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August, 2010:

Überarbeiten längerer Texte (2)

Zur Zeit stelle ich ja gerade mein neues Buch fertig. Der erste Entwurf ist vollendet und aktuell steht Überarbeiten an. Wie hier beschrieben heißt “überarbeiten” zunächst mal alles, was ich bisher geschrieben habe, durchzulesen. Das ist bei einem Buch natürlich ziemlich viel.

Egal, ob Sie ein Buch oder einen anderen langen Text, zum Beispiel eine Gebrauchsanweisung oder einen Selbstlernkurs schreiben: Es ist natürlich immer wichtig, das Endprodukt insgesamt zu beurteilen bevor Sie es fertigstellen. Gerade bei umfassenden Texten arbeitet man ja immer an einzelnen Abschnitten oder Kapiteln. Doch insgesamt muss die Schlüssigkeit natürlich da sein, es fällt einem erst im insgesamten Lesen auf, wo es Wiederholungen oder Überschneidungen gibt, wann ein Querverweis nötig ist und wo einfach die Struktur noch nicht so stimmig ist.
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So geht Spannung: Prison Break

Über die amerikanische Serie Prison Break hatte ich schon vor einigen Jahren viel Gutes gehört, gereizt hat sie mich allerdings nicht. Gefängnisausbruch. Naja. Nicht so meins.

Jetzt habe ich die erste Staffel angeschaut und bin hin und weg: Wenn Sie Spannung schreiben möchten – einen Roman oder auch mal ein Drehbuch -, dann empfehle ich Ihnen, sich das unbedingt anzuschauen!

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Buchthema: das Naheliegende ist nicht immer das Beste

Ganz oft kommen Leute zu mir in einen Workshop oder ins Coaching, die unbedingt gerne ein Buch schreiben wollen. Weil sie gerne ein Buch mit ihrem Namen im Laden bewundern möchten oder weil sie selbstständig sind und ein Buch als Marketingwerkzeug nutzen wollen.

Die Idee zum Buchthema, wenn es schon eine gibt,  ist entsprechend etwas, das naheliegend ist:
- Worüber weiß ich viel?
- Für welchen Bereich möchte ich mich als Experte ausweisen?

Das kann allerdings schnell in eine Sackgasse führen, etwa weil:
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Wann ist zu kurz zu kurz und zu lang zu lang?

Darauf hätten Sie jetzt gerne eine Antwort, gell? Tatsache ist: Das lässt sich so nicht fix bestimmen. In erster Linie kommt es auf Aussagekraft und „Nutzendichte“ an – und das natürlich aus Sicht Ihrer Leser.

Bei Unternehmenstexten fällt es mir ganz oft auf, dass es an Aussagekraft mangelt, sowohl was die Selbstdarstellung angeht als auch, was die Leistungsbeschreibungen betrifft.

In den meisten Fällen ist der Grund dafür übrigens, dass die Anbieter sich selbst nicht klar genug darüber sind, wie ihr Angebot genau aussieht, welche Zielgruppe sie erreichen wollen, in welcher Situation die Zielgruppe steckt und und und – Wenn Sie für Auftraggeber texten, kennen Sie das: Dann heißt es erstmal alle wesentlichen Informationen aus Ihrem Kunden herauszukitzeln, bevor Sie etwas formulieren können.

Aber zurück zum Umfang: Wenn Ihre Texte echten Nutzen bieten, dann können sie aus Sicht eines Lesers (beziehungsweise potenziellen Kunden) nicht lange genug sein. Überlegen Sie selbst: bevor Sie jemanden beauftragen, möchten Sie gerne möglichst viele Fragen beantwortet haben. Dabei interessiert Sie – natürlich! – am meisten, was Sie selbst davon haben, wie etwas abläuft, wer hinter dem Angebot steckt, was Sie bezahlen müssten.
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