schreibnudel.de Rotating Header Image

September, 2010:

Fundstück: bildhaft

Im Artikel Horror, der aus der Uni kam auf Spiegel Online steht dieser schöne Satz:

“Man muss das ganze Schweizer Taschenmesser des Films nutzen, die Kraft der Bilder, Kamera, Sounddesign, Musik, um Gruseleffekte zu erzeugen.”

Das Schweizer Taschenmesser des Films. Wunderbar!

Weniger ist mehr

Letzte Woche ging es um die Dichte an Informationen. Das spielt auch heute eine Rolle. Denn mit “weniger” ist hier keinesfalls nur die Textmenge gemeint. Aussagekräftige Texte dürfen durchaus länger sein: Wann ist zu kurz zu kurz und zu lang zu lang?

Es passiert übrigens sehr oft, dass meine Kunden sich in der Textmenge zu sehr beschränken. Der Wunsch, sich möglichst knapp zu fassen, geht natürlich automatisch mit einer gewissen Oberflächlichkeit einher. Und das führt dann oft zu Unverständlichkeit, Allgemeinplätzen oder distanziertem Stil.

Tun Sie sich also immer den Gefallen und schränken Sie sich nicht zu sehr ein! Es ist, wie wir letzte Woche auch schon hatten, oftmals nötig, erstmal ausführlicher zu sein, um dann die Essenz aus allem herauszufiltern.

Mit “weniger ist mehr” ist an dieser Stelle gemeint:

(weiterlesen…)

Die Überschrift als Startpunkt

Ob Sie mit einer Überschrift anfangen oder erst am Ende die beste Überschrift für den Text finden, ist Geschmackssache. Die Überschrift kann Ihnen, wenn Sie sie konkret formulieren, ein nützlicher Startpunkt und wichtiger roter Faden für das Schreiben sein. Sie ist zudem ein gutes Gegenmittel für das Wegkippen des Themas, was vielen am Anfang passiert.
(weiterlesen…)

Gedächtnistraining mit Binsenweisheiten

Kürzlich habe ich mir eine alte Folge der Gilmore Girls angesehen. In einer Szene hat ein Bekannter eine Wette verloren und durfte einen ganzen Tag lang nur in Binsenweisheiten sprechen: Kommt Zeit, kommt Rat. Eile mit Weile. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. So ist das Leben. …

Das finde ich ein interessantes Experiment! Denn das ist gar nicht so leicht, wie man sich das so vorstellt. Ich bin zur Zeit an meinen Schreibtisch gekettet und treffe keine Leute, aber wenn Sie mit Kollegen arbeiten oder sonst Leute um sich rum haben, probieren Sie es doch mal aus, wie viele Klischees, Redewendungen, Plattitüden Ihnen spontan einfallen, die natürlich auch wirklich zur aktuellen Situation passen.

Oder noch besser: Weihen Sie andere ein und fechten einen Binsenweisheiten-Wettkampf aus. Das ist nicht nur ein noch schwierigeres Training, sondern sorgt für garantierte Lacher.

Was zum Lachen (und ein bisschen was zum Lernen)

Hierüber lache ich mich seit einigen Tagen kaputt. Ständig habe ich die nervigen Stimmen im Ohr. Wenn Sie sich ebenfalls für Schmarrn begeistern können, schauen Sie sich doch bitte erst einmal diese drei Videos von Charlie the Unicorn an. Der Schöpfer ist Jason Steele, filmcow.com.

(weiterlesen…)

Je kürzer, desto dichter

Immer wieder lesen Sie von mir das Wort “Nutzendichte“. Jeder Ihrer Texte soll ja bestimmte Ziele erreichen. Sie wollen Leser informieren, interessieren, unterhalten, überraschen … – und wenn es Businesstexte sind, soll der Leser etwas Bestimmtes tun: Ihr Leistungsspektrum kennenlernen, ein Produkt bestellen, einen Termin ausmachen …

Je kürzer der Text ist, desto wichtiger ist es, auf den Punkt zu kommen.
Dazu kommt die Platzierung des Textes: Wie viel Zeit haben Sie, damit der Leser erfasst, was Sie zu sagen haben?

(weiterlesen…)

interaktiv: Synonyme finden (ohne Hilfsmittel)!

Wie wichtig Synonyme für abwechslungsreiches und treffendes Schreiben sind, wissen Sie. Wörterbücher sind dabei eine große Hilfe. Auch ich nutze Seiten wie die Wortschatzseite der Uni Leipzig sehr oft.

Meistens ist es jedoch völlig unnötig, ein Hilfsmittel zu verwenden. Denn natürlich kennen wir alle unsere eigene Sprache sehr gut.

In der aktuellen interaktiven Aktion rege ich dazu an, mal auf Hilfsmittel zu verzichten und das Hirnkasterl anzustrengen. Da ist nämlich sehr viel mehr drin, das nur darauf wartet, aktiviert zu werden. :-)

(weiterlesen…)

Fundstück: 10 rules for writing fiction

Eben gesehen: Der englische Guardian hat bekannte Autoren wie Elmore Leonard, Jonathan Franzen, Neil Gaiman, nach ihren Do’s and Don’ts gefragt.

(Die Seite ist etwas merkwürdig aufgebaut: einfach runterscrollen, dann beginnt der Artikel.)

Überlegen Sie sich das “wenn” gut!

Immer wieder lese ich Formulierungen wie:

Wenn Sie Interesse haben …
Wenn Sie neugierig geworden sind …
Sofern ich Sie überzeugen konnte …

… freue ich mich über Ihre Antwort.

Überlegen Sie sich in diesem Zusammenhang das „Wenn“ gut. Gerade bei der Geschäftsanbahnung oder einer Kooperationsanfrage möchten Sie vielleicht auf jeden Fall gerne eine Resonanz haben. Das Wenn oder Sofern sind aber die sofortige Einladung, sich erst gar nicht zu rühren. Als Leser antwortet man dann nicht einmal höflichkeitshalber.

Konzipieren mit 3 x 5 – So stellen Sie sicher, dass das Wichtigste auch in Ihrem Text landet

Es gibt ja so die klassischen Makel, die Texte oft haben – ganz egal, ob es sich um einen Brief, die Selbstdarstellung, einen Tipp-Text oder auch eine Präsentation handelt: der Autor geht zu viel von sich selbst aus, er redet an den Leser hin, setzt fälschlicherweise Dinge voraus.

Manchmal beginnt das Dilemma auch schon vor dem Schreiben: wenn man sich schwer damit tut, sich überhaupt einmal zu entscheiden, was genau man zu einer Sache schreiben möchte.

Eine simple Möglichkeit, all das zu umgehen, ist es, wenn Sie sich Ihrem Thema mit diesen “3 x 5″ nähern:

  • Was sind die 5 wichtigsten Fragen [zu meinem Thema, meiner Leistung, meinem Produkt]?
  • Was sind die 5 wichtigsten Probleme [meiner Kunden/meiner Leser]?
  • Was sind die 5 wichtigsten Lösungen?

(weiterlesen…)

© Gitte Härter · Dietersheimer Straße 19 · 80805 München
Tel. 089 36107847 · info@schreibnudel.de · Impressum · Datenschutzerklärung

Nutzung meiner Texte nur nach vorheriger schriftlicher Erlaubnis!

blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de