Alle Artikel in: anfangen

Die Absicht – eine zentrale Autorenqualität

Jeder hat bestimmt schon mal versucht, ein Wort zu erklären: einen Dialektbegriff, ein Fremdwort oder eines aus einer anderen Sprache. Im Kopf weiß man oft ganz genau, was das Wort bedeutet, aber die richtigen Worte dafür findet man nicht. Also umschreibt man es und merkt „Ja so, aber nicht wirklich …“ und umschreibt weiter, aber das trifft es nicht so recht. Zwischen dem, was man meint und dem, was man ausdrücken kann, ist eine Schere.

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Andere interviewen (2)

Im ersten Teil gings um 7 typische Probleme bei Interviews. Wenn du konzipierst, bevor du irgendwelche Fragen stellst, kannst du deinen Interviewpartner viel mehr dabei unterstützen, wirklich nützliche Antworten zu geben. Ein Win-Win-Win: Für deine LeserInnen, den Interviewten und für dich.

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5 ausgeflippte Ideen, an einen Text ranzugehen

Du kannst dir das Schreiben spannender, besonderer und spaßiger machen, indem du dir von vornherein einen außergewöhnlichen Rahmen für einen Text schaffst: Heute stelle ich dir fünf Ideen vor, wie du mal ganz ausgeflippt an dein Thema rangehen kannst. Es kann sein, dass daraus dein Text entsteht. Es kann auch sein, dass du es einfach nutzt, um Stoff für einen ganz anderen Artikel zu sammeln.

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Deinen Expertenkopf steuern

Immer wieder erwähne ich den Expertenkopf – meistens ist der beim Schreiben mit Vorsicht zu genießen: Denn wir wissen so viel, dass das gerne mal auf einmal raus will. Das, gekoppelt mit dem Irrglauben, dass ein Text nützlicher wird, je mehr man reinstopft [„viel hilft viel“] macht Probleme auf allen Seiten. Für die Leser. Vor allem für dein Business und deine Schreibfähigkeiten. Wenn zu viel Inhalte in einen Text dürfen, endet das an der Oberfläche oder es kommt zu Kraut und Rüben.

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Themenbrainstorming: Wenn – dann

Vor einigen Jahren gabs mal die Mitmach-Aktion „Wenn ich gewusst hätte …, dann …“. Das ist gleichzeitig eine wunderbare Art, auf interessante Themen zu kommen. Wer also bloggt oder einen Newsletter schreibt, kann sich damit eine Menge neuer guter Plankton-Themen erbrainstormen. Der Vorteil: Themen, die auf diese Art entstehen, sind außergewöhnlicher. Es macht mehr Spaß und holt ganz neue Tipps aus Euch raus. So geht’s:

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Text vorausdenken: Drei alles entscheidende Fragen

Heute geht es mal wieder um das Vorausdenken von Texten. Ihr wisst ja: Das Direkt-mit-dem-Schreiben-anfangen hat der Teufel gesehen. Genauso ungut ist es allerdings, beim Konzipieren zu allgemein zu sein. Darum richte ich mal das Spotlight auf drei ganz zentrale Aspekte des Konzepts, die deinen Text in ganz unterschiedliche Richtungen bringen. Es sind sozusagen die drei grundlegenden Parameter, die darüber bestimmen, wie du welche Inhalte rüberbringst.

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Ziegen fordern mehr Mehrwert!

Nein, ich bin nicht besoffen. Diese Woche gehe ich ja die Schreibphasen intensiver durch, und Zamyat hat mir netterweise erlaubt: „Darfst mich gerne weiterhin auch als (Negativ-)Beispiel nehmen, da lerne ich ja nur von.“ 🙂 Das ist total nett von dir, Zamyat, und genau die richtige Einstellung.  Denn wer immer im eigenen Saft schwimmt + sich scheut, über Suboptimales zu reden, kommt nicht voran.

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Die Schreibphasen näher erklärt: 2. Konzipieren

Natürlich – das Planktonthema, das in einer Arbeitstitel-Überschrift konkretisiert wird, ist bereits der erste Schritt der Konzeption: Wir haben da schon den Umfang im Blick [in unserem Beispiel für diese Woche 1-2 Seiten] und die vorläufige Überschrift hat ein einziges Ziel: Mit möglichst viel Aussagekraft dein Plankton-Thema so zuspitzen, dass DU ganz genau weißt, worauf dein Text rauswill.

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