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Interessantes & Zeug

amazon-Trade-In: Gebrauchtbücher eintauschen

Ich bin ja seit laaaanger Zeit ein Fan von amazon.de – hin und wieder ärgern sie mich zwar, aber prinzipiell ist es eines meiner Lieblingsunternehmen:

  • Ich bestelle viel, auch bei Drittanbietern (vor allem bei englischsprachigen Büchern, CDs und DVDs lohnt sich das preislich oft sehr).
  • Ich verkaufe Gebrauchtware über marketplace.
  • Ich liebe die Wunschzettelfunktion fürs Verschenken und Geschenke bekommen.

Und jetzt haben sie was Neues:

Tauschen Sie Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein – Sie zahlen keine Versandkosten.

Das habe ich gleich mal ausprobiert.

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Fundstücke: Wirtschaftsbücher im Buchhandel + Klappentexte

„Belletristik kann jeder“ – Interview mit Gabal-Geschäftsführerin Ursula Rosengart
Viele Buchhändler tun sich schwer mit Wirtschaftsbüchern, bemängelt der „8er-Club der Wirtschaftsverlage” …

Großartig! Verstörend!! Ja!!!
Kaum ein Roman ist so schlimm wie das Gedröhn seines Klappentexts …
(via Bildblog)

Video: Interview mit Joscha Sauer

Schönes Interview mit Joscha Sauer, Cartoonist – nichtlustig.de. Fast alles, was er anspricht, gilt auch fürs Schreiben (via Bildblog).

New York Public Library lässt Kinder Strafgebühren “ablesen”

Kürzlich habe ich auf Yahoo! einen interessanten Artikel über die New York Public Library gelesen. Es geht um Strafgebühren bei Kindern. Wenn auf der Bücherei-Karte Strafgebühren vermerkt sind, ist das den Kindern oft so peinlich, dass sie nicht mehr kommen. Wer über 15 Dollar ausstehend hat, darf überhaupt nichts mehr ausleihen, was momentan immerhin 143.000 Kinder und Jugendliche betrifft!

Darum hat die Bücherei eine Initiative gestartet: Kinder, die beim Sommer-Leseprogramm mitmachen, können ihre Strafgebühren “ablesen” – pro 15 Minuten lesen wird 1 Dollar von den ausstehenden Gebühren abgezogen.

Das Programm läuft über den Sommer bis zum 9. September. Wenn Kinder ihre Gebühren komplett ablesen möchten, können sie die Bücherei bitten, ihnen zu sagen, wie viel Zeit sie lesen müssen, um auf Null zu kommen. Das Lesen ist dann Ehrensache: es wird nicht überprüft. Wir vertrauen unseren Kindern.

Tolle Sache!

16. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb

Schreibnudel-Leserin Martina Fuchs hat mich netterweise auf den 16. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb hingewiesen:

‘Endstation Sehnsucht’ ist unser Thema. Was plagt euch, was träumt ihr, was will nicht mehr aus dem Sinn – und was kommt, wenn eine große Sehnsucht endlich ihre Erlösung findet. Eine noch größere? Tennessee Williams Titelvorlage gibt Raum für einen Reigen unterschiedlichster, spannender Geschichten, auf die wir uns freuen.

Einsendeschluss: 25. September 2011

:arrow: Details gibt es hier.

Fundstück: Mitmachaktion “2050 Schreib mir die Zukunft”

Nina Weber von seashell-productions.de hat mich auf die Mitmachaktion 2050: Schreib mir die Zukunft im cronenburg-Blog aufmerksam gemacht.

Schreibt mir/schreiben Sie mir, wie die Zukunft unserer Lektüre im Jahr 2050 aussehen könnte! Was werden wir lesen, in welcher Form – wie und wo werden wir es uns besorgen? Werden wir noch lesen? Oder was für eine Buchzukunft wünscht ihr euch?

:arrow: Ausführliche Informationen dazu + mitmachen bitte hier im cronenburg-Blog.

Wenn Kunden nicht mitziehen …

Manchmal blutet mir richtig das Herz, wenn Kunden mit angezogener Handbremse fahren:

:arrow: Da sind Auftraggeber, die endlich frech wirken wollen und sich richtig was trauen – aber wenn ein Entwurf kommt, der sich, ganz dezent, “was traut”, dann wird schnell zurückgerudert. Manchmal findet das Zurückrudern auch in Raten statt.

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Fundstück: Uebermorgen.TV: Content-Farmen

Über das BILDblog bin ich auf folgendes interessante Video gestoßen:

Mario Sixtus zeigt in einer düsteren Vision, wie industriell produzierte Texte in Zukunft das Internet überwältigen könnten.

Fundstück: Schöner Einstieg, guter Schluss

Schauen Sie sich mal auf klatschkritik.blog.de diesen Beitrag hier an und achten Sie auf den ersten Absatz und den letzten Satz:

:arrow: Hart oder weich, das ist hier die Frage

Grundidee + Layout: Beispiel Ernährungshilfe “my plate”

Eben lese ich auf der amerikanischen Yahoo!-Seite, dass die Ernährungspyramide ausgedient hat und durch das Prinzip “my plate” (mein Teller) ersetzt wird.

:arrow: choosemyplate.gov

Das finde ich ja mal ein wunderbares Beispiel, wie eine eingängige Grundidee und das richtige Layout eine Botschaft noch viel praxisnaher machen kann.

Die Ernährungspyramide kennen wir ja auch. Schauen Sie sich aber mal das Prinzip “Mein Teller” rechts an. Das hat doch gleich sehr viel mehr mit dem eigenen Essensalltag zu tun.

Ich finde das großartig und nutze diesen Aufhänger dazu, Ihnen nochmal das Buch “Dokumente perfekt gestalten” ans Herz zu legen, das jede Menge guter Tipps und viele Details bietet, wie Sie durch das richtige Layout Ihre Texte voll zur Geltung bringen.

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