What if?

Wenn es um Fiktion geht, wenn Sie also beispielsweise einen Roman schreiben oder ein Drehbuch, dann ist die bekannte Grundfrage das „What if?

Was wäre
… wenn fünf alte Frauen eine Bank überfallen würden?
… wenn ein Serienmörder ausbricht und sich in Garmisch-Partenkirchen versteckt?
… wenn ein Familienvater eine Pille schluckt und plötzlich 5 m groß wird?

Egal, ob realistisch oder eher unrealistisch: Die Frage nach dem „Was wäre wenn“ ist meistens DIE Ausgangsbasis für eine Geschichte.

Selbstverständlich nützt Ihnen dieses „What if“ auch für Business- oder sonstige Tipptexte. Es ist sogar eine ganz großartige Frage, die Sie auf ganz andere, in der Regel sehr viel interessantere Themen bringt.
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Wussten Sie schon?

Ich habe Ihnen schon mal empfohlen, mit einer Frage anzufangen – praktisch als Starthilfe. Eine Frage ist zudem für Ihre Leser meistens spannend: Man möchte die Antwort erfahren.

Eine Variante davon ist eine Frage, die mit „Wussten Sie schon …?“ oder „Wussten Sie eigentlich schon …?“ beginnt.

Das ist für die Leser sogar noch etwas spannender, fordert Sie selbst aber auch wunderbar heraus: Denn wenn sowas kommt, steht meistens etwas besonderes Gutes, Unbekanntes oder Überraschendes dahinter.
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Mitteilungsdrang?

In einem Blogbeitrag vom Februar ging es darum, dass das Schreiben erst dann so richtig fließt, wenn Sie etwas zu sagen haben. Gehen wir doch nochmal eine Ebene höher: Wie sieht es mit Ihrem Mitteilungsdrang aus?

Schreiben kann eine reine Aufgabe sein. Man kann schreiben, ohne sich dafür riesig zu begeistern – und es muss nicht mal eine Quälerei sein. Sie kennen das von anderen Tätigkeiten. Denken Sie an Ihren Haushalt: Vielleicht bügeln Sie nicht sonderlich gerne, aber Sie bügeln gut und es macht Ihnen auch nichts weiter aus.

Oder Joggen. Ich bin einige Jahre gelaufen und war dadurch fit genug, eine ganze Stunde durchzuhalten. Aber so wirklich gefallen hat es mir nie, ich hatte auch keinen Spaß oder Drang oder irgendwelche Hochgefühle.

Andere Leute aber schon. Ich kenne Menschen, die liebendgerne bügeln, und viele Leute springen voller Begeisterung in ihre Laufschuhe und sind voll in ihrem Element.

Mit dem Schreiben ist es ganz genauso. Nur kommt mit dem Mitteilungsdrang ein weiteres wichtiges Element hinzu.
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Entstehung eines Artikels

Rechts sehen Sie, wie ich vorgehe, wenn ich einen Artikel schreibe. Das ist übrigens ein – für mich – ganz typisches Beispiel, ob das nun ein kurzer Tipp-Text für unsere Website, ein längerer Artikel oder auch ein Buch ist.

Zuerst werde ich mir über das Thema klar oder beginne mit einer Ausgangsidee. Oft schreibe ich die Ausgangsidee direkt in den Einstieg, aber manchmal überspringe ich den Beginn auch und steige direkt irgendwo weiter unten ein.

Das Wichtigste für mich ist jedoch, dass ich immerimmerimmer Zwischenüberschriften mache, es also immer vor dem Schreiben eine klare Struktur für den geplanten Text gibt. So stelle ich nicht nur sicher, dass ich auf Kurs bleibe, sondern – noch viel wichtiger – das Schreiben selbst geht irre schnell:

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Zu diesem Thema ist wichtig: Erstens, zweitens, drittens

Eine sehr gute Möglichkeit, sich auf den zu schreibenden Text einzustimmen, ist, sich vorab die drei bis fünf wichtigsten Aspekte Ihres Themas aufzuzählen. So kommen Sie einerseits zum Kern Ihres Textes und sind andererseits schon mitten im Thema.

Ich empfehle meinen Workshopteilnehmern immer, das auch wirklich mit den Fingern runterzuzählen, also die passende Gestik zu machen.
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Buch schreiben: Anfangsritual

Kürzlich habe ich ja ein neues Buch vereinbart und möchte Sie ein wenig teilhaben lassen, wie ich an’s Buchschreiben so rangehe.

Immer wenn ein Buch fest vereinbart ist, beginne ich mit einem Anfangsritual:
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Artikel-Formen: Die Liste

Eine Variante des XX-Tipps-Artikels ist die Liste. Dabei listen Sie Informationen, Fragen oder Anregungen einfach nacheinander auf. Sie brauchen gar nicht viel dazu erklären.

Hier zwei Beispiele:

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Fangen Sie mit einer Frage an!

Oft höre ich: „Reden kann ich gut, aber wenn’s an’s Schreiben geht …!”

Die meisten Leute können sehr schnell und gut auf Fragen antworten, die ihr Fachgebiet betreffen. Machen Sie sich das zu Nutze und beginnen Ihren Text ganz einfach mit einer Frage. Dann brauchen Sie nicht lange drum herum schreiben, sondern fangen einach direkt mit der Antwort an.

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Artikel-Formen: Der xx Tipps-Artikel

„7 Tipps für besseres Selbstmanagement“, „13 Kniffe gegen Aufschieberitis“ oder auch „Die 3 Gebote, Konflikte zu vermeiden“ … Artikel mit einer bestimmten Anzahl von Tipps zu bestücken, ist gleich aus mehreren Gründen eine feine Sache:
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Starthilfe: Der angefangene Satz

Ein simpler, aber sehr kraftvoller „Trick“ für das Anfangen ist es, einfach einen angefangenen Satz zu vervollständigen. Dadurch kommen Sie sofort mitten in Ihr Thema.

Nehmen wir an, Sie wollen einen Text zu Zeitmangement schreiben. Dann könnte so ein Anfangssatz lauten:

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