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Verlagssuche

Die gute Nachricht: Im Ratgeber-Bereich können Sie verhältnismäßig unkompliziert eine Buchidee vorschlagen (mit einem tragfähigen Konzept natürlich!): Schauen Sie einfach auf der jeweiligen Verlagswebsite – dort können Sie sich über das Programm informieren und vermeiden es so, ein unpassendes Thema vorzuschlagen.

Außerdem finden sich auf den Verlagswebsites immer auch Informationen für Autoren. Meist mit einem eigenen link „Autor werden“, „Manuskript anbieten“ o. Ä. Oder aber es gibt eine Hilfe oder häufige Fragen-Rubrik (FAQ), in der angehende Autoren angesprochen werden.

Wenn Sie sich nicht so auskennen in der Verlagslandschaft, dann nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit, in einer großen Buchhandlung zu stöbern, welche Verlage Ihrem Stil und Ihrem Thema entsprechen. Nützlich ist hierzu auch die Website: autorenboerse.net (link „Verlagssuche“).

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3 Kommentare

  1. Amos Ruwwe sagt:

    An dieser Stelle mache ich mal darauf aufmerksam, das die Suche nach einem Verlag manchmal richtig ins Geld geht.
    Die sogenannten Druckkostenzuschussverlage DKZV, sollten tunlichst vermieden werden.
    Für das eigene Marketing ist eine machbare und auch günstige Variante BOD.
    Natürlich ist ein “richtiger” Verlag immer das Beste, ist aber nicht so ganz leich in solchen Verlagen unter zu kommen, aber egal wie und wo es juckt:
    Finger weg von DKZV.
    Gruß Amos

  2. Gitte Härter sagt:

    Danke, Amos, für den wichtigen Hinweis auf die Zuschussverlage. Die sind so gar nicht auf meinem Schirm, weil das der allerletzte Schmarrn ist. Ich kann also nur ins selbe Horn blasen: Finger weg!

    Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass es schon relativ leicht ist, bei einem “richtigen” Verlag zu landen, so denn die Buchidee gut und das Konzept überzeugend ist. In den letzten Jahren habe ich ja öfter Buchcoachings gemacht und da sehe ich, dass häufig eigentlich gute Ideen nicht überzeugen, weil sie nicht gut präsentiert werden. Liegt also gar nicht immer an der Idee selbst. Aber es stimmt natürlich: bei BOD – book on demand – kann ich sofort loslegen, wenn ich einen richtigen Verlag anspreche (was immer vorteilhafter ist, weil das Buch einfach professioneller, fehlerfreier und beser beworben wird) muss ich mir mehr Arbeit machen und werde vielleicht mit meiner Idee auch mehrmals abgelehnt, weil sie nicht ins Programm passt, weil es schon ein ähnliches Buch dort gibt oder oder oder

    Wer BOD macht, also komplett in Eigenregie sein Buch rausgibt, sollte nur unbedingt ein wenig investieren. Die paar Bücher, die ich in den letzten Jahren von BOD-Autoren gesehen habe, waren leider oft nicht so toll aufgemacht und teilweise mit Fehlern übersät. Oder haben teilweise ein Grundproblem in der Struktur, so dass man hinterher auch über gute Ideen nur weinen kann. Da hätte professionelle Mitarbeit – zum Beispiel von einem freien Lektoren – sehr gut getan.

    Viele Grüße
    Gitte

  3. Sabine Schlimm sagt:

    Den Punkt mit dem tragfähigen Konzept möchte ich auch noch einmal betonen. Solange ich als Redakteurin in Verlagen gearbeitet habe, flatterten mir fast täglich “unverlangt eingesandte Manuskripte” und Buchideen auf den Schreibtisch. Die meisten konnte ich nach kürzester Prüfung ablehnen, weil sich die Einsender erkennbar keine Gedanken über die folgenden Fragen gemacht hatten:

    - Interessiert das Thema nur mich, oder gibt es dafür eine Zielgruppe?
    - Würde sich die Zielgruppe auch ein Buch dazu kaufen? (Beispiel: Ernährungsratgeber für sozial schwache Familien mit übergewichtigen Kindern. In dieser Gruppe gibt es allen Erfahrungen zufolge zu wenig Buchkäufer.)
    - Welchen Nutzen will ich den Lesern vermitteln?
    - Und: Gibt es etwas Ähnliches schon auf dem Markt?

    Gerade die letzte Frage wird häufig zu wenig ernst genommen. Dann werden Buchideen als neu und einzigartig angepriesen, und eine einzige Amazon-Abfrage reicht, um festzustellen, dass das Thema schon gut besetzt ist.

    Konkurrenz muss ja kein totales Ausschlusskriterium sein. Es heißt nur, dass man sich nach einem neuartigen Ansatz oder einer etwas anderen Zielgruppe für das Thema umsehen sollte.

    Ach ja: Das hier gilt natürlich für Sachbücher und insbesondere Ratgeber.

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