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interaktiv! Mitmachen: Vergleiche

Was immer „gut kommt“ und Lesern oft einen riesigen Aha-Effekt beschert, ist, wenn man Aussagen in einen anderen Bereich verlegt. Auf diese Weise kann man seine Botschaft noch einmal betonen und macht sie vor allen Dingen für den Leser sehr viel greifbarer.

Unsere zweite interaktive Aktion dreht sich darum, gemeinsam gute Vergleiche zu sammeln. Es ist eine gute Inspiration zu sehen, was man in dieser Richtung machen kann und wie verschiedene Autoren rangehen. Haben Sie Lust, mitzumachen?

Es geht darum, dass Sie sich aus Ihrem Fachbereich eine Aussage überlegen, diese dazuschreiben und dann mit einem Vergleich zu untermauern.

Das kann ruhig auch lustig und überraschend sein, es sollte aber diesmal schon insofern ernst gemeint sein, als der Vergleich auch wirklich funktioniert.

Denn Vergleiche, die falsch eingesetzt sind, stören Ihren Text nur:

- Wenn Sie zu übertrieben sind, verlieren der Text an Glaubwürdigkeit.

- Wenn Vergleiche nur als Effekthascherei eingesetzt werden, sind sie wie ein Krawallmacher und decken Ihren Inhalt zu.

- Und wenn sie nicht ganz stimmig sind, also Ihre eigentliche Aussage sich nicht wirklich im Vergleich ausdrückt, dann verwirren Sie den Leser und er hält sich damit auf, darüber nachzudenken, ob und wo der Vergleich nicht stimmt oder weiß gar nicht mehr, worum es da eigentlich geht.

So geht’s:

Schreiben Sie, wie gesagt, eine Aussage aus Ihrem Fachbereich – eine Information oder einen kleinen Tipp. Danach kommt dann der Vergleich.

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Ein Beispiel:

Es ist wichtig, dass in Ihrem Anschreiben auch die Motivation für Ihre Bewerbung steht. Jedes Unternehmen möchte wissen, warum Sie gerade dort arbeiten möchten. Bitte machen Sie nicht den leider weit verbreiteten Fehler, nur zu schreiben, dass Sie Ihre Stelle verloren haben und deshalb eine neue suchen.

Stellen Sie sich vor, Sie lernen einen netten Mann kennen und der sagt zu Ihnen: „Willst Du meine Freundin sein? Meine alte will mich nicht mehr.“ Das würde Sie ganz schön abtörnen. Bei der Bewerbung ist das ganz genauso!

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Sie können natürlich jede beliebige Variante eines Vergleichs wählen.

Ich freue mich wieder übers fleißige Mitmachen.

Diesmal ist es ein bissl schwieriger. Kommt mir zumindest momentan so vor.
Wir werden sehen, was wir zustande bringen. :-)

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23 Kommentare

  1. Edeltraud sagt:

    Hallo Gitte
    Ich probier es mal:

    Hörten Sie auch immer von den Eltern: „Zuerst sind die anderen dran, halt dich zurück, das gehört sich so!“ Ich habe es zwar nicht verstanden, aber brav getan. Unser angeborenes Verhalten, bei uns selbst zu bleiben, haben wir dadurch sicher Stück für Stück verloren.
    Heute, als Erwachsene tun sich viele Menschen mehr als schwer sich selbst anzunehmen wie sie sind.
    Immer wieder hallt es im Hinterkopf, darf ich das auch? Darf ich mich da ins Licht stellen? Darf ich den Mund aufmachen, obwohl ich nicht gefragt werde? Oder besser: Trau ich mich den Mund aufmachen? Steht jemand hinter mir, der wieder mal böse schaut, oder mir ein Zeichen gibt, halt still?

    Denken Sie an Ihre Katze. Die scheint sich nie was zu denken. Die liegt faul rum und lässt sich verwöhnen. Es ist ihr vollkommen egal, was andere denken.
    Na, das wär ja lustig, wenn sie ständig nervös schauen würde, ob sie eh alles richtig macht. Sie bleibt bei sich und macht was sie will.

  2. Gitte Härter sagt:

    Toll, Edeltraud! Genau so ist es gedacht – und man sieht bei Deinem Beispiel auch, wie sehr viel mehr Dein eigentlicher Tipp dadurch wirkt und in diesem Fall sogar ein bisschen Humor reinbringt, was bei dem für die Leute, die damit Probleme haben, gut ist, weil man dann nicht immer so schwer und belastend auf sich schaut!

  3. Amos Ruwwe sagt:

    Jupp bekommt den Begriff und die Situation der Pflege erklärt, ist das so auch gemeint? Viel Spaß beim lesen.

    „Waisse eigentlich wattet bedeutet gepflecht zu werden?“ frach ich Jupp, allser wiedermal mitmen ordentlichen Kater im Kopp zu mir inne Laube kommen tut.
    „Jau, und ob ich dat waiss. Letzten Freitach, nach Vattertach, da hat mich Matta mitne gepflechten Tasse Kaffee, Glas Alkaselzer und en Rollmopsbrötchen gepflecht wieder hergestellt, mainze dat, da kann ich mitreden.“
    „Man Jupp, wennse von Vatertach einen inne Hacke hass, is nich dat wat ich meine. Pflegen von andere Menschen, die selbst nich mehr so können, dat mein ich.
    „Ja mainze vielleicht ich hätte dat an den Morgen alleine machen können?“

    „Hömma Jupp, wennse knülle wars, is dat wat kann anneres, als wennse nich mehr so richtich kanns. Waisse noch, allse damals mitm Moped ne Landung gemacht hass, vier Monate hasse im Krankenhaus gelegen, da bisse doch gepflecht worden, wie war dat denn so für dich?“
    „Ach, dat mainze. Wie dat war? Waisse doch auch, musste ich doch stocksteif liegen, nix mit bewegen oder wat, alles kaputt. Nur die Schwester konnte mich immer mal aufpäppeln, wennse Zeit hatte. Dat war schon komisch, hatte ich noch nie so, waisse, abhängig sein. Klar im Kopp, aber nix selber machen können. Bisken habe ich mich immer geschämt, vor allem beim pullern im Bett, mit Bettpfanne , von son jungen Ding wirse da bedient, ist aber dann Gewohnheit geworden.“
    „Siehse, dat mein ich mit pflechen von Menschen. Vorallendingenmal is dat nämlich nich so einfach für beide Seiten. Sachse ja selber, war bisken komisch an Anfang, dann war aber gut. Un für die Schwester? Is ja immer dat gleiche oder nich ? Wais ich nämlich auch nich. Is ja für die ihr Job, oder?“
    „Jasicher“ sacht Jupp, „ bisken anders war dat schon mal immer wieder. Hab ich mir manchmal gedacht, is ja auch nuren Mensch, wie meinetwegen en Taxifahrer oder so, tut ja auch nuren Job, ich mein nu die Krankenschwester. Da hab ich manchmal richtig Achtung vorgehabt, wat die so allet am Tach zuhören kriecht und wat die so sieht.“
    „Siehse,“ sarich zu Jupp „ da hasse so gesehen schon mal Glück gehabt, weil jezz so bissken feelink für die Menschen gekriecht has, wo pflechen tun oder gepflecht werden. Dat hat nich Jeder so im Blick, waisse. Un wie schnell du ans liegenkomms un Pflege brauchs waisse ja selber.“
    „Da sachse wat“, sacht der Jupp, „Sonntach fahren wir wiedar auf Schalke, un dan is immer gut zu wissen, dat die Matta zuhause Alkaselzer und Rollmöpse auf Lager hat, wechen dat pflechen nachher!

  4. Edeltraud sagt:

    Hallo Amos,

    einfach köstlich!!! Musst mich ganz schön konzentrieren, beim Lesen.
    Ungewohnt, für uns Ösis.

    Servus
    Edeltraud

  5. Gitte Härter sagt:

    Hallo Amos und Edeltraud: ja, es liest sich schon vom Dialekt her total witzig :-) … und nicht nur für “Ösis” ist es ungewohnt. Als Bayer muss ich mich auch ranhalten.

    Hier ein weiterer Vergleich:

    Im aktuellen Seminarausschreibungs-Workshop ging es darum, dass man eine Reihe verschiedener Bausteine zur Verfügung hat, die in eine Ausschreibung reinkönnen – aber eben nicht alle reinmüssen – und dass man sie nicht immer nacheinander „abhakt“, sondern manchmal auch vermischt:

    „Diese Bausteine, die eine Seminarausschreibung enthalten kann, sind Möglichkeiten. Es ist nicht wichtig, immer alle davon zu nennen. Es ist auch nicht wichtig, sie getrennt nacheinander aufzuschreiben. Sieh es so wie mit Kuchenbacken: Wenn Du eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte backst, nutzt Du Eier, Mehl, Milch, Schokolade, Sahne, Kirschen, Backpulver etc. – Das sind Deine ‘Bausteine’. Dann verarbeitest Du die Sachen oder variierst das Rezept nach Belieben. Und am Ende erkennt man einige Punkte ‘separat’, zum Beispiel die Schokostreusel, die Sahne und die Kirschen. Aber der Rest der Bausteine ist ‘da’, auch wenn er nicht ‘losgelöst’ betrachtet werden kann.”

  6. Frieder sagt:

    Hallo Gitte,

    ich bin in einem Internetforum tätig.
    Ein Mitglied des Forums berichtet, dass er in der Reha nicht die von den Krankenhausärzten empfohlene Dosierung eines Medikaments erhalten hat. Er hatte deshalb große gesundheitliche Probleme.

    Ich antwortete auf den Beitrag so:

    Die Reha-Klinik mag ja mit einem Kaminzimmer und ähnlichen Annehmlichkeiten viele schöne Seiten haben, aber dass sie dir nicht die richtige Tagesdosis von dem Medikament geben, das kann man nicht verzeihen.

    Das ist doch genauso, als wenn du die Reifen deines Autos nur mit der Hälfte des erforderlichen Luftdrucks füllst. Damit kommst du ja auch höchstens bis zum
    nächsten Schlagloch.

  7. Edeltraud sagt:

    Hallo Frieder,

    schön, dich hier zu treffen.
    Da hast du ja echt einen schönen Vergleich kreiert.
    Wirklich sehr lebensnah!

    Liebe Grüße
    Edeltraud

  8. Frieder sagt:

    Hallo Edeltraud,

    ich mußte doch nur dem Link in deinem Newsletter folgen.
    Die Schreibnudel hat mir auf den ersten Blick gefallen.

    Liebe Grüße
    Frieder

  9. Edeltraud sagt:

    ja, Frieder, mir auch!

    Gilt dieser Vergleich?

    “Kannst du heute das Essen bezahlen?”

    “Ach, das wäre ja als würde man Wasser ins Meer tragen!”

    Gitte, ich hab heute Nachmittag wieder einmal intensiv in deinem großartigen Werk “Mit Persönlichkeit punkten – zeigen Sie Profil” geschmökert.
    Heute waren die Seiten der Seminarbeschreibung dran.

    Da hab ich nun einiges zu tun. Ich hab zwei Themen von Referenten, wo es sich zu 100% um den falschen Titel und mangelhafte Ausschreibung handelt.
    Da kann ich deine Thesen gleich anwenden und testen.

    Dieses Trainerbuch ist sicher das detaillierteste und motivierendste, das am Markt ist.
    Ich finde immer wieder Highlights, die sofort anwendbar sind.
    Bestätigt wieder, alles bei dir hat einfach “Hand und Fuß”.

    In der Küche würde man sagen: “Frau Gitte Härter werden hiermit vier Hauben verliehen!”

    Falls du es noch heute liest einen schönen 4 Hauben Abend!

    Edeltraud

  10. Gitte Härter sagt:

    … ah: Frieder kommt über Edeltraud. Herzlichen Dank :-)

    Huhu Edeltraud,

    ja, ich habe den doppelten Kommentar vorhin gleich gesehen und gelöscht – und dann auch Deine Bitte, ihn zu löschen, auch noch. Also nicht wundern.

    Ganz herzlichen Dank für das schöne Lob zum Trainer-Buch! Mit dem Thema Seminarausschreibungen bin ich ja gerade selbst ganz eng befasst, weil heute der Online-Workshop dazu endet. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr man den Erfolg eines Seminars beeinflussen kann … manchmal tatsächlich nur durch den Titel.

    Ich freue mich riesig, dass Dir das Buch so gut gefällt un dDu mir gleich “vier Hauben” verleihst :-)

    Wenn du Lust hast, freue ich mich, wenn Du auf amazon.de eine kleine Rezension einstellst. Sowas hilft Büchern immer enorm!

    PS: Dein Werk habe ich vorhin mir auch schon etwas vorgeknöpft (voi doll!), muss aber noch a bissl denken.

    Einen schönen Abend
    Gitte

  11. Edeltraud sagt:

    HAllo Gitte, ich weiß ja nicht, ob man so was hier reinschreiben darf, musst es halt wieder löschen, oder vielleicht gibt es mal eine Seite für Diverses?

    Ich bin so in Euphorie von deinen Vorschlägen im Buch, dass ich einen meinen Referenten seine Auschreibung umgeschrieben habe.

    Vorher:

    Titel: Schreibe dein Erfolgstagebuch

    In diesen Seminar entdecken sie ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken, welche sie weiter ausbauen sollten. Fähigkeiten, wo speziell sie begünstigt sind. Auch lernen sie, wo ihre Auf-Gaben sind, was sie noch leisten müssen, was sie verändern müssen, um sich mehr und mehr verwirklichen zu können.
    Themeninhalte:
    • Welche Augabe stellt das Leben an mich
    • Welche Gesetzmäßigkeiten wirken im Leben
    • Grundvoraussetzungen, um mein Leben zu ändern
    • Die Macht der Gedanken
    • Glaubenssätze entmachten z.B.: “Für alles bin ich alleine”

    Meine Version:

    Titel (noch nicht optimal) Entdecke endlich deine wahren Talente und Stärken

    Wollen Sie endlich Ihre wahren Fähigkeiten und Stärken entdecken? Speziell Ihre Talente? Talente, die Ihnen in die Wiege gelegt wurden?
    Alle Menschen haben diese Talente, Sie auch! Im Seminar helfe ich Ihnen sie zu finden.
    Sicher möchten Sie auch Ihre Auf- GABEN in diesem Leben kennen lernen. Vielleicht lernen Sie gerade in diesem Seminar, wo Sie ansetzen müssen, diese GABEN auch zu verwirklichen.

    Geistige Gesetze, wie wirken sie und wie gehe ich damit um?
    Was muss ich tun um mein Leben lebenswerter zu machen?
    Gedanken wirken, ob es mir passt oder nicht

    Wollte dir einfach meine Begeisterung mitteilen.
    Nimm es raus, es passt ja nicht zu den Vergleichen.

    lg.
    Edeltraud

  12. Gitte Härter sagt:

    Ja, Edeltraud, das ist ein gutes Vorher-Nachher-Beispiel, das zeigt, wie völlig unterschiedlich der Titel und auch der Nutzen eines Seminars aussehen kann – und nur eine von vielen Möglichkeiten!

    Schön, dass Du so begeistert bist und das direkt in Tatendrang mündet! :-)

    Übrigens ist es gar nicht so abwegig zu unserem Vergleiche-Thema, den Du hast hier aus “Aufgaben” AufGABEN gemacht und sprichst von Gaben, die man hat und “nur” umzusetzen brauchst. Diese Art von Wortspielen ist ja auch eine Art Vergleich, insofern passt es nicht nur, sondern bringt sogar noch eine weitere Variante mit ein.

  13. Gitte Härter sagt:

    … weiter geht’s. Es geht ja um Vergleiche, mit denen man seinen Lesern Tipps greifbarer macht, indem man sie in einen anderen Bereich verlegt.

    Noch ein Vergleich zu Bewerbungen:

    Viele Bewerber beklagen sich, dass Unternehmen nur „nach Papier“ entscheiden. Das Problem ist, dass die meisten Bewerber nichts anderes bieten!

    Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Partnerschaftsanzeige auf. Jetzt bekommen Sie stapelweise Briefe und darin steht nur: „Ich bin Erwin, 40 Jahre, und koche und lese gerne.“, „Ich bin Eva und freue mich, Dich kennenzulernen.“

    Alle Hundert zum Gespräch einladen können Sie nicht! Wen wählen Sie unter diesen Umständen aus?

  14. Heike Eberle sagt:

    Mitten auf der Pampa meldet sich die Tankanzeige mit dem roten Warnsymbol. Weit und breit keine Tankstelle in Sicht. Wer kennt dieses Gefühl nicht: Angst im Nacken macht sich breit. Wie weit werde ich noch kommen? Schaffe ich es noch zur nächsten Tankstelle? Die einzige Überlebensstrategie: Ökonomisch fahren und Geduld nicht verlieren. Und das alles, weil die Voraussicht fehlte.

    Genauso ist das auch mit Liquiditätsengpässen, das schnürt uns auch regelrecht den Hals zu. Quälend und sorgenvoll wälzen wir die gleichen Fragen: Wie lange wird die Liquditätsreserve wohl reichen? Wie schnell ist eine “Tankfüllung” in Sicht, bevor die nächsten Ausgaben fällig werden?

    Aber halten Sie sich die “Tankgeschichte” vor Augen: In liquide Schwierigkeiten schlittern wir meistens nicht blindlings – meist fehlt es auch hier an der passenden, klugen Strategie und Planung im Vorfeld.

  15. Amos Ruwwe sagt:

    Etwas gebacken kriegen, wissen woher der Wind weht, da hätte ich mal einen Tipp!!
    Märchen!
    Das ist doch was für Kinder! Oder doch auch für Erwachsene?
    … da dachte der Herr daran ihn aus dem Futter zu nehmen, aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen; dort meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden…

    soweit die Bremer Stadtmusikanten.

    Wissen Sie woher der Wind weht?
    Vielleicht denken die Herren in der Vorstandsetage ja schon darüber nach, Sie aus dem Futter zu nehmen?

    Berufsleben oder Selbstständig, die Wechselbereitschaft und ein gut funktionierendes Frühwarnsystem, kann vor Überraschungen schützen.

    Das können Sie mit Märchen nachhaltig für sich entwickeln.

  16. Ich hab’s mit den Märchen nicht so (obwohl ich zwei erwachsene Töchter hab). Hab sie mittlerweile wieder vergessen (Enkel gibts noch keine)

    Mein Fachgebiet ist die Sichtweise auf etwas oder jemanden – umgesetzt durch Anwendung SpiegelgesetzMethode von Christa Kössner.
    Auszug aus der Rückseite meines Buches “Ja zu Mir! Nicht stöhnen – Ändern!”:

    Alles was uns umgibt ist ein Spiegelbild unseres Denkens. Ursache für unerwünschte Lebensumstände sind unsere Vorurteile, Glauenssätze und Verhaltensmuster. Sie sind unsere Denkfallen, in die wir immer wieder stolpern. Wir interpretieren oder analysieren Verhaltensweisen und Situationen und beschäftigen uns dabei ständig mit unserem Gegenüber. Wir wollen den Anderen ändern, wenn uns nicht gefällt, was wir sehen.
    JA ZU MIR bedeutet jedoch, bei MIR SELBST zu beginnen durch Loslassen von alten Denkmustern und liebevollem Umgang mit mir selbst.

    In einem Workshop liefere ich dazu ein einfaches Beispiel:

    Wenn Sie früh morgens ins Badezimmer kommen und in den Spiegel schauen, was sehen Sie da? Richtig, ein etwas „verdrücktes“ Gesicht und Haare, die in alle Richtungen vom Kopf abstehen. Was tun Sie also? Übermalen Sie Ihr Spiegelbild? Natürlich nicht. Sie nehmen Kamm oder Bürste und bringen Ihr Haar in Ordnung, ist doch völlig klar!

  17. Gitte Härter sagt:

    Hallo Heike, Amos und Christine,

    danke für die schönen weiteren Vergleiche! Da haben wir ja schon total verschiedene Herangehensweisen – und völlig unterschiedliche Fachgebiete. Toll! Ich freue mich, was uns noch so einfällt. Morgen schreibe ich noch einen Aufruf im Newsletter dazu.

    Einen schönen Abend
    Gitte

  18. Norbert aus Hamburg sagt:

    Hallo Gitte,
    bin in diesen Tagen (leider) zeitlich etwas eingespannt, will aber zu diesem Punkt etwas beitragen.

    Stichwort: Ziele konkret formulieren und setzen.

    Als Vergleich für die Sinnhaftigkeit, sich genau zu überlegen, was man bis wann auf welche Weise und unterstützt durch was erreichen will, verwende ich gern folgendes Beispiel:

    “Gehen Sie doch mal zum Reisebüro oder zum Ticket-Counter einer Fluggesellschaft und geben Sie dort als Ziel an: `Ich will wegfliegen!´ Sie werden merken, daß Sie überall hinkommen, aber nicht dort hin, wo Sie in Ihrem Inneren wirklich hinkommen woll(t)en.”

  19. Sabine sagt:

    Eisberge sind wunderschöne Gebilde, wenn man sie von ferne (oder auf dem Fernseher) anschaut. Weißblau glänzend und majestätisch treiben sie im Wasser, und am liebsten würde man direkt drauf zuhalten. Wenn man sich nicht gerade noch rechtzeitig an die Titanic erinnern würde. Da war doch was – ach ja: Der größte Teil eines Eisbergs liegt gefährlich unsichtbar unter der Wasseroberfläche.

    Ähnlich verhält es sich mit manchen Aufgaben, die auf den ersten Blick klein und handlich aussehen und dazu verführerisch glänzen und glitzern. Am liebsten würde man gleich “Hier!” schreien und sie übernehmen. Aber gerade wenn Sie noch keine Erfahrung mit genau dieser Art von Tätigkeit gesammelt haben, lohnt es sich, vorher tief durchzuatmen und etwas genauer hinzusehen. Wie viel Aufwand verbirgt sich unter der Oberfläche wirklich? Und können Sie ihn leisten? Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Sie die Aufgabe ganz gut überblicken können, dann nichts wie hin! Schließlich gibt es auch Forscher, die sich mit Eisbergen beschäftigen. Aber sie wissen, was sich unter Wasser verbirgt.

    ***

    Das ist jetzt zwar kein Beispiel aus meinem Fachgebiet, sondern mehr oder weniger frei zusammenfantasiert, aber vielleicht gilt es ja trotzdem. :-)

    Herzliche Grüße, Sabine

  20. Gitte Härter sagt:

    Hallo Norbert, hallo Sabine,

    dankeschön für die beiden wunderbaren neuen Vergleiche!

    Da kommt wieder eine schöne Fundgrube zusammen :-)

    Viele Grüße
    Gitte

  21. Gitte Härter sagt:

    … eben habe ich in einem Artikel einen neuen Vergleich geschrieben. Es geht darum, dass die Motivation auch davon abhängt, wie zuversichtlich wir überhaupt sind und dass in Wirklichkeit oft fundamentale Hürden das Problem sind:


    Besonders absurd ist ja, dass wir häufig trotzdem versuchen, uns mit Willenskraft oder irgendwelchen Motivationstipps doch noch hinzubringen, etwas zu tun. Dabei hakt’s da am Fundament.

    Das ist, wie wenn Ihr Computer nicht mehr geht und Sie danebenstehen und sagen: „Das soll aber jetzt gehen!“, „Los! Geh jetzt wieder!“ oder „Wenn Du wieder funktionierst, kauf ich Dir ein Softwareupdate.“

  22. Gitte Härter sagt:

    Eine andere Form von Vergleichen, die die Absurdität einer Sache zeigt bzw. etwas ins Lächerliche ziehen kann, habe ich hier gefunden:

    Im Fernsehlexikon: „Das ist, als würde man Pommes einen Mangel an Vitaminen vorwerfen. Oder einem Campingzelt das fehlende Gästezimmer.“

    In einer amerikanischen Nachrichtenmeldung, wo es um einen Rechtsstreit gegen Lady Gaga geht hieß es: „Rob was no more of an ‘agent’ for her than she is a Roman Catholic nun.”

  23. Gitte Härter sagt:

    Und wieder ein interessantes Beispiel zu den Vergleichen – aus dem Buch Fallstricke: Die häufigsten Denkfehler in Alltag und Wissenschaft:

    Denn die Größe des Schädels hat mit der Intelligenz des Menschen genauso viel zu tun wie die Schuhgröße eines Mannes mit seiner Fähigkeit, gut Fußball zu spielen.

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