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Schreiben Sie Komplimente auch hin!

Wie oft denken Sie sich, wenn Sie eine geschäftliche E-Mail lesen etwas wie

  • „Wow! Jetzt schon die Antwort: er ist einfach super!“
  • „Hihi, wie witzig: ihre E-Mails zaubern mir immer ein Lächeln auf die Lippen.“
  • „Es ist eine wahre Freude, mit diesem Kunden zu arbeiten!“

Manchmal denkt man es nicht nur, sondern sagt es weiter: Sie erzählen es einem Kollegen oder abends Ihrer Freundin. Anstatt solche schönen Komplimente nur zu denken oder Dritten zu erzählen, sollten Sie sie doch besser genau der Person sagen, die sie sich verdient hat!

Wenn Sie es also noch nicht (oder noch nicht oft genug) tun: Schreiben Sie in die nächste E-Mail rein, dass und was so toll am anderen ist. Was Sie an seiner Art bewundern oder an der Arbeit schätzen … oder was ganz speziell in diesem Fall so lobenswert ist. Und tun Sie das in ganz normalen Worten und brechen Sie sich keinen mit der Formulierung ab. ;-)

Der andere freut sich! Ihre Korrespondenz wird lockerer und noch persönlicher. Und die Beziehung wird – ganz nebenbei – gestärkt.

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3 Kommentare

  1. Maria Sartori-Plebani sagt:

    Wenn es heißt “Schreiben Sie Komplimente auch hin” dann zuerst für Gitte Komplimente!
    Was ich von dir bis jetzt gelesen habe (und es ist VIEL!) hat mich immer begeistert, ich habe den Eindruck dein Beruf ist auch deine Berufung.
    Manchmal frage ich mich: “Wie macht sie (= Gitte) das? Immer neue Ideen, immer sehr gute Ideen, immer sehr gut – nein: hervorragend (weil treffend, “direkt” eben, wie du selbst festgestellt hast) – geschrieben.”
    Also: weiter so!
    Maria Sartori-Plebani

  2. Doris sagt:

    Ja, genau! Warum denn auch nicht? Nur scheint das im Berufsleben gar nicht so angesagt zu sein, eine Wertschätzung auszudrücken. Ich mache das öfters und fahre meistens auch gut damit, aber ich habe auch schon komische, fast peinlich berührte Reaktionen erlebt. Schade, aber da hat dann wohl jemand ein Problem. Ich finde es eben nicht selbstverständlich, wenn sich jemand engagiert und dabei freundlich oder sogar vielleicht noch witzig ist.

    Und den lobenden Worten an Gitte kann ich mich nur anschließen. :-) Das ist wirklich ein grandioses Beispiel für Berufung, was Du machst. Toll. Danke fürs Teilen.

    Viele Grüße,
    Doris

  3. Gitte Härter sagt:

    Huhu Maria, hallo Doris,

    oooooh, dankeschön für die tollen Komplimente. Da werde ich doch gleich zehn Zentimeter größer ;-)

    Und Doris: wenn der eine oder andere etwas verlegen oder gar peinlich berührt reagiert, dann einfach wissen, dass er/sie das momentan nicht handlen kann. Ich habe vor einigen Jahren einen Online-Workshop gegeben, bei dem es unter anderem auch um Lob & Kritik (annehmen und selbst sagen) ging. Zu meinem riesigen Erstaunen war das LOB das größere Problem als die Kritik! Mir hat es fast die Schuhe ausgezogen. Was da hinterfragt, vermutet und an Nicht-handlen-können teilweise aufkommt … da gibts noch viel zu lernen.

    Ein schönes, direktes und konkretes Lob wird aber, da bin ich sicher, dennoch immer ankommen – und auch wenn die Person ad-hoc nicht damit umgehen kann, so wird sie innerlich sicherlich strahlen.

    Herzliche Grüße
    Gitte

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