestellt.
Jetzt habe ich vom Christkind die Camel Active Bag bekommen, und ich liebe sie über alles! Die Tasche ist aus sehr leichtem, dünnen, aber strapazierfähigem Material (ich habe schon seit vielen Jahren eine Reisetasche gleicher Machart). Dadurch hat sie kaum Eigengewicht. Sie ist gerade so groß, dass das Netbook hochkant bequem reingeht. Zusätzlich ist dann im Hauptfach noch Platz für Papiere.
Außerdem hat die Tasche unter einer Klappe
ein weiteres, fast genauso großes Fach – ebenfalls mit Reißverschluss,
ein kleineres, verschließbares Fach
und ein kleines offenes Einsteckfach.
An der Seite gibt es eine Handytasche.
Die Tasche wird wie eine Messengerbag quer getragen und ist auf der Rückseite, wo sie am Körper aufliegt, gepolstert. Der Schultergurt ist von der Länge her großzügig veränderbar. Sie ist Schwarz (keine Ahnung, ob es auch noch andere Farben gibt). Ist auch was für Männer.
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