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Schreibfluss

Lohnt es sich, „richtig“ tippen zu lernen?

Auch so eine Frage, die mir oft gestellt wird. Wenn Sie planen, regelmäßig zu schreiben, lohnt es sich auf alle Fälle!

Es ist ein wahnsinniger Zeitgewinn, von dem Sie auch sonst profitieren, weil Ihnen sämtliche Schreibarbeiten schneller von der Hand gehen.

Es gibt aber noch einen weiteren Schreibaspekt, der positiv durch das Tippen beeinflusst wird: Sie kommen mit dem “Mitschreiben“ Ihrer Gedanken hinterher.

Ich bin fest der Überzeugung, dass das Schreiben manchmal deshalb so holprig und quälend wird, weil man buchstäblich nicht in Fluss kommt. Sie merken das besonders, wenn Sie von sich sagen: „Sprechen kann ich! Kein Problem! Aber sobald es ans Schreiben geht …“

Wer einigermaßen geordnet erzählen und argumentieren kann, kann immer auch schreiben!

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Gefahr Nr. 2: vergaloppieren

vergallopierenSich zu vergaloppieren passiert ganz schnell mal: man schreibt so dahin und irgendwann kippt entweder das Thema weg oder man merkt, dass man bei einer Aussage ganz besonders viel und ausgiebig geschrieben hat. Im Extremfall hat der Text überhaupt nichts mehr mit der Überschrift zu tun.

Wenn Sie nicht gerade einen Text mit einem fixen Thema schreiben, können Sie einfach die Überschrift ändern und praktisch aus der Not eine Tugend machen. Möchten oder müssen Sie aber zu einem bestimmten Thema etwas schreiben, geht das nicht so einfach. Da heißt es dann “zurück auf Los”.

Sie vermuten es schon: Meistens passiert dieses Vergaloppieren, wenn man vor dem Schreiben noch nicht klar genug für sich hat, was man genau mit dem Text sagen möchte.

Ein weiterer Grund ist, dass einem das gewählte Thema gar nicht so liegt oder einfach nicht so richtig interessiert. Vielleicht möchten Sie Ihren Kunden einen guten Tipp zu einem Thema geben, von dem Sie wissen, dass es diesen superwichtig ist – aber Sie selbst lockt das Thema einfach nicht so sonderlich hinter dem Ofen vor.

Die gute Nachricht: Bei fertiggeschriebenen Texten, bei denen man merkt, dass man sich vergaloppiert hat, stecken meistens mindestens zwei Texte drin: das ursprüngliche und das, das sich reingemogelt hat. Vielleicht können Sie also Ihren ersten Entwurf mehrfachverwenden.

Gefahr Nr. 1: Blabla

blablaBla-Artikel kennen Sie auch: Man liest so drüber, aber als Leser hat man nicht wirklich was davon gehabt. Manchmal ist es sogar regelrecht ermüdend und man hat schon kurz nach dem Einstieg keine Lust mehr und steigt aus.

Das wollen wir natürlich nicht. Denn als Autor möchten Sie ja, dass Ihr Werk auch gelesen wird. Wenn Sie Ihren Lesern engagiert ein Thema oder Tipps weitergeben möchten, dann sollen diese idealerweise auch noch etwas TUN. Ein Blabla macht die Chancen darauf zunichte.

Wenn Texte oder Textpassagen zu Blabla werden, hat das meistens diese Gründe:

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Hu! Die 5 Gefahren für Ihre Texte!

Das hier sind die 5 ultimativen Gefahren für Ihre Texte:

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blablavergallopieren

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verwirrt vampir

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fahrbahn

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Na, haben Sie sie erkannt?

Wer mitraten will, kann in den Kommentaren posten, welches Symbol wohl welche Gefahr darstellt. Ansonsten löse ich ab morgen jeden Tag eins auf.

Gefahr Nr. 1: Blabla
Gefahr Nr. 2: vergaloppieren
Gefahr Nr. 3: den Leser verwirren
Gefahr Nr. 4: blutleere Texte
Gefahr Nr. 5: von der Fahrbahn abkommen

Viel Spaß!

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