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Buch schreiben

Jubel! Neues Buch ist fertig!

Da drin steckt das neue Manuskript. Es ist schon einer der bedeutenden Momente im Buchschreibe-Prozess, wenn man feierlich abgibt. :-D

Was passiert, wenn ich ein Buch veröffentlicht habe?

Gestern haben wir erfahren, dass unser Buch „Schriftliche Bewerbung“, das ich gemeinsam mit Christine Öttl geschrieben habe, in die neunte Auflage geht! Das ist natürlich phänomenal und Anlass für mich, mal darüber zu schreiben, was realistisch passieren kann, wenn Sie ein eigenes Buch veröffentlichen.
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Permanente Elefantenhochzeiten im Verlagswesen

Als „Normalo“ achtet man ja meistens nicht so auf Verlage: man schaut auf Buchtitel, Aufmachung und vielleicht mal auf den Autorennamen – aber wer kennt schon immer die Verlagsnamen?

Wenn Sie mit dieser Szene etwas mehr zu tun haben, dann haben Sie mitbekommen, wie stark das Verlagswesen in Bewegung ist. Besonders in den letzten Jahren kam es zu zahlreichen Elefantenhochzeiten. Verlage fusionieren, werden aufgekauft.

Auch auf Buchautoren (und solche, die es werden möchten) hat das natürlich Auswirkungen. Gute und schlechte. Einige davon sind:
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Interview mit der frischgebackenen Buchautorin Yvonne Rubin

Yvonne Rubin bietet Coaching und Trainings in München unter dem Motto „Nicht reden – handeln!“.

Ein Buch zu schreiben hat sie schon lange interessiert. Letztes Jahr hat sie sich in den Kopf gesetzt, es endlich zu tun.

Ihr Erstlingswerk ist im Sommer erschienen: „Empfehlungsmarketing. Kundenempfehlungen fördern – Umsätze steigern

Ich habe Yvonne einige Fragen gestellt:

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Wie nützt ein eigenes Buch meinem Unternehmen?

Wenn Selbstständige überlegen, ein Buch zu veröffentlichen, ist – neben der hoffentlich vorhandenen Freude am Schreiben – entscheidend, erst einmal realistisch abzuwägen, was das Buch überhaupt bringt.

Hier einige Fragen und Fehlannahmen:
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Forbes: Die bestverdienenden Autoren

Apropos vom Schreiben leben. Forbes hat jetzt eine Liste der zehn bestverdienenden Autoren des letzten Jahres (von Juni 2009 – Juni 2010) veröffentlicht

James Patterson – 70 Mio. Dollar
Stephenie Meyer – 40 Mio. Dollar
Stephen King – 34 Mio. Dollar
Danielle Steel – 32 Mio. Dollar
Ken Follett – 20 Mio. Dollar
Dean Koontz – 18 Mio. Dollar
Janet Evanovich – 16 Mio. Dollar
John Grisham – 15 Mio. Dollar
Nicholas Sparks – 14 Mio. Dollar
J. K. Rowling – 10 Mio. Dollar

Enthalten sind nicht nur Einnahmen aus Büchern, sondern auch Filmdeals, Merchandising etc. Dass beispielsweise J. K. Rowling „nur“ 10 Millionen Dollar gemacht hat, liegt daran, dass innerhalb des letzten Jahres kein neues Buch herausgekommen ist und Einnahmen aus Merchandising zurückgegangen sind. Also nicht durch diese vergleichsweise niedrige Zahl irritieren lassen.

Buchidee: Nicht zu sehr um sich selbst drehen!

Viele Buchideen, die ich zu hören und zu sehen bekomme, haben einen fetten Haken: sie sind schwerpunktmäßig für den Autoren relevant. Das betrifft besonders Ratgeber. Da hat einen ein Thema so sehr überzeugt oder selbst geholfen, manchmal liegen lebensverändernde Erfahrungen zu Grunde, dass man unbedingt andere daran teilhaben lassen möchte.

Eine schöne Sache! Nur fehlt etwas Wichtiges: Es geht bei einem Ratgeber nicht um Sie. Sondern es geht darum, dass Ihr Thema so aufbereitet sein muss, dass es vielen, vielen Menschen da draußen nützt.
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Überarbeiten längerer Texte (2)

Zur Zeit stelle ich ja gerade mein neues Buch fertig. Der erste Entwurf ist vollendet und aktuell steht Überarbeiten an. Wie hier beschrieben heißt “überarbeiten” zunächst mal alles, was ich bisher geschrieben habe, durchzulesen. Das ist bei einem Buch natürlich ziemlich viel.

Egal, ob Sie ein Buch oder einen anderen langen Text, zum Beispiel eine Gebrauchsanweisung oder einen Selbstlernkurs schreiben: Es ist natürlich immer wichtig, das Endprodukt insgesamt zu beurteilen bevor Sie es fertigstellen. Gerade bei umfassenden Texten arbeitet man ja immer an einzelnen Abschnitten oder Kapiteln. Doch insgesamt muss die Schlüssigkeit natürlich da sein, es fällt einem erst im insgesamten Lesen auf, wo es Wiederholungen oder Überschneidungen gibt, wann ein Querverweis nötig ist und wo einfach die Struktur noch nicht so stimmig ist.
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Buchthema: das Naheliegende ist nicht immer das Beste

Ganz oft kommen Leute zu mir in einen Workshop oder ins Coaching, die unbedingt gerne ein Buch schreiben wollen. Weil sie gerne ein Buch mit ihrem Namen im Laden bewundern möchten oder weil sie selbstständig sind und ein Buch als Marketingwerkzeug nutzen wollen.

Die Idee zum Buchthema, wenn es schon eine gibt,  ist entsprechend etwas, das naheliegend ist:
- Worüber weiß ich viel?
- Für welchen Bereich möchte ich mich als Experte ausweisen?

Das kann allerdings schnell in eine Sackgasse führen, etwa weil:
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Wie der Rahmen das Schreiben verändert

Zur Zeit schreibe ich ja an einem neuen Buch: ein 222-Tipp-Buch – Thema ist noch geheim. Bei diesem Buch gibt es die Besonderheit, dass ich mit einer festen Layout-Vorlage schreibe.

Dazu muss ich erklären: Normalerweise bekommen Sie bei einem Buch einen Umfang vor – anhand der Seitenzahl wird die maximale Zeichenzahl inklusive Leerzeichen vorgegeben. Und dann schreiben Sie Ihr Buch fröhlich vor sich hin und behalten einfach den Umfang im Auge.

Manchmal ist es aber so, dass Verlage gleich eine Formatvorlage mitgeben. In meiner Bücherschreibkarriere ist das bisher nur dreimal passiert. Es ist eher selten.

Der Vorteil einer solchen Formatvorlage ist, dass man schon beim Schreiben ganz genau sieht, wie viel Platz man hat, ob eine Seite noch gefüllt oder etwas gekürzt werden sollte, damit die Umbrüche sauber sind, ob Kapitel auf der richtigen Seite enden (sofern das Layout das erfordert). Es ist ganz schön, weil das Manuskript schon fast „echt“ aussieht. Und es ist sinnvoll, weil im Lektorat und beim Setzen weniger Arbeit entsteht.

Ich merke allerdings einmal mehr, wie unterschiedlich sich das Schreiben anfühlt … und wie sich auch das Denken verändert, wenn die Rahmenbedingungen strenger sind.

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