Kennen Sie das? Sie kippen den Inhalt einer frisch gekauften Packung H-Milch aus dem Supermarkt durch ein Sieb, doch keine einzige Kuh bleibt hängen!
Toller Einstieg, was? Hier geht’s zum ganzen Beitrag.
Kennen Sie das? Sie kippen den Inhalt einer frisch gekauften Packung H-Milch aus dem Supermarkt durch ein Sieb, doch keine einzige Kuh bleibt hängen!
Toller Einstieg, was? Hier geht’s zum ganzen Beitrag.
Hallo, Gitte,
moment mal… Das irritiert mich jetzt etwas. Ich habe mal gelernt / gesagt bekommen, daß “man” Texte nicht mit der Formulierung “Kennen Sie das?” oder “Haben Sie auch mal im Regen gestanden und hatten keinen Regenschirm dabei?” beginnen soll. (Die Begründung dafür habe ich nicht mehr parat.)
Jetzt hebst Du dies als “tollen Einstieg” hervor. Mmmmh…
Du hast recht, das ist ein toller Einstieg, aber…
Herzliche Grüße
Norbert
(Anmerkung: Wo ich gerade den letzten Satz als “Ja, aber…”-Satz formuliert habe: Ich lese derzeit wieder einmal das Buch “Ja, aber…” von Lelia Kühne de Haan. Das Buch ist – aus meiner Sicht – eine gute Übung dafür, sich bewußt und präzise auszudrücken.)
Was sollte denn dagegensprechen, dass man mit “Kennen Sie das?” einsteigt? Ich mache das ziemlich oft – und man sieht hier auch sehr schön, dass der ganze Witz mit der Kuh ohne gar nicht funktionieren würde.
Vielleicht fällt Dir ja noch die Begründung ein.
Generell gilt beim Schreiben: Es gibt keine Gesetze. Es gibt manchmal gute Gründe für oder gegen etwas, aber auch das ist keine “Norm”, sondern immer nur ein Vorschlag.
Beim Thema Mailing-Texte habe ich etwas gelernt, das Norberts Anmerkung evt. entspricht: Keine Fragen stellen, die potenziell mit “nein” beantwortet werden könnten, weil jedes interne “nein” die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Schreiben weggelegt wird.
Ich denke, ob der Einstieg funktioniert, ist stark davon abhängig, wer den Text in welchem Zusammenhang lesen soll: ist es das Intro für einen Text auf einem Blog, das ich regelmäßig verfolge, macht mich dieser Einstieg vermutlich neugierig. Ist es ein Werbemailing von jemandem, der mir völlig fremd ist, würde ich eher aussteigen.
…mir ist die Begründung, nein, besser: der Grund, der mir seinerzeit genannt wurde, gerade wieder sinngemäß eingefallen:
Es ging hier um das Schreiben von Pressetexten, Pressemitteilungen und Werbeschriften, in denen allgemein informiert oder geworben, also nicht persönlich angesprochen wird.
Wie Angela schon geschrieben hat, soll damit vermieden werden, daß die Texte wieder weggelegt werden, wenn die Einstiegsfrage sofort mit “Nein!” beantwortet wird, weil man eben genau DIESE Situation nicht kennt.
… danke Angela und Norbert: ja für Werbe- und PR gelten dann nochmal eine Reihe anderer Regeln als für “normale” Texte.
…denke, das ist auch gut so, dass es in Werbung und PR etwas anderes sein darf, oder??
Hallo,
ja klar ist es gut so. Es ist auch wichtig zu wissen, dass es Unterschiede gibt. Schreiben, und das ist ja auch das schöne, ist komplexer und fordert uns als Autoren je “nach Sparte” und Ziel anders raus.
Viele Grüße
Gitte
PS: Um zu vermeiden, dass die Blogkommentare nur für Eigenwerbung genutzt werden, lasse ich innerhalb der Kommentare keine Werbelinks zu und auch die Bezeichnung darf nicht reine Werbung wie “Finanzdienstleistungen” oder eben wie in Ihrem Fall eine Ausbildung sein. Von der Möglichkeit, Ihre Website zu linken haben Sie ja Gebrauch gemacht.