Alle Artikel mit dem Schlagwort: konkret werden

Das ist […], weil …

Du hast einen wichtigen Vorsprung: Du bist fachlich sattelfest. Du kennst dich aus, weißt um Zusammenhänge, hast praktische Erfahrung. Unser Expertenkopf ist Trumpfkarte – und manchmal Stolperstein. Jetzt zeige ich dir ein wertvolles Prinzip, das du im Alltag üben kannst und viel stärker in deinen Texten nutzen solltest: Grab tiefer in deinem Hirn, um Aussagen differenzierter zu begründen.

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Deinen Stil verändern – Texte retten, anders schreiben.

Beim Schreiben kommt man früher und später immer mal an Punkte, wo man nicht so zufrieden ist. Manchmal mit einem einzelnen Text, aber es gibt natürlich die persönlichen Schwellen: Da meldet sich dann die Unzufriedenheit über die eigene Schreibe. Jetzt kommts darauf an: Kritisierst du dich oder nimmst es hin? Das ist halt so! Oder machst du was? – Das kannst du auch in Eigenregie. Denn wenn uns was stört, können wir in der Regel sagen, was uns nicht passt. Der direkte Weg, dein Schreiben zu verbessern, ist, dir eine Frage zu stellen:

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Wann ist ein Text zu kurz oder zu lang?

Manche Sachen machen mich sauer. Zum Beispiel, wenn Leute dogmatisch behaupten, wie umfangreich ein Text sein darf oder muss. „Ein Artikel darf nicht zu lang sein, sonst liest ihn keiner!“ – „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Text nur so und so viele Wörter haben darf.“ – Uäch. Es ist doch so: „Den Leser“ gibt es nicht. Relevant sind Aussagekraft und Nutzendichte. Ist ein Text länger, muss er klar gegliedert sein. Und über allem steht: Du schreibst. Du hast deinen Stil. Oder solltest ihn haben. 😉

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Themen im Alltag finden

Leser lieben echte Geschichten. Die erkennen sie wieder oder können sich zumindest einfühlen. Außerdem wird es gleich viel spannender, wenn es nicht nur um Theorie und Tipps geht, weil die Sache direkt im Alltag verankert ist. Am allerbesten ist jedoch, dass du deinen Lesern kleine Einblicke „in dich“ geben kannst. Kommt dann noch hin und wieder ein Makel vor [dosiert!], nimmt man deine Tipps noch viel lieber an.

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Was du für deine Leser noch tun kannst (3): Mut hat viele Facetten

Im ersten Teil gings um die Menschlichkeit, im zweiten um die Bestätigung. Wenn du das berücksichtigst, hast du deine LeserInnen schon viel näher ans Tun gerückt. Das ist eins der schwierigsten Dinge: Menschen wirklich zum Tun zu bewegen, denn meistens bleibts beim Lesen. Sogar wenn deine Anregungen noch so richtig und wichtig sind. Und sogar dann, wenn das deine Leser selbst so empfinden!

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Was du für deine Leser noch tun kannst (2): Bestätige sie!

Jeder hat seine eigene Realität. Deine Realität als AutorIn ist eine andere als die deiner LeserInnen. Schon alleine, weil du ihnen in der Regel fachlich und vom Erfahrungsschatz auf deinem Gebiet voraus bist. Das heißt nicht, dass du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast oder überlegen wärst, sondern es bedeutet einfach: Du hast Know-how, Erfahrungen und Werkzeuge, die deine Leser so bisher nicht haben.

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Was du für deine Leser noch tun kannst: „Wir sind alle nur Menschen.“

Lass deinen Lesern ihre Gefühle! Wir sind alle total unterschiedlich. Je nach Persönlichkeit, Erfahrungsschatz, aktueller Lebenssituation denken, fühlen und handeln wir verschieden. Wann immer du einen Text veröffentlichst, der näher an deine LeserInnen heranrückt, weil es zum Beispiel ums eigene Reflektieren geht, löst das eine ganze Menge aus – besonders, wenn Denk- oder Handlungsweisen verändert werden sollen. Darum wirkt reine Tschakka-Propaganda oft anstrengend oder sogar demotivierend. Bei persönlichen Themen gehen wir den Lesern an die Substanz. So wunderbar und wichtig es ist, positiv zu appellieren, so wirkt es ganz anders, wenn du deinen Lesern ihre Gefühle lässt. Das kann bedeuten, dass du ansprichst, dass eine bestimmte Situation erstmal frustrierend sein kann oder dass du einfach nur in deinem Text aufgreifst, dass es eben nicht ganz so einfach ist.

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Ideen voranbringen oder direkt in die Sackgasse

Als Selbstständige haben wir immer mit Ideen zu tun: Wir haben oder brauchen ständig welche, nicht nur in unserem regulären Berufsalltag, sondern rund um unser Unternehmertum. Wir beauftragen andere, etwas für uns zu realisieren (ein Logo, die Website, ein Computerprogramm …). Wann immer etwas erkannt, goldgeschürft und weiterentwickelt werden soll, heißt es, mit Ideen fruchtbar umzugehen.

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