Alle Artikel in: schreiben

Emotional packen

Ich bin eine Heulsuse. In der Bahn oder in Cafés breche ich gern mal in Tränen aus, wenn ich was Ergreifendes lese. Ich spreche nicht mal von Romanen. Einmal habe ich losgeheult, weil in einer Meldung über einen Banküberfall ein einziger Satz stand, der mich mit der ganzen Verzweiflung des Räubers überschwemmt hat. Texte, die uns emotional packen, fesseln uns nicht nur beim Lesen, sie bleiben außerdem deutlich besser hängen.

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Vorsicht: Zurückhaltung!

Oft begegnet mir bei Kunden die Sorge, dass sie besserwisserisch rüberkommen könnten: wie so ein Oberlehrer, der sagt, was man zu tun hätte. Ich bin schon darauf eingegangen, warum diese Angst unbegründet ist (und eher eine Stilfrage). Schauen wir uns heute mal das Gegenteil ein: Zu große Zurückhaltung ist nämlich genauso problematisch!

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Vertrauensbildner

Eine elementare Zutat beim Schreiben ist es, einen persönlichen Draht zu deinen Lesern herzustellen. Wer dir vertraut, ist offener für das, was du sagst. Das ist besonders wichtig, wenn du persönliche Themen ansprichst, bei denen deine Leser reflektieren, hinterfragen und auch mal etwas ausprobieren sollen. – Die besten Tipps greifen zu kurz, wenn sie lediglich in „Tu dieses, tu jenes“-Form kommen.

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Ratgeber schreiben: Test-Leser?

Stefanie schreibt: „Ich frage mich, welche Fragen ich Testlesern für mein zweites Buch sinnvollerweise stelle …“ Fangen wir ein wenig vorher an. Wie so vieles, ist das Probelesen nämlich komplexer. Neben der Frage, ob man das überhaupt braucht, gibt es ein paar Kriterien, die relevant dafür sind, den richtigen Leuten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen.

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