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Stilmittel: Ich-Form

Wenn Sie Tipp-Texte schreiben – für Ihr Blog, einen Newsletter, Bücher oder Trainingsunterlagen – dann bietet sich manchmal die Ich-Form an:

  • Man möchte ein Thema praxisnaher machen.
  • Man konstruiert ein Beispiel aus der Eigenperspektive.
  • Man will den Leser an seine Gedanken, Erfahrungen oder Verhaltensweisen hinführen.

Es stimmt, dass die Ich-Form das wunderbar unterstützen kann. Sie kann aber genau das Gegenteil bewirken.
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Wie es garantiert schiefgeht, im So-nicht-Blickwinkel zu schreiben

Sehr populär sind „So geht’s garantiert schief“-Artikel und -Bücher. Das kann durchaus ein erfrischendes Format sein. Wenn wir Autoren uns dabei richtig fordern, dann vervielfacht sich dadurch sogar der Lesernutzen. Leider aber gehen Texte mit diesem Blickwinkel auch ganz schnell in die Hose. Das liegt an diesen drei großen Gefahren:
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Rumkommandieren!

Schon vor einigen Jahren habe ich geschrieben, dass sich viele mit Tipp-Texten schwer tun, weil sie das Gefühl haben, oberlehrerhaft aufzutreten oder sich einfach scheuen, persönliche Empfehlungen zu geben: „Tun Sie dieses, lassen Sie jenes“ – willkommener Klartext oder Befehlston? Letzte Woche habe ich im Zuge der gezwungen wirkenden Synonyme noch mal erwähnt, dass eine Häufung jeder Art ein Hinweis darauf ist, dass noch ein Wurm drin ist.

Das gilt auch für Appelle.
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