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August, 2010:

Bessere Verständlichkeit: Ziehen Sie Vergleiche

Auf Borneo wurde eine erbsengroße Froschart entdeckt. Klicken Sie mal hier und schauen Sie sich die Bilder des Frosches an.

Wäre nur der Frosch abgebildet, könnten wir uns gar nicht richtig vorstellen, wie klein er ist. Ähnlich habe ich es in diesem Beitrag gemacht, um die Größe eines USB-Sticks zu zeigen. Durch die Finger bekommt man ein Verhältnis zur Größe.

Auch in Texten funktioniert das.

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Sehr praktisch: Haftzettel-Register

Im Schreibwarenladen habe ich etwas Neues entdeckt – also für mich war es jedenfalls neu: Register-Haftnotizen.

Ich habe sie mal eben fotografiert (diese hier sind von AveryZweckform und heißen NoteTabs).

Man platziert den Registerhafti einfach da, wo man ihn haben möchte und verwandelt so die jeweilige Seite in ein Trennblatt. Wie bei normalen Haftzetteln lassen sie sich wieder rückstandsfrei ablösen und wieder verwenden. Diese Variante ist zudem sehr viel stabiler als die dünnen Post-its. Man kann sie auch beschriften – die Schrift allerdings dann nicht wieder rückgängig machen.

Da ich viel mit Trennregistern arbeite – zum Beispiel, wenn ich an einem Buch arbeite das Manuskript in einem nach Kapiteln aufgeteilten Ordner entstehen lasse – finde ich das eine hervorragende Erfindung.

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Fertig!

Juchu! Mein neues Buch ist fertig. So sieht es aus:

Es gibt zwei besonders feierliche Momente: den Vertrag unterzeichnen und das ausgedruckte Manuskript vor sich liegen haben. Diese Freude musste ich doch gleich mit Ihnen teilen! :-)

Jetzt geht es gleich ans nächste Buch. Und ab September geht es hier im Blog wieder normal weiter (auch wieder mit dem Newsletter).

Eine schöne neue Woche und auf wiederlesen.

Forbes: Die bestverdienenden Autoren

Apropos vom Schreiben leben. Forbes hat jetzt eine Liste der zehn bestverdienenden Autoren des letzten Jahres (von Juni 2009 – Juni 2010) veröffentlicht

James Patterson – 70 Mio. Dollar
Stephenie Meyer – 40 Mio. Dollar
Stephen King – 34 Mio. Dollar
Danielle Steel – 32 Mio. Dollar
Ken Follett – 20 Mio. Dollar
Dean Koontz – 18 Mio. Dollar
Janet Evanovich – 16 Mio. Dollar
John Grisham – 15 Mio. Dollar
Nicholas Sparks – 14 Mio. Dollar
J. K. Rowling – 10 Mio. Dollar

Enthalten sind nicht nur Einnahmen aus Büchern, sondern auch Filmdeals, Merchandising etc. Dass beispielsweise J. K. Rowling „nur“ 10 Millionen Dollar gemacht hat, liegt daran, dass innerhalb des letzten Jahres kein neues Buch herausgekommen ist und Einnahmen aus Merchandising zurückgegangen sind. Also nicht durch diese vergleichsweise niedrige Zahl irritieren lassen.

Fundstück: Synonym-Websites

Eben gesehen: Elke Fleing schreibt auf ihrem Blog “Berufung selbstständig” gerade eine Serie “Tipps für gute Online-Texte”.

Teil 2 befasst sich mit Synonymen und gibt zahlreiche Webtipps dazu. Eine tolle Ergänzung zu der von mir schon oft gelobten und auch dort erwähnten Wortschatz-Seite der Uni Leipzig.

Buchidee: Nicht zu sehr um sich selbst drehen!

Viele Buchideen, die ich zu hören und zu sehen bekomme, haben einen fetten Haken: sie sind schwerpunktmäßig für den Autoren relevant. Das betrifft besonders Ratgeber. Da hat einen ein Thema so sehr überzeugt oder selbst geholfen, manchmal liegen lebensverändernde Erfahrungen zu Grunde, dass man unbedingt andere daran teilhaben lassen möchte.

Eine schöne Sache! Nur fehlt etwas Wichtiges: Es geht bei einem Ratgeber nicht um Sie. Sondern es geht darum, dass Ihr Thema so aufbereitet sein muss, dass es vielen, vielen Menschen da draußen nützt.
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Den Leser schon am Start neugierig machen

Ein guter Text sorgt dafür, dass Ihre Leser wirklich bis zum Schluss dranbleiben. Wenn Sie regelmäßig schreiben und Ihre Stammleser Ihren Stil mögen, dann lesen diese meist zu Ende, weil sie Sie kennen: Er/sie schreibt gute Texte. Es lohnt sich, dranzubleiben.

Doch diesen Bonus hat man in der Regel nicht. Darum ist es immer wichtig, darauf zu achten, dass der Text so nah am Leser ist, dass er Lust hat, weiterzulesen. Ein Grund dafür ist die schon oft benannte Nutzendichte: keine Längen, keine unnötigen Schlenker, nichts Verwirrendes, sondern schlüssige Informationen und gute Tipps. Wenn Sie einen Text zur Unterhaltung schreiben, dann heißt es: Unterhaltungsdichte. Gleiches Prinzip.

Eine sehr effektive Möglichkeit, zu garantieren, dass Ihre Leser wirklich bis zum Ende dranbleiben, ist es, zu Beginn eine Lücke zu öffnen:
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Artikel-Formen: Meinung

Beim Meinungsartikel stellen Sie eine eigene Ansicht in den Mittelpunkt. Zum Beispiel „Was eine gute Führungskraft wirklich ausmacht“, „Meine simple Lösung gegen Burnout“.

Besonders gut funktionieren Meinungsartikel …

… wenn sie sich gegen die landläufige Meinung aussprechen:
„Der Kunde soll überhaupt nicht König sein!“

… wenn Sie mit Ihrer Meinung provozieren:
„Wenn Sie Ihre Anliegen nicht durchhalten, liegt es ganz alleine an Ihnen!“

… oder wenn Sie überraschen, indem Sie sich scheinbar selbst widersprechen:
Ein Selbstmanagementtrainer könnte einen Artikel schreiben: „Warum Selbstmanagementtipps überhaupt nichts bringen“

Wichtig ist, dass auch ein Meinungsartikel Ihren Lesern Nutzen bringt. Nur zu erfahren, wie jemand über etwas denkt, ist nicht sonderlich interessant. Spannend sind Begründungen, Zusammenhänge und natürlich immer praktische Tipps. Behalten Sie also auch bei einem Meinungsartikel immer Ihre Leser im Mittelpunkt.

Fundstück: Überschriften-Alliteration

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier schreibt in seinem lesenswerten Blog über Alliterationen in Spiegel Online-Überschriften: Spökes, Späßchen, Spiegel Online

interaktiv: Wörter, die Sie noch nicht kannten

Vor einigen Tagen habe ich in einem Leserkommentar den Begriff “Suada” zum ersten Mal gehört:

Suada ist der Name der römischen Göttin der sanften Überredung. Mit dem Begriff Suada bezeichnet man heute auch einen Wortschwall, einen großen Redefluss, der dem Ansprechpartner ein Thema angenehm machen soll. (Quelle: wikipedia)

Haben Sie auch so ein Wort, das Ihnen völlig neu war und Sie aus irgendeinem Grund begeistert (oder einen interessanten Klang hat)?

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