Eine Blogparade ist eine wunderbare Sache, um Ihr Blog bekannter zu machen. Bei einer Blogparade ruft ein Blog andere Blogbetreiber dazu auf, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Artikel zu einem festgelegten Thema zu veröffentlichen. Ist der Zeitraum abgelaufen, gibt es eine Auswertung:
oder ein E-Book aus allen Beiträgen, das auf dem eigenen Blog oder bei allen mitmachenden Blogs als kostenfreies Marketingwerkzeug heruntergeladen werden kann. Wenn Sie ein E-Book planen, haben Sie natürlich deutlich mehr Aufwand. Außerdem muss das geplante E-Book schon in den Spielregeln stehen, damit jeder Mitmachende weiß, was auf ihn zukommt und dieser Verbreitung auch zustimmt.
Selbst hab ichs ja nicht so mit Gedichten, aber ich bin ein großer Freund vom Eindampfen. Diese Textkritik im literaturcafe.de ist lesenswert. Malte Bremer bespricht im Detail ein Gedicht. Und egal, ob Sie DichterIn sind oder anderes schreiben: Fragen dieser Art sind jederzeit nützlich, um Texte zu verbessern.
Das neue Jahr regt ja immer dazu an, dieses Jahr endlich xy zu machen. Mich hat zum Beispiel wieder ein Schwung E-Mails von BlogleserInnen erreicht, die mir anvertraut haben, dass sie jetzt endlich ihre Schreibträume angehen möchten. Die einen wollen unbedingt ein Buch veröffentlichen, die anderen ihre Schreiblust wiederfinden, die irgendwie vom Alltag verschüttet worden ist. Und wissen Sie was: Das ist eine großartige Idee!
Ich kenne es natürlich auch aus eigener Erfahrung, wenn ein „Ich wollte ja noch …“ ewig mitgezogen wird. Dann drehen wir uns einmal um, und es ist wieder Weihnachen: Waaas? Wie konnte dieses Jahr so schnell vergehen? Und wieder habe ich nicht …
Wenn Sie ein Schreibziel jetzt endlich realisieren möchten, dann rufe ich Ihnen ein kraftvolles NUR ZU!!! entgegen.
Da mir schon seit einiger Zeit immer mal Fragmente zum Arbeiten im Café im Kopf rumschwirren, ist das die Gelegenheit, einmal alles zusammenzufassen.
Ist ein Café nicht zu unruhig?
Das ist natürlich eine Typfrage. Ich schreibe auch zu Hause gerne mit lauter Musik, und wenn ich richtig drin bin, blende ich automatisch alles aus, was sonst so um mich herum geschieht. Gerade im Café finde ich es sehr einfach, das allgemeine Gemurmel auszublenden. Was mich manchmal enorm stört, ist allerdings die Hintergrundmusik. Wird wieder mal kreischender Freejazz oder gleichförmiger Elektropop aufgelegt, geht mir das so sehr auf den Sack, dass ich frage, ob sie die Musik wechseln können (was bisher überall anstandslos gemacht wurde).
Zum Flüchten bringen mich nur außergewöhnliche Dinge:
Mittlerweile arbeite ich ziemlich viel im Café. Mein aktuelles Buch* ist bestimmt zu drei Vierteln hier in meinem Stamm-Coffee Shop entstanden, wo ich auch momentan tippe. Da das Netbook mein ständiger Begleiter ist, kaufe ich meine Taschen jetzt immer mit Netbook-komfortabel-transportier-Gedanken. Meinen tollen Rucksack mit Laptopfach habe ich Ihnen schon vorgestellt.
Jetzt habe ich vom Christkind die Camel Active Bag bekommen, und ich liebe sie über alles! Die Tasche ist aus sehr leichtem, dünnen, aber strapazierfähigem Material (ich habe schon seit vielen Jahren eine Reisetasche gleicher Machart). Dadurch hat sie kaum Eigengewicht. Sie ist gerade so groß, dass das Netbook hochkant bequem reingeht. Zusätzlich ist dann im Hauptfach noch Platz für Papiere.
Außerdem hat die Tasche unter einer Klappe
ein weiteres, fast genauso großes Fach – ebenfalls mit Reißverschluss,
ein kleineres, verschließbares Fach
und ein kleines offenes Einsteckfach.
An der Seite gibt es eine Handytasche.
Die Tasche wird wie eine Messengerbag quer getragen und ist auf der Rückseite, wo sie am Körper aufliegt, gepolstert. Der Schultergurt ist von der Länge her großzügig veränderbar. Sie ist Schwarz (keine Ahnung, ob es auch noch andere Farben gibt). Ist auch was für Männer.
Die liebe Anja macht hier die ganze Arbeit und lässt uns seit Monaten so schön am Fortschritt ihres Romans teilhaben. Dankeschön, Anja!
Ich hoffe sehr, dass ich jetzt dann bald wieder mit meinem eigenen Projekt dazu komme, wobei das vielleicht noch etwas dauert, weil jetzt dann die Workshopsaison beginnt … Mal sehen: Ich muss heuer irgendwie schlauer mal mehr Zeit für andere Schreibprojekte freischaufeln.
Ansonsten ist das neue Jahr vielleicht ideal für die vielen SchreiberInnen unter meinen Lesern, mit ihren Projekten in die Offensive zu gehen. Wenn Sie Lust haben, sich konkrete Ziele zu setzen und “öffentlich” über Ihre Fortschritte zu berichten, dann tragen Sie sich einfach hier in diesem Strang in den Kommentaren ein: Sie bleiben konsequenter bei der Sache und wir alle können viel voneinander lernen.
Das Jahr geht ja gut los! Erst verliere ich letzte Woche meinen USB-Stick. Doppelt tragisch, weil ich niemand bin, der Dinge verliert. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, wann ich zuletzt was verloren hätte. Jedenfalls ist auf diesem USB-Stick mein aktuelles Buchmanuskript (natürlich nur ein Backup!). Zwar unvollständig, aber immerhin. Nach einem kurzen Schock erinnerte ich mich:
1. Du arbeitest nicht beim Geheimdienst.
2. Du bist nicht J. K. Rowling.
3. Wahrscheinlich hat die U-Bahn-Reinigungscrew ihn weggeputzt.
4. Wenn ihn jemand findet, hat er meinen Namen und den des Verlages, und da die meisten Menschen ehrlich sind, wird er den Weg zu mir zurückfinden.
Im unwahrscheinlichen Fall, dass jemand nicht ehrlich ist, kann nur passieren, dass er die Daten löscht und den wunderschönen metallic lila Stick selbst nutzt. Die Texte selbst sind durch das Urheberrecht eh geschützt. Also ärgerlich, aber kein Drama.
Dann werde ich Schlag Ende der Winterpause von einem Virus flachgelegt. Fiese Erkältung, Fieber … mit allem Drum und Dran also, so dass ich diese Woche in erster Linie die Taschentuchbranche angekurbelt und mir die Lunge aus dem Hals gehustet habe. Zum Glück geht es mir langsam, aber sicher besser. Wenn jetzt auch noch mein Kopf aufhört zu brummen, kann ich ab morgen vielleicht wieder gut denken und mich an die Arbeit machen.
Das Blog hat also leider diese Woche nochmal Zwangspause … und auf die neuen Kommentare antworte ich dann natürlich auch noch!
Im letzten Jahr habe ich Sie nach Ihren guten Schreibvorsätzen gefragt. Einige von Ihnen haben ihre Vorsätze sogar im Blog mit allen geteilt. Wie wars? Haben Sie umgesetzt, was Sie dieses Jahr angehen wollten?
Meinen wichtigsten Schreibvorsatz habe ich ja im März getroffen: keine üblichen Ratgeber mehr schreiben. Nach zwei Dutzend “normalen” Ratgebern in unterschiedlichen Formaten und zu vielfältigen Themen ist das Bücherschreiben für mich zur Routine geworden – was durchaus positiv ist! Aber ich möchte gerne weiter wachsen, was das Schreiben angeht. Und das geht am besten, wenn man andere Formate, Stile, außergewöhnliche Themen ausprobiert und sich so immer wieder fordert + die Schreibpalette erweitert.
Meine Schreibziele neben Ratgebern in außergewöhnlichen Formaten oder Themen, die aus dem Rahmen fallen, sind:
o eine Kolumne
o ein Drehbuch
o ein Kinderbuch
o ein Roman
o und einen Kalender würde ich gerne mal machen
Aber natürlich nicht alles nächstes Jahr.
Haben Sie auch Schreibziele … für 2012 oder überhaupt?
Über sprechende Tiere kann ich mich immer kaputtlachen. Wie gut, dass diese Woche die youtube-Liste der meistangeklickten Videos veröffentlicht wurde! Denn jetzt kenne ich den Kanal von klaatu42, der andauernd Tiere zum Sprechen bringt.
Das ist nicht nur ein Vergnügen, sondern zeigt, wie viel Können dahinter liegt, eine passende Idee zu haben – die sehr simpel sein darf – und dann “nur noch” die richtigen Worte zu finden.
Platz 1 der youtube-Hits mit über 70 Millionen Views ist übrigens “Ultimate Dog Tease”:
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