Alle Artikel in: formulieren

Farbiger formulieren

Wenns darum geht, lebendiger zu schreiben, sind Synonyme immer eine gute Idee. Sie lassen sich super beim Feintuning eines Textes ausprobieren oder unterwegs in der Bahn, beim Kaffeepäuschen und in der Warteschlange trainieren. Im Blog gibts zahlreiche Übungen dazu. Unser Hirn ist sowas von hilfsbereit. Fütterst du es entsprechend, bedient es sich aus seinem immer größer werdenden Fundus. Mit der Zeit schreibst du dadurch ganz automatisch vielseitiger.

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„Tun Sie dieses! Lassen Sie jenes!“ – die Grenze zum Oberlehrer

Die einen scheuen sich, Klartext zu reden. Die anderen bloggen überhaupt nicht, weil sie eine Allergie dagegen haben, wenn ihnen andere „sagen, was sie zu tun haben“. Und wieder andere möchten dringend den Eindruck vermeiden, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Es ist sehr gut, sensibel für die eigene Wirkung zu sein! Denn auch, wenn das Motiv und die Inhalte noch so richtig und wichtig sind, kann es durchaus passieren, dass sie beim Leser nicht ankommen. Im Extremfall, weil er sich auf die Füße getreten fühlt.

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Verliebe dich: In neue Wörter!

Wir alle haben ja einen relativ großen passiven Wortschatz. Das heißt, wir kennen und verstehen viele Wörter. Aber wir nutzen nur einen kleinen Teil davon, wenn wir schreiben und sprechen. Deine Texte werden reicher und klarer, wenn du dir dieser Sprachmuster bewusst wirst – und deine Liebe zu neuen Wörtern entdeckst:

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Wortgewohnheiten

Es ist nicht alles mit großartigem Training oder Erfahrung verbunden! Bei zahlreichen Schreibaspekten gilt tatsächlich „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. Da geht’s wirklich nur darum, sich der eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden. Hier ein paar simple Tipps, auf die Sie einfach nur Ihr Augenmerk richten brauchen, und schon werden Ihre Texte besser:

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Rumkommandieren!

Viele tun sich Tipp-Texten schwer, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben. Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

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Das Unnatürliche Synonym-Syndrom

Es dürfte 1983 gewesen sein, als mein Radiowecker kaputtging. Das war ein Drama, denn es war ein tolles Teil, mit dem man Kassetten abspielen konnte. – Mein Bruder und ich hatten zu Weihnachten den gleichen bekommen und jetzt war meiner plötzlich im Eimer. Ich habe mich an unsere gigantische mechanische Schreibmaschine gesetzt und eine Reklamation getippt. Und was für eine! – Mein Bruder hat sich darüber total amüsiert und eine Parodie geschrieben, die ich leider nicht mehr finde. Das Prinzip ist mir noch im Kopf:

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