Monate: Oktober 2013

Formulierungsverrenkungen

Auf typische Schreibmacken gehe ich immer wieder ein: Kurze Sätze sind besser als lange. Hauptwörter in Verben auflösen. Aufzählungen nicht mitten im Satz. und und und Natürlich ist das immer nur eine Erinnerung. Denn das wissen Sie ja alles. Wie kann es dann aber sein, dass sich immer wieder die gleichen Formulierungsverrenkungen einschleichen? Sogar bei Stammkunden von mir, die auf den Plauderton sensibilisiert sind?

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Den Text vorausdenken

Nachher treffe ich mich mit einer Freundin. Vorher habe ich ein paar Besorgungen zu erledigen. Dafür könnte ich aus dem Haus gehen, ohne zu überlegen. Ich gehe einfach mal nach rechts, grobe Richtung zur U-Bahn. Da kommt dann irgendwann ein Bäcker und dann werde ich schon sehen, was ich als Nächstes besorge. Auf diese Weise komme ich irgendwie ans Ziel. Es wird auf jeden Fall länger dauern und wenn ich ungeschickt bin, schleppe ich mich total ab, zum Beispiel weil ich den schweren Packen Papier zuerst besorge und dann in die nächsten Läden wuchten muss. Oder weil ich die zehn Rollen Klopapier unterm Arm geklemmt halte, während ich Obst aussuche.

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