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	<title>Kommentare zu: Finden Sie Ihre günstigsten Schreib-Rahmenbedingungen heraus</title>
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	<description>Gitte Härter. Buchautorin. Schreibcoach. Trainer.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 09:45:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Gitte Härter</title>
		<link>http://www.schreibnudel.de/2010/02/finden-sie-ihre-gunstigsten-rahmenbedingungen-heraus/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Gitte Härter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Norbert, 

genau das ist ein gutes Beispiel: das Ziel, 1000 Wörter pro Tag. Für die einen funktioniert das gut: das ist ein klares Ziel, sie kommen damit klar, und so entsteht in Kürze eine ganze Menge Inhalt (auch wenn es natürlich nicht auf Anhieb die Endversion ist). - Jetzt gibt es aber Leute, die setzen sich so ein Ziel und finden es total erdrückend, blockieren sich damit total selbst. 

Darum ging&#039;s mir: Was für den einen guten ist, ist nicht unbedingt was für mich. Was den einen motiviert, kann mich lähmen oder mir jede Freude vergällen. 

Gleiches mit &quot;tippen&quot; und &quot;handschriftlich&quot; (ich habe übrigens keineswegs gemeint, ganze Bücher mit der Hand zu schreiben, auch wenn manche das auch tun und besser damit klar kommen - hey, und wenn das der Fall ist, dann hab ich doch lieber ein Buch fertig und kauf mir einen Studenten zum Abtippen - wieder andere kommen gut mit Spracherkennungssoftware klar und diktieren sich ihre Texte). 

Der Hinweis mit &quot;probier&#039;s mal mit Papier&quot; kommt vor allen Dingen daher, dass ich beobachte, dass viele Leute zu gestelt und distanziert schreiben, wenn sie damit anfangen. Und ein Aspekt davon KANN der Computer sein, der von Haus aus mehr Korrektheit oder mehr  gewohnten Businessstil einbringt. Auch die gefürchtete &quot;Angst vor dem weißen Papier bzw. Bildschirm&quot; ist für manche Leute schlimmer am PC als auf einem kleinen Notizblock. 

Der Punkt ist also: jeder sollte verschiedene Sachen ausprobieren. Manchmal sind es solche Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen leicht/schwer, spaßig/quälend, &quot;normale Ideen&quot;/außergewöhnliche Ideen machen. 

Viele Grüße
Gitte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Norbert, </p>
<p>genau das ist ein gutes Beispiel: das Ziel, 1000 Wörter pro Tag. Für die einen funktioniert das gut: das ist ein klares Ziel, sie kommen damit klar, und so entsteht in Kürze eine ganze Menge Inhalt (auch wenn es natürlich nicht auf Anhieb die Endversion ist). &#8211; Jetzt gibt es aber Leute, die setzen sich so ein Ziel und finden es total erdrückend, blockieren sich damit total selbst. </p>
<p>Darum ging&#8217;s mir: Was für den einen guten ist, ist nicht unbedingt was für mich. Was den einen motiviert, kann mich lähmen oder mir jede Freude vergällen. </p>
<p>Gleiches mit &#8220;tippen&#8221; und &#8220;handschriftlich&#8221; (ich habe übrigens keineswegs gemeint, ganze Bücher mit der Hand zu schreiben, auch wenn manche das auch tun und besser damit klar kommen &#8211; hey, und wenn das der Fall ist, dann hab ich doch lieber ein Buch fertig und kauf mir einen Studenten zum Abtippen &#8211; wieder andere kommen gut mit Spracherkennungssoftware klar und diktieren sich ihre Texte). </p>
<p>Der Hinweis mit &#8220;probier&#8217;s mal mit Papier&#8221; kommt vor allen Dingen daher, dass ich beobachte, dass viele Leute zu gestelt und distanziert schreiben, wenn sie damit anfangen. Und ein Aspekt davon KANN der Computer sein, der von Haus aus mehr Korrektheit oder mehr  gewohnten Businessstil einbringt. Auch die gefürchtete &#8220;Angst vor dem weißen Papier bzw. Bildschirm&#8221; ist für manche Leute schlimmer am PC als auf einem kleinen Notizblock. </p>
<p>Der Punkt ist also: jeder sollte verschiedene Sachen ausprobieren. Manchmal sind es solche Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen leicht/schwer, spaßig/quälend, &#8220;normale Ideen&#8221;/außergewöhnliche Ideen machen. </p>
<p>Viele Grüße<br />
Gitte</p>
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		<title>Von: Norbert Jothann</title>
		<link>http://www.schreibnudel.de/2010/02/finden-sie-ihre-gunstigsten-rahmenbedingungen-heraus/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Norbert Jothann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:56:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibnudel.de/?p=546#comment-35</guid>
		<description>Hallo, Gitte!

„Sie müssen gar nichts!“ Das ist doch mal eine erfrischend klare Ansage. Ich finde gut, dass Du das hier schon mal klarstellst. Das entkrampft das Ganze. 

Ein Bekannter (Trainer) hat sich selbst (oder in Absprache mit dem Verlag?) als Vorgabe gesetzt, jeden Tag 1.000 Wörter zu digitalem Papier zu bringen. Aber diese Vorgabe bedeutet ja nicht, dass diese 1.000 Wörter damit schon das fertige Produkt darstellen. Es sind zunächst einmal „nur“ 1.000 Wörter auf rund vier digitalen Seiten.

Du empfiehlst, die Gedanken mit der Hand niederzuschreiben. So richtig mit echtem Papier und Schreiber. Keine digitale Verarbeitung. Es ist wahr: Gedanken entwickeln sich ganz anders, wenn sie vom Gehirn direkt über die Hand mit dem Schreibgerät auf Paper festgehalten werden. Schreiben über die Tastatur ist doch recht technisch. Allerdings sind schon viele dicke Romane von Schriftstellern nur mit der Schreibmaschine oder mit dem Computer geschrieben worden.

Beim Schreiben mit dem Computer fällt das Überarbeiten aber irgendwie leichter, wenn einem keine Sekretärin zur Verfügung steht, die das handschriftlich erstellte Manuskript immer wieder mit dem „Schreibcomputer“ abtippt.

Ein Schriftsteller, dessen Namen mir gerade nicht einfällt, hat die handschriftlichen Texte von seiner Sekretärin immer wieder abschreiben lassen. Danach hat er diese Schreibmaschinentexte Absatz für Absatz zerschnitten und wieder auf Papier aufgeklebt, nachdem er neue Verknüpfungen, Ergänzungen, Variationen oder Anmerkungen handschriftlich vermerkt hatte. Auf diese Weise veränderte sich das bereits wiederholt abgeschriebene Manuskript immer mehr zu dem, was er sich bei diesem aktiven Prozess für seinen Romanhelden vorgestellt hat.

Heute macht man dies mit „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Einfügen“ am Computer.

Wahrscheinlich könnte man jetzt darüber streiten, welcher Bearbeitungsprozess am Ende der kreativere ist. 

Wie Du schon so gut schreibst, ist es für kreative Momente förderlich, immer Papier und Schreiber unterwegs dabei zu haben. Dem kann ich aus eigener Erfahrung zustimmen. Ich trage so gut wie immer ein kleines Notizbuch (Moleskin) oder viele kleine Notizzettel und Schreiber bei mir. Oftmals fallen mir wundervolle Gedanken und Ideen just in den Momenten ein, in denen ich am wenigsten daran gedacht habe. Hervorgerufen teilweise durch Alltagssituationen und Assoziationen aus der Wirklichkeit. ;-)

Herzliche Grüße
Norbert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Gitte!</p>
<p>„Sie müssen gar nichts!“ Das ist doch mal eine erfrischend klare Ansage. Ich finde gut, dass Du das hier schon mal klarstellst. Das entkrampft das Ganze. </p>
<p>Ein Bekannter (Trainer) hat sich selbst (oder in Absprache mit dem Verlag?) als Vorgabe gesetzt, jeden Tag 1.000 Wörter zu digitalem Papier zu bringen. Aber diese Vorgabe bedeutet ja nicht, dass diese 1.000 Wörter damit schon das fertige Produkt darstellen. Es sind zunächst einmal „nur“ 1.000 Wörter auf rund vier digitalen Seiten.</p>
<p>Du empfiehlst, die Gedanken mit der Hand niederzuschreiben. So richtig mit echtem Papier und Schreiber. Keine digitale Verarbeitung. Es ist wahr: Gedanken entwickeln sich ganz anders, wenn sie vom Gehirn direkt über die Hand mit dem Schreibgerät auf Paper festgehalten werden. Schreiben über die Tastatur ist doch recht technisch. Allerdings sind schon viele dicke Romane von Schriftstellern nur mit der Schreibmaschine oder mit dem Computer geschrieben worden.</p>
<p>Beim Schreiben mit dem Computer fällt das Überarbeiten aber irgendwie leichter, wenn einem keine Sekretärin zur Verfügung steht, die das handschriftlich erstellte Manuskript immer wieder mit dem „Schreibcomputer“ abtippt.</p>
<p>Ein Schriftsteller, dessen Namen mir gerade nicht einfällt, hat die handschriftlichen Texte von seiner Sekretärin immer wieder abschreiben lassen. Danach hat er diese Schreibmaschinentexte Absatz für Absatz zerschnitten und wieder auf Papier aufgeklebt, nachdem er neue Verknüpfungen, Ergänzungen, Variationen oder Anmerkungen handschriftlich vermerkt hatte. Auf diese Weise veränderte sich das bereits wiederholt abgeschriebene Manuskript immer mehr zu dem, was er sich bei diesem aktiven Prozess für seinen Romanhelden vorgestellt hat.</p>
<p>Heute macht man dies mit „Ausschneiden“, „Kopieren“, „Einfügen“ am Computer.</p>
<p>Wahrscheinlich könnte man jetzt darüber streiten, welcher Bearbeitungsprozess am Ende der kreativere ist. </p>
<p>Wie Du schon so gut schreibst, ist es für kreative Momente förderlich, immer Papier und Schreiber unterwegs dabei zu haben. Dem kann ich aus eigener Erfahrung zustimmen. Ich trage so gut wie immer ein kleines Notizbuch (Moleskin) oder viele kleine Notizzettel und Schreiber bei mir. Oftmals fallen mir wundervolle Gedanken und Ideen just in den Momenten ein, in denen ich am wenigsten daran gedacht habe. Hervorgerufen teilweise durch Alltagssituationen und Assoziationen aus der Wirklichkeit. <img src='http://www.schreibnudel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Norbert</p>
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