Ich hatte Ihnen kürzlich ein “Making of” eines Newslettertextes versprochen, aber wie das immer so ist: mittlerweile habe ich die Lust an dem angefangenen Blogbeitrag verloren. Das passiert! Bevor ich mich also zwinge, den Text fertigzumachen, bekommen Sie einfach ein anderes “Making of”, das mir gerade mehr Spaß macht.
Momentan bestücke ich ja mein neues Blog mit Inhalten. Es empfiehlt sich, bei einem frischen Blog bereits ein paar Einträge vorzuschreiben, damit Sie nicht komplett leer starten. Auf diese Weise können die Erstbesucher, die vorbeischauen, weil Sie Werbung für Ihr Blog gemacht haben, schon etwas sehen außer einer einsamen und unergiebigen “Ich blogge jetzt auch”-Nachricht.
Sie müssen sich vorstellen: Wenn jemand nicht gleich sieht, was es hier gibt, dann verpufft die Aufmerksamkeit. Denn ein Besucher braucht immer einen Anreiz, wiederzukommen. Gerade bei einem neuen Blog ist es umso wichtiger, dass Sie das Blog repräsentativ vorstellen.
- Worum geht es hier?
- Welche Bandbreite an Inhalten gibt es hier?
- Danach entscheidet der Besucher: Gefällt mir das? Komme ich wieder?
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Anja hat hier in den Kommentaren spontan eine Bildergeschichte geschrieben und damit die neue interaktive Aktion inspiriert (danke, Anja!): Nutzen Sie die folgenden fünf Bilder dazu, etwas zu schreiben – eine Anekdote, eine Fabel, ein Gedicht, ein Märchen, einen Tipp, eine selbst erfundene Redensart, ein Haiku, ein Lebensmotto …
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Haha! Ich habe eine Digitalkamera geschenkt bekommen – meine erste (die lausige im Handy zählt nicht). Es ist die Fujifilm Finepix JX200.
Jedenfalls fotografiere ich gerade alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Besonders gut bin ich natürlich noch nicht, aber die Kamera ist so laienfreundlich, dass doch schon das eine oder andere gute Bild dabei rauskommt. Vor allen Dingen ist die Qualität endlich sehr viel besser!
Da ich momentan eher zufällig alles fotografiere, baue ich gerade Artikel um Bilder, die mir gut gefallen. Und das hat mich an unseren Adventskalender vom letzten Jahr erinnert:
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“Ein gutes Thema hab ich! Aber wo fange ich jetzt nur an?” Wenn ich jetzt fragen würde “Newsletter-LeserInnen: bitte mal Hand hoch, wem es schon mal so gegangen ist”, dann bin ich ziemlich sicher, dass wir ein Händemeer sehen würden. Sie sind also bei weitem nicht alleine!
Die Kunst des Auswählens ist die wichtigste Autorenleistung, die die Leser in der Regel überhaupt nicht wahrnehmen. Die TeilnehmerInnen meiner Buchkonzept-Schreibwerkstatt kennen es besonders: Gar nicht so leicht, eine noch so gute Buchidee im Detail auszuarbeiten.
Doch egal, wie lange Ihr Text ist, ob es sich um ein Buch, einen Tipptext, eine Gebrauchsanweisung, einen Roman oder einen Marketingtext handelt: immer stellt sich die Frage, wie Sie das Thema denn jetzt nun wirklich anpacken.
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Kaum habe ich letzte Woche vom Flexibar erzählt, hatte ich einen kleinen Erzähldurchbruch. Zum einen hilft es mir sehr, dass ich gerade zwei Wochen Urlaub von der Arbeit mache und dadurch intensiver dranbleiben kann. Der Kopf ist einfach beständiger in der Geschichte.
Allerdings hat das nur in der ersten Wochenhälfte geklappt, denn Ende der Woche haben sich Hals über Kopf mit einem meiner Verlage zwei Buchideen ergeben, die so genial sind, dass ich gerade fleißig am Konzeptemachen bin.
Letzte Woche bin ich mit dem Roman dennoch einen großen Schritt weitergekommen, was natürlich nicht heißt, dass ich urplötzlich eine lockerflockige Erzählschreibe drauf habe. So schnell geht’s leider auch wieder nicht.
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Kennen Sie den Flexibar? Das ist ein etwa eineinhalb Meter langer, flexibler Gymnastikstab. Das Ziel ist, ihn in steten Schwung zu bringen, ohne wild mit den Armen zu wedeln. Durch die Schwingungen – kombiniert mit bestimmten Übungen – trainiert man die tieferliegende Muskulatur.
Weil man das so blöd beschreiben kann, habe ich auf youtube mal ein Video gesucht, wo man das schön sieht (ist übrigens ein sehr cooles Teil!):
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Ganz ehrlich: Wenn ich nicht die Verpflichtung hier im Blog hätte, wöchentlich über meine Fortschritte zu berichten, hätte ich den Roman schon längst wieder auf die lange Bank geschoben. Der Alltag ist fordernd, das belletristische Schreiben kostet mich viel mehr Hirn und (noch) Mühe als andere Texte, die ich lockerflockig mal eben aus dem Ärmel schüttle.
So nehme ich mir jede Woche auf jeden Fall ein paar Stunden Zeit und setze mich mit dem Buch auseinander.
Wenn Sie also auch schon länger damit liebäugeln, einmal ein anderes Textprojekt – vielleicht auch einen Roman – zu beginnen oder ein angefangenes Manuskript fertigzustellen, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich uns anzuschließen.
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Normalerweise bin ich ein Sturzgeburtschreiber: egal ob Artikel oder Buch, ich vergrabe mich intensiv über einen kurzen Zeitraum in meinen Text. So entsteht ratzfatz ein erster Entwurf. Bei Büchern sorgt das für ein ständiges Dranbleiben: ich bin und bleibe mitten im Thema und weiß immer genau, was ich zuvor geschrieben habe. Das erhält die Schreibfreude, sorgt für einheitlichen Stil und beschleunigt alles, weil ich mich nicht erst wieder reinfinden muss.
Beim Roman sieht das natürlich anders aus. Ich bin noch nicht an dem Punkt angelangt, wo ich richtig drin bin und in Fahrt komme. Vielmehr habe ich mich diese Woche zurückversetzt gefühlt, als ich meinen ersten Pullover gestrickt habe. Der Anfang des Romans kommt mir wie das Stricken des Bündchens vor.
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“Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt” heißt es und tatsächlich haben viele von uns verinnerlicht, dass Erfolg hart erarbeitet sein muss. Das begegnet mir auch immer wieder in Schreib-Workshops. Vielleicht kennen Sie es auch. Manchmal schreibt man lockerflockig irgendwas runter … und wird sofort misstrauisch:
- Das kann es noch nicht sein!
- Das ist mir jetzt viel zu leicht gefallen.
- Bestimmt habe ich (was vergessen/noch nicht gut genug formuliert …).
Die Folge ist oft: verschlimmbessern.
Doch bleiben wir mal ganz am Anfang: Idealerweise fällt Ihnen das Schreiben leicht. Letzte Woche habe ich in meinem Seminar am Anfang gesagt “Habt Spaß mit Euren Texten” – und einige TeilnehmerInnen haben mir gesagt, dass das ein wichtiger Satz für sie war.
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Juhuuuu! Ich habe die ersten Seiten fertig. Das ist sehr aufregend für mich, weil das belletristische Schreiben wirklich eine völlig andere Disziplin ist:
- Den Leser mit den Charakteren bekanntmachen,
- eine flüssige, unangestrengte und unterhaltsame Schreibe,
- überhaupt: Dinge zu beschreiben!
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