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Wortgewohnheiten

Es ist nicht alles mit großartigem Training oder Erfahrung verbunden! Bei zahlreichen Schreibaspekten gilt tatsächlich „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. Da geht’s wirklich nur darum, sich der eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden. Hier ein paar simple Tipps, auf die Sie einfach nur Ihr Augenmerk richten brauchen, und schon werden Ihre Texte besser:

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Bildhaften Wortschatz aktivieren

Immer, wenn ich sage, dass das Zeichnen und das Schreiben so viel gemeinsam haben, bekomme ich ein paar schräge Blicke. Doch bei beidem muss man erst mal Ideen haben, sie klar strukturieren und auf den Punkt bringen. Vor allen Dingen nützt ein großer aktiver Wortschatz, und weil wir alle einen sehr begrenzten davon haben, müssen wir die vielen vielen passiven Wörter, die in unserem Hirn rumschwimmen, aktivieren.

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Rumkommandieren!

Schon vor einigen Jahren habe ich geschrieben, dass sich viele mit Tipp-Texten schwer tun, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben: „Tun Sie dieses, lassen Sie jenes“ – willkommener Klartext oder Befehlston? Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist. Das gilt auch für Appelle.

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Das Unnatürliche Synonym-Syndrom

Es dürfte 1983 gewesen sein, als mein Radiowecker kaputtging. Das war ein Drama, denn es war ein tolles Teil, mit dem man Kassetten abspielen konnte. – Mein Bruder und ich hatten zu Weihnachten den gleichen bekommen und jetzt war meiner plötzlich im Eimer. Ich habe mich an unsere gigantische mechanische Schreibmaschine gesetzt und eine Reklamation getippt. Und was für eine! – Mein Bruder hat sich darüber total amüsiert und eine Parodie geschrieben, die ich leider nicht mehr finde. Das Prinzip ist mir noch im Kopf:

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Beitrag zur Blogparade: gendergerechte Sprache beim Bloggen

Martin Grünstäudl fragt: Sollten Blogger und Autoren auf gendergerechte Sprache achten? Schon vor zwei Jahren schrieb ich Bloggen und Themenwahl: Tu ich mir das an? – und diese „Frauensprache“-Geschichte gehört für mich genau in diese Sparte. Denn ich bin früher extrem oft genau wegen dieser Thematik blöd angeredet worden. Das muss ich erklären:

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