22. Juli 2016
von Gitte Härter
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Nachschlag: Schriftgröße und Hintergrund

unlesbarAm Mittwoch, als ich gerade den Text über Absätze veröffentlicht hatte, klingelt es an meiner Tür. Die Handwerker sind da, um Rauchmelder zu installieren. Bevor sie gehen, bekomme ich ein Blatt mit „Nutzerinformationen“ – farbig, A 4, einseitig bedruckt:

  • oberes Drittel: Skizzen vom Rauchmelder mit Erklärungen der Bestandteile
  • mittleres Drittel: Kästen, in denen die Funktion beschrieben wird und Verhaltenstipps im Gefahrenfall
  • unteres Drittel: eine Bildergeschichte, wie man sich verhalten soll: 9 Illustrationen von einem Mann, bei dems brennt, wie er sich duckt, die Türe zuschlägt, rausläuft etc.

Klingt viel auf einer Seite? Ist es auch, erst recht, weil die Zeichnungen oben und unten etwas mehr Platz bekommen haben. Zu viel Inhalt auf einer Seite geht auf Kosten der Lesbarkeit.
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20. Juli 2016
von Gitte Härter
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Der Absatz

bleiwueste

Ich hatte eh auf meinem Zettel, ein Plädoyer für den Absatz zu schreiben, weil mir manchmal in Workshops auffällt, dass Einige gewohnheitsmäßig alles hintereinanderweg schreiben.

Erst wollte ich mich aufs Konzipieren konzentrieren: Die eigene Ordnung in einem Text, damit man selbst schnell überblickt, was man schreiben wird.

Doch dann habe ich gestern nach Informationen zu meinem Smartphone gesucht und bin zufällig gleich auf zwei nützliche Artikel gestoßen, die fast unlesbar waren, weil die Informationen in riesigen Textwüste-Blöcken versteckt waren. Dabei war ich sogar noch an meinem großen Laptop zugange, bei kleineren Displays wird es noch mühseliger.
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18. Juli 2016
von Gitte Härter
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Podcast zur Frage, ob man sein Business-Blog schließen soll.

Ein Blog soll den Bekanntheitsgrad steigern, es soll handfest was bringen, unterm Strich zu Aufträgen führen. Doch was ist, wenn der Aufwand größer ist oder du schlicht und ergreifend keine Lust mehr aufs Bloggen hast?
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6. Juli 2016
von Gitte Härter
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Spürbar: Mangelndes Engagement

 

briefschreiben

Wir müssen reden.

So krass es klingt: Es kommt schnell vor, dass bei einem Text nicht wirklich was überspringt. Dass es beim Lesen so dahinplätschert, Themen eher so lauwarm wirken und man das Gefühl hat, das ist dem, der es geschrieben hat, jetzt auch nicht so sonderlich wichtig. Warum also sollte es mir wichtig sein?

Jetzt gibt es verschiedene Ursachen. Manche haben mit dem Schreiben selbst zu tun, wenn es einem einfach nicht gelingt, die ehrliche Begeisterung oder Dringlichkeit in Worte zu packen. Andere haben damit zu tun, dass man tatsächlich keine rechte Lust hat. Und: Nicht immer tritt das generell auf! Es kann sich punktuell melden. Besonders bei Vielschreibern kommt das immer mal vor.
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6. Juli 2016
von Gitte Härter
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Festplatten-Fundstück: Das Stilmittel-ABC

stilmittelabc

Das hab ich mal für einen meiner ersten Schreibworkshops gemacht. Ich würde es heute anders zusammenstellen und erweitern, aber es ist immer noch eine ganz nette Fundgrube. Darum kommt es jetzt ins Blog. Wär ja schade drum, wenns auf der Festplatte vermodert.

Stilmittel-ABC herunterladen (PDF)

 

29. Juni 2016
von Gitte Härter
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5 ausgeflippte Ideen, an einen Text ranzugehen

blondekuhDu kannst dir das Schreiben spannender, besonderer und spaßiger machen, indem du dir von vornherein einen außergewöhnlichen Rahmen für einen Text schaffst: Heute stelle ich dir fünf Ideen vor, wie du mal ganz ausgeflippt an dein Thema rangehen kannst.

Es kann sein, dass daraus dein Text entsteht. Es kann auch sein, dass du es einfach nutzt, um Stoff für einen ganz anderen Artikel zu sammeln.
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21. Juni 2016
von Gitte Härter
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Themen im Alltag finden

blickaufkalenderLeser lieben echte Geschichten. Die erkennen sie wieder oder können sich zumindest einfühlen. Außerdem wird es gleich viel spannender, wenn es nicht nur um Theorie und Tipps geht, weil die Sache direkt im Alltag verankert ist. Am allerbesten ist jedoch, dass du deinen Lesern kleine Einblicke „in dich“ geben kannst. Kommt dann noch hin und wieder ein Makel vor [dosiert!], nimmt man deine Tipps noch viel lieber an.

Der Workshop „Makel und Defizite preisgeben“ läuft nochmal nächste Woche.

Für uns BloggerInnen ist die Inspiration aus dem Alltag auch toll,

  • weil uns so die Themen nie ausgehen.
  • weil wir mehr Abwechslung in unsere Artikel bringen.
  • weil sich eigene Erlebnisse + Gedanken daraus flott schreiben.
  • Manchmal ist es wie Therapie: Man bloggt sich was vom Hals.

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20. Juni 2016
von Gitte Härter
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Flow-Chart: Soll ich auf meiner Website duzen?

du

Immer wieder erlebe ich Selbstständige im Zwiespalt, was die Anrede angeht: Das Du ist immer mehr auf dem Vormarsch, manche fühlen sich sogar unter Druck. Andere duzen frischfröhlich vor sich hin, aber wehe ich frage „Ja, wie ist das denn im Alltag? Duzt du deine Kunden denn da auch?“

Pauschal zu duzen ist im Business nicht unbedingt eine gute Idee. Außer du entscheidest dich ganz bewusst und rundherum dafür. Ich bin erst letztes Jahr aus spezifischen Gründen umgeschwenkt. Zuvor habe ich viele Jahre gesiezt – und glaubt mir, das Du macht nicht automatisch persönlichere Texte! 🙂 Da kommt es beim Schreiben schon auf mehr an, und das ganz unabhängig von der Anrede!
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10. Juni 2016
von Gitte Härter
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„Wie steht es mit dem Planktonbuch?“

…, fragt Newsletter-Leserin Kerstin, „Wirst du das bald veröffentlichen oder ist das in den Hintergrund geraten?“

Ja, Kerstin. Das ist in meinen Prioritäten tatsächlich runtergerutscht, denn Zeit ist ja leider endlich – und da rücken manchmal andere Dinge in den Vordergrund. In den letzten Monaten war das:

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