Jahr: 2010

Wenn am Text herumgeändert wird

Die Berufsschreiber unter Ihnen dürften auf den Fall schon aufmerksam geworden sein: Der Autor Christian Jungblut hat einen Rechtsstreit gegen „GEO“ geführt, weil einer seiner Texte stark verändert und gegen seinen Willen mit seinem Namen abgedruckt wurde. Entscheidend für das Urteil war laut Blogbeitrag von Stefan Niggemeier

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Mit einer Zusammenfassung beginnen

Eine gute Möglichkeit, Artikel und Tipptexte zu konzipieren, ist eine Zusammenfassung. Darin legen Sie genau fest Worüber Sie schreiben möchten. An wen Sie sich richten. Was Ihre Motivation bzw. das Ziel Ihres Textes ist. Und was die wichtigste Botschaft ist – oder was die wichtigsten Tipps sind. Das sind dann nur wenige Zeilen, aber die sollen möglichst konkret sein.

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Zitate – pro und contra

Viele Selbstständige nutzen Zitate in ihrer Selbstdarstellung: Sprüche, die sie selbst gut finden, oder von denen sie glauben, dass sie zu ihrer Arbeit passen. Das ist nicht ohne Tücken. Ein Sinnspruch, insbesondere einer, den man ständig hört, kann polarisieren: Er spricht die einen ganz besonders an – er stößt andere ab oder entlockt ihnen sogar ein Gähnen. Da Zitate meist als Gestaltungselement groß in den Raum gestellt werden, übertrahlen sie oft den Rest.

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Falsche Versprechungen

Wenn wir selbst von einer Sache überzeugt sind, neigen wir dazu, falsche Versprechungen zu machen. Das ist gemein, denn es enttäuscht, entmutig – oder verärgert – die Leser möglicherweise. Besonders schnell tappt man in diese Falle, wenn es um etwas geht, das einem sehr, sehr wichtig ist oder besonders gut tut.

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Zehn Verwässerungsfallen

Wenn Sie möchten, dass Ihre Texte wirklich wirken, sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihre Aussagen nicht zu verwässern. Das mit dem Verwässern ist wortwörtlich gemeint: Wenn Sie einen Apfelsaft mit Wasser verlängern, wird er weniger süß schmecken. Je nach Wassermenge schmeckt es bis zu einem gewissen Grad noch etwas nach Apfel, aber irgendwann nur noch wässrig.

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Soll man über sich in der dritten Person schreiben?

Letztens wurde ich in einem Seminar gefragt, ob man bei seinem Abwesenheitsassistenten denn lieber „Ich bin weg“ oder „Herr Meier ist weg“ schreiben sollte. In der Textwerkstatt hatten wir letzte Woche das Thema auch kurz, weil eine Teilnehmerin ein Mailing bekommen hatte, wo die Absenderin von sich selbst in der dritten Person berichtete. Und auch bei Kurzprofilen und auf Websites sieht man es immer mal wieder.

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