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So werden Sie mit Wörtern manipuliert.

Heute habe ich wieder einmal eine E-Mail mit dem Betreff „Wichtige Nachricht für Gitte Härter“ bekommen und wusste natürlich gleich: Das ist etwas vollkommen Unwichtiges.

Es ist ja schon zum Schmunzeln, wie dilettantisch Spammer und Betrüger oft vorgehen: Ob es die mies übersetzten, von Fehlern nur so strotzenden Übersetzungen sind oder ob man Ihnen das fabelhafte – streng geheime! – Angebot macht, gegen 30 % Provision mal kurz 15 Millionen Euro außer Landes zu schmuggeln. Auf der anderen Seite gibt es die allzu gut gemachten Tricks, auf die man auch als gewiefter Profi reinfällt.

Dazwischen gibt es ein breites Mittelfeld, in das viele tappen, die sich gemeinhin nicht für naiv halten. Es trifft auch die Besten, Vorsichtigsten und Stabilsten unter uns.

Mit Wörtern lässt sich blendend eine Schwäche ausnutzen, ein Motiv verschleiern und dem Leser das Gefühl geben, er trifft gerade eine wohldurchdachte Entscheidung.

Hier ein paar gängige Tricks:
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Buchtipp: Characters & Viewpoint

Von meinen vier Roman-Lesestoff-Büchern fand ich zwei richtig hilfreich. Das “Outlining your Novel” habe ich ja schon etwas ausführlicher vorgestellt

Dieses hier – Characters & Viewpoint – ist ebenfalls sehr empfehlenswert! Orson Scott Card, der mir bis jetzt völlig unbekannt war, hat zahlreiche Romane veröffentlicht.

Gerade bei Anleitungen zum Schreiben finde ich es immer wichtig, dass die Person, die mir etwas beibringt, bewiesen hat, dass sie es auch selbst kann. Darum finde ich es immer merkwürdig, wenn Leute vollmundig eine Anleitung geben à la “So schreibst du einen Bestseller!”, aber selbst noch keinen zustande gebracht haben … oder “Das perfekte Drehbuch”, aber selbst haben sie noch keins verkauft.

Leider scheint es dieses Buch nicht auf Deutsch zu geben. Ich habe über die Jahre schon einige Literatur rund um Belletristik und Drehbuch gelesen, und entweder ich hatte Pech oder es ist einfach so, dass die deutschen Ratgeber zu diesem Thema sehr viel theoretischer ist.

In diesem Buch dreht sich alles um die Charaktere einer Geschichte, und das sehr intensiv von allen Seiten, wie das Inhaltsverzeichnis zeigt:

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Leserinnen-Link-Tipps

Gleich zwei E-Mails erreichten mich am Wochenende à la “könnte interessant sein”:

:arrow: Edeltraud verweist auf diesen Artikel auf krone.at: So verpasst du deinen Texten den letzten Feinschliff

:arrow: Maria hat diese Website gefunden: Spread germanisms! – das Gegenstück zu Anglizismen

Dankeschön!

Fundstück: Plagiat und Kooperation

Stefan Niggemeier berichtet über ein E-Book des bekannten Kolumnisten “Achim Achilles”, das wegen fast inhaltsgleicher Texte aus einem anderen Buch vom Markt genommen werden musste. Ob es sich um ein Plagiat oder ein Problem mit einer früheren Zusammenarbeit handelt, ist nicht klar.

:arrow: Achim Achilles muss Fersengeld zahlen

Dass E-Books mit fremden Inhalten bestückt werden, habe ich auch in meinem Umfeld schon erlebt – bis hin zur 1:1-Kopie eines gesamten E-Books inklusive abgekupfertem Verkaufstext.

Aber auch die Bedingungen (und Grenzen) einer Zusammenarbeit sollten immer im Vorfeld eindeutig geklärt werden, ob es sich nun um engere Partner handelt – wie in diesem Fall – oder um Text-Kooperationen mit Verlagen: Holzauge, sei wachsam!

Wozu hätten Sie gerne einen Online-Workshop?

Ich bin ja ein Fan von Abwechslung: Darum wechsle ich auch alle paar Mal meine Workshop-Themen.

Gleichzeitig bin ich für alles Mögliche zu haben. Also frage ich Sie:

:arrow: Wozu hätten Sie gerne einen Online-Workshop? Bloggen für Fortgeschrittene, Schreibblockaden, Angebote schreiben + optimieren, verrückte Artikelformate, erklärungsbedürftige Texte verständlich schreiben (schwierige Produkte oder komplexe Sachverhalte), Wie flicke ich mein Fahrrad?*

:arrow: … oder haben Sie auch mal Lust (wie ich) auf ein besonderes Format, à la “Crashkurs X am Samstag” oder “24 Stunden am Stück schreiben” oder “Tippschreiben-Woche: jeden Tag eine spezifische Aufgabe für einen neuen Tipp” oder sowas?

Falls ja: Sagen Sie es mir – darf gerne verrückt sein.

* bitte nicht das mit dem Fahrrad!

55 E-Mail-Sünden

Kleine Schnitzer, Nachlässigkeiten und grobe Klöpse, die Konsequenzen haben können:

Kopfschütteln, Verwirrung, Missverständnisse, unnötige Nachfragen, Mehrarbeit (übrigens auch für den Absender) … von kleinen Ärgernissen bis zu größeren Imageschäden.

Natürlich gilt die Sache mit dem Werfen des ersten Steines …

Absender:

1. irrtümlich interne Bezeichnung als externe Absenderkennung (z. B. Manni – privat statt Manfred Huber)
2. Freemail-Adresse, wie gmx.de/web.de/t-online.de nützen, statt vorhandene Mailadresse mit eigener Domain
3. es wird weder aus Absender, noch aus Unterschrift im Text deutlich, ob der Absender eine Frau oder ein Mann ist
4. nur Firmenname oder Slogan statt Namen, so dass jede E-Mail wie Spam aussieht
5. Postfach voll, so dass neue E-Mails nicht mehr angenommen werden (was der Absender nicht mitbekommt)

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Erfahrungen eines selbstpublizierenden Kindle-Autors

E-Publishing interessiert mich. Hier ein Erfahrungsbericht:

:arrow: E-Book-Autor Xander Morus: “Reichtumsträume sind erst mal verschoben”

Romanprojekt: Update-Strang April

Im August habe ich Geburtstag. Wenn mir jemand ein wenig Zeit schenken will, würde ich mich sehr freuen. Schon längst wollte ich den aktuellen Roman-Stand näher beschreiben. Ich habe Ihnen ja nach Ostern meine neue Wohnzimmertapete gezeigt:

Im einzelnen sieht es momentan so aus:

  • Ich habe mit dem empfohlenen Buch “Outlining your Novel” genau die richtige Vorgehensweise für mich gefunden. Bevor ich also mit dem Schreiben anfange, werde ich das Buch komplett und sehr konkret durchstrukturieren. Dazu dienen meine Haftzettel.

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Brainstorming: Die Ergebnisse verwerten (Teil 4)

Wir hatten schon die typischen Gründe, warum Brainstormings nicht so viel bringen.

Im zweiten Teil ging es um die richtige Form und im dritten darum, wie Sie den Ideenhagel fördern können.

Im letzten Teil der Brainstorming-Artikelserie geht es nun darum, Ihre Ergebnisse richtig gut zu verwerten.

Das heißt:

:arrow: Goldschürfen: Gold überhaupt erkennen und in Möglichkeiten denken
:arrow: bestehende Ideen weiterführen und kombinieren
:arrow: alles, was nicht in die engere Wahl kommt, auf seinen Wert prüfen
:arrow: vielleicht noch eine Runde einlegen.

Eben habe ich ein spontanes Brainstorming gemacht. Meine Fragestellung lautet:

Ich will einen Seminartitel für einen neuen Online-Workshop finden.
Der Workshop richtet sich an Leute, die glauben, dass sie nicht schreiben können oder sich ganz einfach schwer tun. Die Inhalte reichen von Werkzeugen rund um die Themenfindung, die Herangehensweise an kleinere Texte bis hin zum Abbauen von Hemmungen, Motivation und der Zuversicht, dass das Schreiben nicht nur „geht“, sondern auch Freude macht. Außerdem merken die Teilnehmer, dass sie oft schon ganz gut sind.

Anhand dieses Brainstormings gehen wir jetzt gemeinsam durch, wie die Auswertung eines Brainstorminges aussehen kann. Ich zeige Ihnen verschiedene Schritte, die unterm Strich dafür sorgen, dass Sie alle guten Ergebnisse Ihres Ideenhagels auch wirklich verwerten. Natürlich können Sie alle empfohlenen Schritte ummodeln und sich Ihr eigenes, für Sie am besten funktionierendes System basteln.

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Neuer Termin “Firmennamen + Dach finden”

Dieser Online-Workshop, der im Mai zum ersten Mal läuft, war ratzfatz ausgebucht. Da ich jetzt schon mehrfach Mailanfragen dazu bekommen habe, habe ich den nächsten Termin kurzfristig angesetzt: von 9. – 13. Juli.

Dieser Online-Workshop ist etwas für Sie,

  • wenn Sie sich frisch selbstständig machen,
  • wenn Sie sich klarer positionieren möchten,
  • wenn Ihr Angebot sich mittlerweile geändert hat.

Es gibt max. sechs Plätze.

:arrow: Details und Anmeldung

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