31. Oktober 2014
von Gitte Härter
Keine Kommentare

„Ich finde Ihre Website gut und hab da mal eine Frage.“

malnefrage
Besonders, wenn Sie auf Ihrer Website oder in einem Newsletter gute Tipps geben, kennen Sie die „Ich hab da mal eine Frage“-Mails.

Oft denken sich die Absender nichts dabei, manchmal wollen sie kostenfrei eine Beratung abstauben – doch ganz unabhängig davon ist es wichtig, dass Sie von vornherein die Kontrolle über Zeit und Aufwand in der Hand behalten. Denn selbst, wenn Sie dem Absender liebend gerne ausführlich Rat geben oder voller Freude in einen länger andauernden E-Mail-Dialog treten, ist das Zeit, die sich schnell summiert. Ich weiß, wovon ich spreche: Auch ich habe irgendwann gemerkt, dass ich zusätzlich zu den Blogs täglich über eine Stunde mit kostenfreien Tipps per E-Mail beschäftigt war.
Weiterlesen →

29. Oktober 2014
von Gitte Härter
Keine Kommentare

Logisch! – Schlüssiger schreiben

strickenquer

Das wichtigste Gut ist ja die Aufmerksamkeit unserer LeserInnen: Wir müssen dafür sorgen, dass sie ganz flüssig von oben bis unten lesen, ohne dass das Hirn stolpert. Wie schnell das passiert, habe ich hier gezeigt.

Heute geht es um Schlüssigkeit. Wenn ich gleich von „Logik“ rede, meine ich das ganz umgangssprachlich:

  • Kommt der Leser noch mit?
  • Kann er einzelne Informationen, Argumente und Schritte nachvollziehen?

Ist Ihr Text aus seiner Sicht also logisch?
Weiterlesen →

22. Oktober 2014
von Gitte Härter
2 Kommentare

Angst vorm alten Aufguss

alteraufguss

„Alles schon mal dagewesen!“, diese Angst haben viele. Sie ist ein Auslöser vom Wer-will-das-lesen?-Gefühl.

Die Zutat, die Ihre Texte anders macht, sind Sie! Nicht nur vom Ton her, auch wenn der gute alte Plauderton sehr viel damit zu tun hat, wie einzigartig Ihre Texte werden. Das Wichtigere dabei, einen alten Aufguss zu verhindern, ist, dass Sie keinen produzieren.

Das war jetzt mal wieder hilfreich. ;-) Besser so gesagt:

Wenn ich einen Text von Ihnen lese, interessiert mich nicht die reine Information, die drinsteckt. Sofort einzigartig wird es, wenn Sie schreiben, wie SIE die Sache sehen [oder anpacken, oder nicht sehen, oder erlebt haben oder was Sie mir raten …].
Weiterlesen →

21. Oktober 2014
von Gitte Härter
Keine Kommentare

Übung: Bildhaften Wortschatz aktivieren

uebungicon
Immer, wenn ich sage, dass das Zeichnen und das Schreiben so viel gemeinsam haben, bekomme ich ein paar schräge Blicke. Doch bei beidem muss man erst mal Ideen haben, sie klar strukturieren und auf den Punkt bringen. Vor allen Dingen nützt ein großer aktiver Wortschatz, und weil wir alle einen sehr begrenzten davon haben, müssen wir die vielen vielen passiven Wörter, die in unserem Hirn rumschwimmen, aktivieren.

Auch wenn Sie nicht zeichnen, sondern “nur” schreiben wollen, profitieren Sie davon enorm. Denn damit schreiben Sie viel abwechslungsreicher und lebendiger. Außerdem lassen Sie Bilder in den Köpfen Ihrer Leser entstehen. Das Tolle: Durch die Schreiberei oder/und Zeichnerei wird gleichzeitig Ihr Reden vielseitiger.
Weiterlesen →

20. Oktober 2014
von Gitte Härter
Keine Kommentare

Über die Ausrüstung beim Schreiben

bleistifthoch

Letzte Woche war ja Zeichnen angesagt. Vor der Zeichenwoche werde ich gerne gefragt: „Zeichnen wir elektronisch?“ – „Nö. Mit Stift und Papier.“

Wenn man sich die Dinge immer gleich ausrüstungsmäßig verkompliziert, funkt man dem Lernprozess total dazwischen. Mal abgesehen davon, dass es fürs Schreiben [und die meisten anderen Vorhaben] erst mal gar keine großartige Ausrüstung braucht:

Weiterlesen →

13. Oktober 2014
von Gitte Härter
2 Kommentare

An den Plauderton rankommen

plauderton

Immer wieder geht es mir beim Schreiben darum, dass Sie MIT Ihren Lesern und potenziellen Kunden plaudern und nicht einfach an sie hinschreiben.

Doch das eine ist es, das zu wollen, das andere ist, es zu können. Tatsache ist, dass wir es gewohnt sind, beim Schreiben unnatürlicher zu klingen. Meistens, weil wir es von Uni und Business nicht anders kennen.

In Workshops wird besonders deutlich, wie krass die Unterschiede oft sind: In der eigenen Vorstellung und im direkten Austausch mit mir, sind alle total locker. Aber sobald es daran geht, einen Text – zum Beispiel Blogartikel – zu schreiben, wird’s schnell mal hölzern und austauschbar.

Hier ein paar simple Tricks, wie ich den Plauderton raushole:
Weiterlesen →

9. Oktober 2014
von Gitte Härter
1 Kommentar

Video: Über die Ordnung beim Schreiben

Wenn ich Schreibcoachings und -workshops mache, sehe ich oft, wie unordentlich viele meiner Kunden vorgehen: sich in Dateien verheddern, mit verschiedenen Versionen hantieren und und und

Das klingt wie ein Nebenschauplatz, wirkt sich aber enorm auf das Schreiben aus!

*

 PS: Das ist übrigens nicht mein Arbeitsplatz, sondern ein kleiner Zusatzschreibtisch mit dem alten PC. Da zeichne ich manchmal.

 

8. Oktober 2014
von Gitte Härter
9 Kommentare

Es geht immer um Glaubwürdigkeit

kundenbrille

Was mich immer wieder zum Schmunzeln bringt, ist, wenn Leute sagen „ich brauch diese eine Formulierung“ oder „diesen einen ultimativen Text“, der für mich verkauft.

Tscha, das ist ja nun ein schöner Wunsch. Wenn die Selbstständigkeit so einfach wäre, dass man nur einmalig eine wundermanipulierendeultimativeüberzeugungsverkaufmachende Formulierung braucht.

Tatsächlich läuft natürlich jeder einzelne Text immer nur auf eins hinaus: Ist das, was mir als Leser da erzählt wird, glaubwürdig?
Weiterlesen →