schreibnudel.de Rotating Header Image

Einstieg

Den Leser schon am Start neugierig machen

Ein guter Text sorgt dafür, dass Ihre Leser wirklich bis zum Schluss dranbleiben. Wenn Sie regelmäßig schreiben und Ihre Stammleser Ihren Stil mögen, dann lesen diese meist zu Ende, weil sie Sie kennen: Er/sie schreibt gute Texte. Es lohnt sich, dranzubleiben.

Doch diesen Bonus hat man in der Regel nicht. Darum ist es immer wichtig, darauf zu achten, dass der Text so nah am Leser ist, dass er Lust hat, weiterzulesen. Ein Grund dafür ist die schon oft benannte Nutzendichte: keine Längen, keine unnötigen Schlenker, nichts Verwirrendes, sondern schlüssige Informationen und gute Tipps. Wenn Sie einen Text zur Unterhaltung schreiben, dann heißt es: Unterhaltungsdichte. Gleiches Prinzip.

Eine sehr effektive Möglichkeit, zu garantieren, dass Ihre Leser wirklich bis zum Ende dranbleiben, ist es, zu Beginn eine Lücke zu öffnen:
(weiterlesen…)

Fundstück im Bildblog

Kennen Sie das? Sie kippen den Inhalt einer frisch gekauften Packung H-Milch aus dem Supermarkt durch ein Sieb, doch keine einzige Kuh bleibt hängen!

Toller Einstieg, was? Hier geht’s zum ganzen Beitrag.

Probleme mit dem Anfangen

Hier drei ganz simple Möglichkeiten, wenn Sie sich beim Schreiben so schwer mit dem Anfang tun:

Schreiben Sie sich ein.

Am besten kommen Sie in Schreibfluss, wenn Sie einen ersten Entwurf einfach mal runterschreiben (natürlich ist es sehr nützlich, einen Plan zu haben und Ihren Text vorzustrukturieren). Der Grund, warum so viele Leute schon zu Beginn feststecken, ist, dass Sie irgendwelche preisverdächtigen Worte für den Einstieg suchen. Doch auch Profis schreiben selten auf Anhieb ins Reine. Ihre Texte werden besser, wenn Sie einen Entwurf mit etwas Abstand nochmal überarbeiten. Darum ist es völlig egal, ob Sie einen langatmigen oder „lahmen“ Einstieg schreiben – Sie können danach ja noch daran feilen oder ihn austauschen. Schreiben Sie einfach drauflos und finden Sie sich so in Ihren Text ein. Und im zweiten Durchgang wird dann gestrafft und feingeschliffen.

Setzen Sie einen Platzhalter

Wann immer ich beim Schreiben eines Artikels oder Buches auf Anhieb keine gute Formulierung finde (oder zu einer bestimmten Passage gerade keine Lust habe), schreibe ich soetwas wie: „Hier steht dann was ganz Tolles zu blabla“. Dadurch bremse ich mich nicht selbst aus, bringe mich immer wieder zum Lachen, weil ich natürlich diese Platzhalter variiere und motiviere mich gleichzeitig („Oh toll, da steht dann was ganz Phänomenales!“)

Überspringen Sie den Anfang einfach!

Wenn Sie Ihren Text richtig durchstrukturieren, können Sie auch in der Mitte oder am Ende beginnen. Es gibt kein Gesetz, wonach Sie mit dem ersten Satz beginnen müssten!

© Gitte Härter · Dietersheimer Straße 19 · 80805 München
Tel. 089 36107847 · info@schreibnudel.de · Impressum · Datenschutzerklärung

Nutzung meiner Texte nur nach vorheriger schriftlicher Erlaubnis!

blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de