Vor einigen Wochen habe ich mir ein Buch gekauft, in dem es darum ging, mit Humor und Leichtigkeit durch das Leben zu gehen. Ich sage absichtlich nicht, welches Buch es war, weil ich es nicht schlecht machen möchte. Aber Mann: Dieses Buch war derart grottenschlecht geschrieben, dass ich es in den Müll geworfen habe, weil ich es nicht einmal der Bücherei zumuten mochte.
Dabei war das Thema super und auch einige der Anekdoten, die darin waren, waren wirklich gut. Aber: Das Buch war nicht nur planlos und unlustig geschrieben, sondern es war derart staubtrocken und lahm, dass es schon wieder eine Leistung war. Humorvoll zu schreiben, ist nicht einfach. Genau wie die wenigsten Leute Witze erzählen können, können noch weniger mal eben einen lockerflockigen Text aus dem Ärmel schütteln.
Das ist nicht schlimm.
Aber: Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein. (weiterlesen…)
Kürzlich habe ich schon einmal über Text-Kooperationen geschrieben. In den letzten zehn Jahren bin ich enorm viele solcher Kooperationen eingegangen, habe anderen Websites Texte zur Verfügung gestellt, aber auch in Printzeitschriften veröffentlicht. Manchmal waren es exklusiv geschriebene Texte, manchmal war es ein nicht-exklusives Abdruckrecht (= ein bereits vorhandener Text darf erneut verwendet werden, dieser erscheint aber auch an anderer Stelle).
Meine Bilanz, wie sich sehr sich das lohnt, sieht, wie gesagt, eher ernüchternd aus. Darum hatte ich Sie in dem früheren Beitrag gebeten, sich ganz genau anzusehen, wer Ihnen so eine Textkooperation anbietet.
Ein weiterer Aspekt ist, dass die Gegenleistung, die Sie erhalten, auch Ihrem Einsatz entspricht. Auch hier habe ich leider immer wieder mit Redaktionen und Websites zu tun gehabt, die ihrem Part einfach nicht nachkommen. Damit Sie sich nicht übervorteilt fühlen, hier mal einige typische Abzockermethoden, über die ich mich mehr als einmal ärgern musste. Was Sie im Vorfeld schon kennen, können Sie am ehesten abwenden. (weiterlesen…)
Wann immer Sie einen “Originalton” einbauen, also eine wörtliche Rede, ist das oberste Ziel die Glaubwürdigkeit. Nur wenn das gesprochene Wort auch echt klingt, stellen Sie sicher, dass Ihre Leser es flüssig lesen und vor allen Dingen glauben. Im Newsletter Nr. 16 (“Lügen Sie Ihre Leser nicht an!“) habe ich das bereits angesprochen.
Weil das Schreiben von wörtlicher Rede, besonders von Dialogen keine leichte Sache ist, will ich Ihnen heute konkrete Beispiele dazu liefern, warum korrekte Grammatik der Glaubwürdigkeit – und dem Lesefluss – entgegenstehen.
Das gilt übrigens für alle Arten von Texte: ob es die Kundenreferenz ist, die Sie auf der Website veröffentlichen, ob Sie einen Tipp-Text oder einen Ratgeber schreiben oder ob Sie sich an einen Roman wagen.
Nachdem mich jetzt erfolgreich ein Virus erwischt hat (zur Zeit sind ja wieder überall kranke Menschen!), hier ein weiteres Fundstück, das ich kürzlich entdeckt habe:
Eben bin ich auf Barnes and Noble Studio gestoßen – (englische) Interviews mit bekannten Autoren, u. a. Kathy Reichs, Janet Evanovich, Neil Gaiman, Stephen King, Meg Cabot. Es gibt Audio- und Video-Interviews.
Eine große Schwäche bei vielen Texten ist die mangelnde Struktur und Durchführung des Lesers. Das ist eine „Disziplin“, die am Anfang gar nicht so einfach ist. Besonders ungeübte Schreiber sind oft so sehr mit Formulierungen beschäftigt, dass sie nicht auf das Fundament des Textes achten.
Ich hatte Ihnen hier und hier schon beschrieben, wie wichtig es ist, Ihren Texten vor dem Schreiben eine klare Struktur zu geben. Wenn Sie das tun, können Sie die Probleme, die durch einen nicht vorhandenen klaren roten Faden, von vornherein aushebeln (und: Sie werden Ihre Texte sehr viel schneller schreiben, wenn die Struktur vorher steht).
Eine weitere Möglichkeit, ein Gespür dafür zu entwickeln, ob sich ein klarer roter Faden durchzieht, ist es, die typischen Schwächen zu erkennen. (weiterlesen…)
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