Monate: September 2013

„Wer will das lesen?“ (Teil 2)

Das innere Stimmchen „Wer will das lesen?“ deutet nicht einfach nur auf Selbstzweifel hin. Es gibt sehr viele Gründe dafür – und je nachdem, was gerade vorliegt, gibt es unterschiedliche Lösungswege. Im ersten Teil ging es um eine pessimistische Ader und die weit verbreitete Verunsicherung, weil schon alles gesagt scheint. Außerdem haben wir darüber gesprochen, dass man manchmal das Thema selbst nicht spannend findet oder schlichtweg keine Lust hatte beim Schreiben. Dazu kommt, dass viele ihre Schreibe uninteressant finden. Aber es gibt noch weitere Facetten:

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„Wer will das lesen?“ (Teil 1)

Wenn ich für jedes Mal, wo ich diese Bemerkung höre, 50 Cent bekommen würde, hätte ich mir bereits die Villa Cognac gebaut.* Aber schauen wir mal näher hin. Denn wann immer Sie sich diese Frage stellen, gibt es einen ganz bestimmten Grund, der Sie weiterbringen kann. Es ist zu kurzsichtig, das nur mit Selbstzweifeln abzutun. Übrigens: Auch bei selbstbewussten Textprofis meldet sich dieses innere Stimmchen gerne mal. Hinter diesem „Wer will das lesen?“ können ganz unterschiedliche Nuancen stecken. Mir fallen spontan diese zehn ein:

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Das verflixte Leseverhalten

Immer wieder ist in meinem Blog ja die Rede vom Lesernutzen und davon, sich in seine Leser hineinzuversetzen. Natürlich ist Ihnen eh klar, wie wichtig dieser Perspektivenwechsel ist. Gerade im Business, wo wir ganz genau wissen, worum und wie etwas geht – unsere Leser aber nicht unbedingt. Als Autoren können wir uns reinhängen und alles richtig machen:

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Selbstdarstellung: wie Tipps Ihre eigene Art zeigen können

Maria Sartori-Plebani gibt Italienischkurse. Bei ihr gibt es ein tolles Beispiel zu sehen, wie Tipps hervorragend auf die eigene Art reflektieren können. Sie hat nämlich auf ihrer Website (momentan ganz vorne auf der Startseite) den Kurztipp Diese dumme Gans hat einen Vogel! Vorsicht bei Schimpfwörtern mit Tieren veröffentlicht. Der ist nicht nur sehr amüsant zu lesen, sondern verrät – auch ohne, dass man groß darüber nachgrübelt – ganz automatisch jede Menge über Maria und ihre Kurse:

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Wenn der Leser denkt: Warum sollte ich?!

Über Abschwächer haben wir schon mal gesprochen, damals bezog ich mich hauptsächlich  auf Selbstdarstellungs- und Verkaufstexte. In letzter Zeit fällt mir das massiv in Tipp-Texten auf. Ist ja manchmal so, dass sich kurioserweise bestimmte Themen plötzlich bei vielen Kunden gleichzeitig zeigen. Mit Abschwächern sind Formulierungen gemeint, die um den Brei herumreden, weil Sie sich nicht trauen eine klare Aussage zu treffen oder weil Sie unbedacht eine abschwächende Floskel nutzen.

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