Dann starre ich aufs Papier und warte auf die Erleuchtung …

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lesbarZur Zeit ist ja der Buchkonzept-Workshop, wo elf fleißige künftige AutorInnen an ihren wunderbaren Buchideen feilen. Die wahre Kunst am Bücherschreiben liegt ganz am Anfang: wieder mal das Konzipieren. Eine Buchidee zu finden, ist relativ einfach. Aber dafür die Inhalte bestimmen und schlüssig in Form zu bringen, ist etwas ganz anderes.

Gerade vorhin ist mir so richtig bewusst geworden, dass etwas, das ich ganz oft mache, um den richtigen Dreh für den Aufbau zu finden, tatsächlich das Starren aufs Papier ist (manchmal auch auf den Bildschirm, aber weit häufiger drucke ich es aus oder notiere mir Ideen auf Papier).

Sehr oft sieht man eine naheligende Struktur, indem man einfach nur lange genug hinschaut und die Begriffe auf sich wirken lässt. Und zwar nicht hektisch und mit innerlicher Brechstangenmentalität, sondern HINschauen, die Gedanken kommen lassen, damit rumspielen.

Wenn Sie eher visuell arbeiten, dann schreiben Sie einzelne Ideen auf bewegliche Blätter und schieben Sie sie mal da- und mal dorthin. Was ergibt sich, wenn Sie Idee A, F und Z gruppieren? Oder gehört A eher in die Nähe von S? Wie bei diesen 3D-Bildern früher, springt einen auch manchmal nach längerem Hinsehen ein Zusammenhang oder roter Faden regelrecht an.

Nicht immer führt das sofort zur ultimativen Lösung, aber man sieht so tatsächlich, was zusammengehört, was fehlt, wo es Muster und gemeinsame Nenner gibt.

Autor: Gitte Härter

Ich habe über zwei Dutzend Ratgeber veröffentlicht und das Zeichnen für mich entdeckt. Meine beiden anderen Websites: himbeerwerft.de und unternehmenskick.de.

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