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Ab Juni schaut hier alles anders aus

Stellen Sie sich bitte schon mal darauf ein, dass das Schreibnudel-Blog bald total anders aussieht. Die Gründe:

:arrow: Drei Jahre sind im Netz eine lange Zeit und mittlerweile gibt es derart viele mobile Geräte mit ganz unterschiedlich großen Displays, dass ich auf ein responsive Theme umsteige (ich nutze ja WordPress). “Responsive” heißt, dass sich die Darstellung einer Seite dem jeweiligen Gerät anpasst. Wenn also jemand mit einem kleinen Smartphone auf eine Website geht, sieht er die Seite anders als jemand, der vor einem Riesenbildschirm sitzt, damit auch auf dem kleinen Format alles einwandfrei zu lesen und zu bedienen ist.

:arrow: Das jetzige Layout mag ich zwar sehr gern, aber langsam wird es Zeit auf ein Magazin-Format umzusteigen, um die vielen Texte besser zugänglich zu machen (bei der Gelegenheit komplettiere ich dann auch endlich die Schlagwörter bei allen Artikeln). Magazin-Format heißt einfach, dass es nicht nur eine einzige Kategorienleiste gibt, sondern dass Sie künftig auch Unterkategorien direkter ansteuern können.

:arrow: Außerdem habe ich schon lange ein paar coole neue Sachen für die Website im Sinn, für die ich bisher keinen Platz und keine ordentliche Möglichkeit hatte. Darum habe ich den Umzug schon seit einigen Wochen im Hintergrund vorbereitet.

Keine Sorge: Die neue Seite wird total übersichtlich bleiben, aber es sieht halt anders aus. Und wenn man sich an eine Sache gewöhnt hat, ist das auf den ersten Blick oft blöd (geht mir auch so!)

Wann?

Da die Künstler-Blogparade bis 31. Mai läuft und ich im Juni workshopfreie Zeit habe, werde ich voraussichtlich Anfang Juni loslegen. Das bedeutet, dass schreibnudel.de dann für circa eine Woche rum nicht erreichbar ist. In der Zeit erscheint dann ein Wartungsbildschirm, auf den ich immer schreibe, wie weit ich bin. Einige Tage vor dem Umbau sag ich noch mal Bescheid.

 

Sie werden es nie jedem recht machen

Wer schreibt, geht raus. Wer rausgeht, muss auf Leser-Reaktionen gefasst sein – und manchmal ganz schön schlucken, wenn es Kritik hagelt.

Drehen wir das Thema aber mal um, denn dieses Jedem-alles-recht-machen-wollen ist ein richtiger Bremsklotz für Ihre Texte und Ihren eigenen Stil. Für Unternehmen ist es oft sogar der Todesstoß, weil sie sich selbst in die Masse der Mitbewerber versenken, indem sie sich möglichst neutral und so wie es alle machen präsentieren.

 

Tatsache: Einer motzt immer.

Egal, was Sie tun. Irgendeiner hat immer was zu motzen. Und dabei meine ich gar nicht mal polarisierende Themen.

  • Ihre Sprache ist zu männlich!
  • Ich finde es blöd, dass Sie dieses „In“ anhängen. Sind Sie Feministin oder was?
  • Ihre Artikel sind zu lange.
  • Ihre Artikel sind zu kurz.
  • Sie sollten mehr Bilder einbauen. So ist das nicht gut lesbar!
  • Sie sollten nicht so viele Bilder einbauen. Nur Text ist viel besser!

Es ist Fakt, dass immer jemandem etwas nicht gefällt. Klar, der Ton ist eine andere Sache, aber es ist nun mal völlig normal, dass vieles Geschmackssache ist.

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erinnert: Verbessern Sie Ihre Korrespondenz in nur 5 Tagen!

emailLetzte Woche habe ich erzählt, dass ich seit zwanzig Jahren kontinuierlich meinen Schreibstil lockere. Auch das Schreiben entwickelt sich. Diese Entwicklung dauert natürlich nicht Jahrzehnte, sondern sie findet graduell statt.

Das hat mich an diesen Beitrag von vor drei Jahren erinnert, den Sie sich direkt vorknöpfen können:

:arrow: Verbessern Sie Ihre Korrespondenz in nur fünf Tagen!

Fundstück: “Selfpublishing ist keine Alternative …”

Persönlich denke ich zwar schon, dass Selfpublishing so seine Vorteile hat (und ich werde es durchaus in naher Zukunft mal ausprobieren), aber trotzdem spricht mir Tom Liehr in seinem ausführlichen Artikel aus dem Herzen:

Ein Text wird nicht zum Buch, einfach nur, weil man ihn so nennt.

Und ja: Über einen “normalen Verlag” verdient man als AutorIn deutlich weniger pro verkauftem Exemplar, aber dafür hat man mit einem guten Verlag einen sehr vielfältigen Unterstützer in allen Phasen des Buches. Als Qualitätskontrolle, Buch-Bessermacher, Herstellung und Vermarktung.

:arrow: Selfpublishing ist keine Alternative – und erst recht kein Allheilmittel

 

PS: Immer, wenn es hier im Blog um Buchveröffentlichung und Selbstverlag geht, versuchen sich Zuschussverlage in die Kommentare zu mogeln. Sparen Sie sich das: ich lösche es eh.

 

Interview mit Buchautorin Alexandra Bischoff

sandrabischoff

Zu meiner großen Freude ist schon wieder ein Buch erschienen, das in meinem Buchkonzept-Workshop geboren wurde. Dr. Alexandra Bischoff – Balance Coaching/Training/Moderation – hat ihr Erstlingswerk im März veröffentlicht:

Ich wünsche mir Gelassenheit
- Ein Balancierkurs für die Seele

:arrow: Facebookseite mit Hintergrundinfos und aktuellen Terminen zum Buch.

Ich habe ihr einige Fragen gestellt:

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Du hast im Februar 2012 den Buchkonzept-Workshop mitgemacht. Ursprünglich bist du mit einer anderen Idee in den Workshop gekommen. Kannst du dich noch erinnern, wie der Prozess der Themenfindung war: das Loslassen der ursprünglichen Idee, das Weggehen von Fremdmethoden bis hin zum „Balancierkurs für die Seele“, dessen Konzept so richtig nah an deiner eigenen Praxis + deiner Art ist?

Das stimmt, meine ursprüngliche Idee war, mein Thema „Selbststärkung“ mit einem bekannten Roman zu kreuzen. Und zwar nicht, um auf der Erfolgswelle des Buchs zu reiten, sondern weil ich das Ergebnis für überzeugend und hilfreich halte. Ich hatte schon in den Monaten vor dem Workshop Notizen gesammelt, welche Namen und Zitate ich verwenden könnte, um daran meine Seminarinhalte zu veranschaulichen.

Gleich zu Beginn des zweiwöchigen Workshops hast du mir dann so richtig die Luft rausgelassen – im Abstand muss ich sagen, völlig zu Recht. Du hast geschrieben, ich müsse unbedingt die Urheberrechte klären. Ich kann mich noch gut erinnern, wie es mit meinen Gefühlen rauf- und runterging: Sonntagabend habe ich mich voll Vorfreude eingeloggt und in unseren virtuellen Arbeitsräumen umgesehen, Montag mein Konzept beschrieben. Montagabend hatte ich deine kritische Antwort. Daran hatte ich erst mal ziemlich zu knabbern. Deine Argumente waren aber total überzeugend.

So, und dann wusste ich nicht, wie ich weitermachen sollte. Ich wollte ja nicht irgendein Buch schreiben um des Schreibens willen, sondern genau dieses Buch. Ohne Bezug auf den Roman fehlte mir der Aufhänger.

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Wie groß ist der Verbiegegrad?

1991: Mein Chef in der Medienagentur runzelt die Stirn: „Wenn wir jemals mit einem Kunden vor Gericht ziehen müssen, werden wir gewinnen, weil du die korrekt formuliertesten Briefe schreibst. Aber das ist zu korrekt, es grenzt an Unfreundlichkeit!“

Er hat recht. In der Anwaltskanzlei habe ich jahrelang täglich distanzierte Briefe mit mehr oder weniger unterschwelligen Drohungen verschickt. Vom Plauderton war ich weit entfernt.

Ich habe also angefangen, mir den Kanzleistil abzugewöhnen. Es hat Monate gedauert, bis ich bei einem normalen Bürostil angelangt war – übrigens auch nicht die Krönung! Nach und nach bin ich lockerer geworden. Damals war ich im Vertrieb. Die Schere „Gitte normal und am Telefon“ + „Gitte per Fax und E-Mail“ war enorm.

Seit dieser Zeit lockere ich meine Schreibe mehr und mehr und mehr und mehr.

Seit 1991 bin ich kontinuierlich am Lockern.

Seit 22 Jahren!

Am Lockern!

Kontinuierlich!

:shock:

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Blogleser-Frage: an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten

Blogleserin Maria fragt per E-Mail: “Kannst du an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten?” … und wenn ja, welche Tipps ich dafür habe.

Die Antwort ist “Ja, aber …” Im Video schildere ich die zwei Gründe, wann ich nicht gut gleichzeitig an verschiedenen Schreibprojekten arbeiten kann und breche wieder einmal eine riesige Lanze fürs Konzipieren:

Sie können mir gerne weitere Fragen mailen, die ich per Video oder Artikel kurz beantworten kann.

Künstler-Blogparade: Von der Kunst leben etc.

kuenstlerblogparadeIm Beitrag zu den Zweitauflagen meiner Bücher habe ich in den Kommentaren mit Herfriede kurz darüber gesprochen, wie leicht oder schwer es ist, vom Schreiben beziehungsweise Zeichnen zu leben. Das Thema „Künstler“ im weiteren Sinn schwebt mir eh im Kopf um, darum mache ich jetzt eine Blogparade.

Seit ich schwerpunktmäßig vom Schreiben lebe, bin ich in der Künstlersozialkasse (mir war übrigens vorher nicht klar, dass das eine Pflichtversicherung ist). Ich musste immer schmunzeln, weil ich damit offiziell als „Künstler“ galt. Und als Künstler habe ich mich nie gesehen.

Klar: Ich schreibe Bücher und „schaffe“ Texte, aber das habe ich für mich nie als Kunst angesehen, weil es sich immer um businessrelevante Dinge handelt. Erst seit ich mit dem Zeichnen angefangen habe, kommt mir das mit der Kunst nicht mehr so fremd vor. Wenn ich einen Roman schreiben würde, wäre das für mich auch künstlerisch.

Der ganze Bereich „Kunst/Künstler“ und „von Kunst leben“ interessiert mich. Darum dreht sich diese Blogparade um Ihre Definitionen, Überlegungen, Erfahrungen, zum Beispiel zu diesen Fragen:

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Artikelformen: Was ist eigentlich …?

Leser erfahren gerne was Neues. Darum ist ein Artikel, der direkt eine Wissenslücke schließt, immer eine gute Idee. Wie immer greift auch hier das Plankton: Je nachdem, wie klein Sie das Thema ansetzen, desto kürzer wird der Artikel. Das ist besonders für alle, die bloggen, eine gute Sache, denn so kommt immer wieder ein informativer „Blogquickie“ (also ein Artikel, der schnell geht) zustande. Gerade bei Themen, die sehr erklärungsintensiv sind, kommt nach und nach ein sehr hilfreiches Glossar zustande.

Glauben Sie bitte nicht, dass solche Texte überflüssig sind, weil ein link – zum Beispiel auf Wikipedia, was ich auch immer mal gerne nutze – ausreicht. Die Erklärungen dort sind oft sehr sperrig und gehen in theoretische Details. Gerade bei unbekannten Begriffen ist eine ganz praktische, knackige Erklärung sehr viel nützlicher + Sie zeigen, dass Sie sich laienverständlich ausdrücken, was bei Neukunden die Hemmschwelle senkt, sich zu melden.

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Die Himbeerwerft ist neu! Jetzt mit einem Shop

Das war eine Ad-hoc-Aktion: Am Montag habe ich beschlossen, das Zeichnen ab sofort fest in mein Business zu integrieren. Für mein neues Buch habe ich ja schon zahlreiche Illustrationen beigesteuert und immer wieder bekomme ich tatsächlich schon Anfragen, meine Motive doch auch auf Postkarten o. Ä. zu drucken. Das freut mich natürlich ganz besonders!

In den letzten Tagen habe ich auf Hochtouren meine Website himbeerwerft.de überarbeitet und etwas professionalisiert. Seit eben ist sie wieder online. Ich hoffe, Sie haben Spaß damit!

illustrationenvorhang

Ab jetzt gibt es auch Illustrationspakete zu kaufen. Gerade für die BloggerInnen und Newsletterschreiber dürfte das interessant sein, wenn Ihnen mein Stil gefällt. Viel Spaß beim Stöbern!

:arrow: zur Himbeerwerft

 

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