sich managen

Die zehn Schreib-Gebote

Endlich schreibt sie mal wer auf! 😉


1. Gebot: Sei größenwahnsinnig!

Mit Selbstzweifeln und Zurückhaltung kommt man nicht weit. Du willst veröffentlichen? Klar kannst du das! Wenn (noch) nicht, lernstes eben.

2. Gebot: Mach dich locker!

Mit verkrampfter Verbissenheit wird das nichts und mit der Brechstange ist noch nie ein guter Text entstanden.

3. Gebot: Hab Spaß!

Verliere nie aus den Augen, warum du schreiben willst: Du hast etwas mitzuteilen, möchtest anderen Menschen Informationen oder Tipps schenken. Das ist was Schönes!

4. Gebot: Sei vielseitig!

Vermeide Monotonie und immer gleiche Trampelpfade und probier dich aus: Genauso wenig wie dir jede Sportart liegt, liegt dir jedes Thema, jede Schreib-Form und jeder Stil.

5. Gebot: Umarme Versuch & Irrtum!

Schreiben ist Entwicklung. Nicht jeder Text wird vollendet. Und nicht jeder vollendete Text gewinnt den Pulitzerpreis – und manche sind einfach fürs Klo. So what?!

6. Gebot: Sei dir treu!

Schreib wie dir der Schnabel gewachsen ist. Je unmittelbarer Texte aus dir raus dürfen, desto besser sind sie.

7. Gebot: Fordere dich!

Bleib nicht auf der sicheren Oberfläche bei deinen Texten, sondern geh in die Tiefe. Da steckt der Lesernutzen und erst hier kommt deine Kompetenz zum Tragen.

8.  Gebot: Sei furchtlos!

Trau dich in die Öffentlichkeit, es gibt nichts zu befürchten. Ist doch Wurst, wenn Gegenwind kommen sollte oder jemand einen Text nicht mag. Du magst ja auch nicht alles.

9. Gebot: Lerne nie aus!

Du kannst schreiben? Schön. Aber jetzt werd gefälligst noch besser. Mit dem Schreiben ist es wie mit der Kommunikation: man ist nie „fertig“.

10. Gebot: Lach über dich und was du so fabrizierst!

Stellst du dich an wie der letzte Depp? Bist du gerade der größte Jammerer? Hast du einen ziemlichen Quark geschrieben, etwas Falsches behauptet, peinliche Schreibfehler übersehen? Ja mei, es gibt wirklich Schlimmeres.