Stil + Stilmittel
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Mit Augenzwinkern schreiben

Im persönlichen Gespräch machen wir es ganz automatisch: Wir zwinkern hin und wieder mit den Augen.

  • Durch das WAS wir sagen,
  • WIE wir es sagen
  • und natürlich durch Mimik und Gestik.

Manchmal in Kombination. Auch fürs Schreiben ist so ein Augenzwinkern eine lebendige Option.

Nehmen wir das Augenzwinkern mal wörtlich

Wenn wir jemandem zuzwinkern,

… machen wir deutlich, dass wir etwas nicht so meinen.

oder/und

… schaffen ein Band zum anderen, „verschwören“ uns manchmal sogar.

oder/und

… amüsieren uns gemeinsam über etwas oder jemanden.

oder/und

… locken das Gegenüber aus der Reserve.

Es ist also nicht immer nur eine lockere Geste, sondern wir setzen das Augenzwinkern im Gespräch vielseitig ein. Dadurch unterstreichen wir, was wir meinen. Gleichzeitig treten wir damit in eine engere Beziehung zu unserem Gegenüber.

Beim Schreiben ist es genauso. Wir können Augenzwinkern vielfältig einsetzen und so verstärkt einen Draht zu unseren Lesern schaffen:

Je nach Thema und Zielen ziehst du deine Absicht durch den gesamten Text oder unterstreichst einzelne Passagen mit einem gezielten Augenzwinkern.

Vorsicht!

Deine LeserInnen sehen dich nicht! Gerade, wenn du ironisch bist, ist es wichtig, deutlich zu werden. Denn sonst kann es passieren, dass dein Augenzwinkern falsch verstanden wird.

Das geht auch in Gesprächen gerne mal in die Hose, bei Texten ist es noch viel wichtiger, dass du vor dem Veröffentlichen überprüfst: Wirkt es so, wie es gemeint ist – oder bin ich etwa zu flapsig, anbiedernd oder konfrontativ?

Erfahrungsgemäß meldet sich deine innere Stimme, wenn was nicht stimmt – die bitte nicht ignorieren!

Weiter gehts:

So kannst du das Augenzwinkern für die Themenwahl einsetzen.

 

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