Hier drei ganz simple Möglichkeiten, wenn Sie sich beim Schreiben so schwer mit dem Anfang tun:
Schreiben Sie sich ein.
Am besten kommen Sie in Schreibfluss, wenn Sie einen ersten Entwurf einfach mal runterschreiben (natürlich ist es sehr nützlich, einen Plan zu haben und Ihren Text vorzustrukturieren). Der Grund, warum so viele Leute schon zu Beginn feststecken, ist, dass Sie irgendwelche preisverdächtigen Worte für den Einstieg suchen. Doch auch Profis schreiben selten auf Anhieb ins Reine. Ihre Texte werden besser, wenn Sie einen Entwurf mit etwas Abstand nochmal überarbeiten. Darum ist es völlig egal, ob Sie einen langatmigen oder „lahmen“ Einstieg schreiben – Sie können danach ja noch daran feilen oder ihn austauschen. Schreiben Sie einfach drauflos und finden Sie sich so in Ihren Text ein. Und im zweiten Durchgang wird dann gestrafft und feingeschliffen.
Setzen Sie einen Platzhalter
Wann immer ich beim Schreiben eines Artikels oder Buches auf Anhieb keine gute Formulierung finde (oder zu einer bestimmten Passage gerade keine Lust habe), schreibe ich soetwas wie: „Hier steht dann was ganz Tolles zu blabla“. Dadurch bremse ich mich nicht selbst aus, bringe mich immer wieder zum Lachen, weil ich natürlich diese Platzhalter variiere und motiviere mich gleichzeitig („Oh toll, da steht dann was ganz Phänomenales!“)
Überspringen Sie den Anfang einfach!
Wenn Sie Ihren Text richtig durchstrukturieren, können Sie auch in der Mitte oder am Ende beginnen. Es gibt kein Gesetz, wonach Sie mit dem ersten Satz beginnen müssten!



