Nehmen Sie Ihre Leser an die Hand!
Als AutorIn kennen Sie sich in Ihrem Fachgebiet aus: Sie kennen Zusammenhänge, wissen, auf welche Details es ankommt, wo Fallstricke und Chancen sind.
Ihre Leser sind nur teilweise auf diesem Wissensstand. Selbst, wenn Sie sich mit Ihrem Text an ein Fachpublikum wenden, haben Sie es immer mit einem breitgefächterten Publikum zu tun. Dazu kommt, dass Leser unterschiedlich interpretieren.
Wenn Sie ein Blog schreiben oder hin und wieder in Internetforen lesen, dann merken Sie bei manchen Kommentaren, dass Botschaften oft komplett anders verstanden werden – oder dass teilweise bei „banalen Details“ Rückfragen kommen.
Die große Kunst besteht also nicht nur in der richtigen Themenwahl, sondern vor allen Dingen auch darin, Ihre Leser richtig an der Hand zu nehmen.
Dazu gehört bei Artikeln, in denen Sie konkrete Tipps geben, vor allen Dingen auch:
- eine konkrete und nachvollziehbare Hinführung („Ich sag Dir was, das Du brauchst und ich sag Dir auch, warum Du es brauchst.“)
- das wirklich praktische Vermitteln, also beispielsweise auch das Greifbarmachen von Tipps durch Vergleiche aus einem anderen Bereich,
- eine wirkliche „Gebrauchsanweisung“: Tipps müssen – wie ein gutes Kochrezept – klar nachvollziehbar sein. Es gibt viele Leser, die ganz genau wissen möchten, wie „das denn jetzt genau geht“.
Damit Ihr Text das alles leistet, ist es empfehlenswert, der Leserperspektive einen eigenen Durchgang beim Überarbeiten zu gönnen.
