Hu! Die 5 Gefahren für Ihre Texte!
Das hier sind die 5 ultimativen Gefahren für Ihre Texte:
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Na, haben Sie sie erkannt?
Wer mitraten will, kann in den Kommentaren posten, welches Symbol wohl welche Gefahr darstellt. Ansonsten löse ich ab morgen jeden Tag eins auf.
Gefahr Nr. 1: Blabla
Gefahr Nr. 2: vergaloppieren
Gefahr Nr. 3: den Leser verwirren
Gefahr Nr. 4: blutleere Texte
Gefahr Nr. 5: von der Fahrbahn abkommen
Viel Spaß!

08. Februar 2010 um 14:56
Mund:
- in’s Labern kommen, zu viel des Guten schreiben
Pferd:
- dem Leser “etwas vom Pferd” erzählen, also Unwahres schreiben.
Fragezeichen:
- unverständlich schreiben, ungewollte Irritationen verursachen
Vampir:
– Blutleere Texte, ohne “Leben”
Straße/Autobahn:
- über das Thema (ohne Vertiefung) drüberrauschen, den Leser mit dem Inhalt “überfahren”, zu stromlinienförmig, ohne Randbetrachtungen.
Herzliche Grüße
Norbert
08. Februar 2010 um 18:19
… spannend, spannend … sehr interessante Interpretationen, zu denen ich natürlich noch nichts Näheres sagen kann, falls noch jemand mitraten möchte …
09. Februar 2010 um 12:14
Richtig, Norbert! Der Mund steht für Blabla.
Der ausführliche Text ist jetzt online.
PS: Das “Pferd” könnte für die Story vom Pferd stehen … aber ich meine etwas anderes.
12. Februar 2010 um 19:09
Hallo, Gitte!
Nachdem Du bei meiner Deutung, für was denn der Pferdekopf als Gefahren-Platzhalter dient, meintest, daß Du da an etwas anderes gedacht hättest, habe ich mich mit Brainstorming auf die Suche nach weiteren Begriffen gemacht.
“Vergallopieren” war auch darunter.
Hier hatte ich für mich allerdings eher die Deutung: “Thema verfehlt. Sechs. Setzen!” Und diese Deutung konnte ich mir bei Deiner Fragestellung hierfür nicht vorstellen. Umso interessanter finde ich es, wie Du “vergallopieren” definierst.
Herzliche Grüße
Norbert
12. Februar 2010 um 19:15
Guten Abend Norbert,
ja, das mit der “Story vom Pferd” ist natürlich durchaus auch eine naheliegende Interpretation (und ein wichtiger Punkt, bei dem Glaubhaftigkeit auf dem Spiel steht), doch das ist weniger eine Gefahr, sondern etwas, das man als Autor bewusst tut.
Diese 5 grundlegenden “Gefahren” sind Dinge, die sich einschleichen.
Das Thema verfehlen spielt bei mehreren dieser “Gefahren” immer auch mit. Man sieht auch sehr schön, wie vielfältig schon die ersten drei Gefahren sich aufsplitten und natürlich ineinander greifen.
Das Gute ist, dass beim Schreiben wirklich gilt “Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”, denn sobald man merkt, was ist (bzw. weiß, was davon sein könnte, wenn man einen Text überarbeitet), lässt sich eingreifen.
Ein schönes Wochenende
(hier ist voll Weihnachtsstimmung)
Gitte
15. Februar 2010 um 15:15
Hallo Norbert:
super geraten! Fast alle hast Du ganz richtig interpretiert – und die Interpretationen, wo wir nicht übereinstimmen, bringen auch wichtige weitere Aspekte mit rein, die bei meiner “Symbolik” woanders mit drin sind.
Gitte