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Konzipieren

Sehr, sehr nützlich: Textschablonen

Eine simple Möglichkeit, schneller zu schreiben, ist, sich vorab eine Standardstruktur zu überlegen. Auf diese Weise entsteht eine “Textschablone”, die Sie nur zu füllen brauchen.

:arrow: Das erleichtert es Ihnen, die besten Inhalte auszuwählen.

:arrow: Sie halten sich (und Ihren Text) sicher auf Kurs.

:arrow: Sie tun sich sehr viel leichter, schneller zu schreiben.

:arrow: Wenn Sie mehrere Texte für die gleiche Sache schreiben, z. B. eine Artikelserie oder Ihre Website, dann wird das Endergebnis ausgewogener und “runder”. Die Leser finden sich zudem schneller zurecht.

So geht’s:

1. Sie überlegen sich zuerst, was genau in einen Text soll.
2. Sie definieren sinnvolle Textabschnitte (die manchmal auch identisch sein können).
3. Jetzt brauchen Sie nur noch aufzufüllen. Dabei brauchen Sie nicht mal sofort zu formulieren, sondern können zunächst Stichpunkte pro Textabschnitt notieren.

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7 x Kohlensäure für schale Texte

Sie haben sich so viel Mühe mit Ihrem Text gegeben, aber irgendwie liest er sich nicht richtig. Ein wenig flach alles, langweilig.

Dann ist es Zeit, den Text etwas aufzublubbern.

Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Text lebendiger zu machen. Sieben habe ich Ihnen zusammengestellt:

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Formulieren stört das Konzipieren!

Wann immer Sie etwas konzipieren – Ihre Website, einen Flyer, einen Artikel, eine Seminarausschreibung, ein Buch, eine Checkliste, ein Projekt – verbieten Sie sich in der Konzeptionsphase das Formulieren! Schreiben Sie aussagekräftige Stichpunkte, halten Sie sich erstmal ganz an die Fakten.

Warum?

:arrow: Weil das Formulieren Ihr Gehirn in eine Richtung schickt, die Sie momentan nicht brauchen. Fokussieren Sie erstmal auf Rahmen, Inhalt, Struktur und Ziele.

:arrow: Weil das Formulieren auch Sie selbst sehr schnell darüber hinwegtäuschen kann, dass es kein „Fleisch an den Knochen gibt“ (siehe auch „Where’s the beef?“)

:arrow: Und weil das Formulieren den einen sehr leicht und den anderen sehr schwer fällt: Wenn es Ihnen leicht fällt, haben Sie das Gefühl „fertig“ zu sein, obwohl Sie überhaupt nicht genug in die Tiefe gedacht haben. Und wenn es Ihnen schwer fällt, sind Sie doppelt gelackmeiert: Denn wer keine klaren Fakten hat, kann auch nicht gut formulieren: da fehlt der Stoff für Struktur und Inhalte. Unterm Strich brauchen Sie also noch länger und haben am Ende weder das eine, noch das andere richtig gemacht.

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Übungen bringen Ihren Lesern echten Mehrwert

Ein ganz wesentliches Merkmal guter Tipp-Texte ist es, dass Sie Ihre Leser ins Tun bekommen. Das geht hervorragend über konkrete Übungen. Wie wichtig (und wie schwierig) es ist, Übungen glasklar zu beschreiben, können Sie hier nachlesen.

Wesentlich dafür, dass Ihre Leser auch ausprobieren, was Sie vorschlagen, ist es, genau zu erklären, wofür die Übung jeweils gut sein soll. Häufig liest man Artikel, bei denen eine Übung relativ willkürlich angetackert erscheint. Manchmal ist es auch gut, Übungen einzubauen, die vorteilhaft für eine bestimmte Fähigkeit ist, die aber nicht direkt damit zu tun hat.

Schauen Sie sich dazu mal meinen Artikel “Trockenübungen” für Ihre Telefon-Akquise an. Dort habe ich fünf einfache Übungen zusammengestellt, die Grundfähigkeiten für das Telefonieren trainieren:

Übung 1: Lob-Anruf
Übung 2: Fragen stellen
Übung 3: Um einen Gefallen bitten
Übung 4: Eine Kleinigkeit reklamieren
Übung 5: Anruf statt E-Mail

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

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Checklisten selbst gemacht!

Checklisten sind eine feine Sache: Ob es nun die private Packliste für den Urlaubskoffer ist, ob man eine bestimmte Vorgehensweise festlegen möchte oder ob man eine Veranstaltung organisiert … und sie sind, man glaubt es kaum, zusätzlich eine wunderbare Schreibübung!

Denn für Checklisten ist gefragt:

:arrow: eine klare Struktur
:arrow: Weit- und Überblick
:arrow: differenziert das Wichtigste auf den Punkt zu bringen
:arrow: einfache Verständlichkeit
:arrow: eine logische Abfolge von Aufgaben und gute Zeitplanung

Vor allen Dingen schulen Sie sich darin, komplexe Sachverhalte klar und schlüssig auf den Punkt zu bringen.

Hier eine kleine Anleitung, wie Sie sich Ihre eigenen Checklisten zusammenstellen können, sozusagen eine Checkliste für Checklisten.
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Vom Hölzchen aufs Stöckchen

Anfang des Jahres hat sich Silke mal gewünscht, dass ich etwas mehr über Struktur schreibe, unter anderem darüber, wie man sich nicht in Details verliert. Jetzt ist das Thema „Struktur“ wirklich sehr komplex – es zieht sich buchstäblich durch jeden Ihrer Texte. Und Sie können sich mit den verschiedensten Hilfsmitteln Struktur schaffen: Mit einer Artikel-Form etwa, die vorgibt, dass Ihr Text „7 Tipps“ enthält, mit einem Interview oder einer Liste. Um nur drei zu nennen.

Leider kann man nicht einfach sagen „Mach A und B, dann wirst Du Dich nie mehr in Details verlieren oder vom Thema abkommen“. Denn es kommt immer auf den Text insgesamt an. Auch eine Detailinformation oder ein kleiner Ausflug auf ein Nebenthema kann goldrichtig platziert sein.

Schauen wir uns also am besten mal drei grundlegende Aspekte an, die Sie fest im Blick halten sollten, wenn Sie einen Text schreiben. Denn diese sind dafür verantwortlich, dass Sie den Text grundsätzlich richtig aufbauen. Wenn der Aufbau in sich stimmt, sind grobe Verzettelungen schon gar nicht mehr richtig drin.
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Öfter mal was Neues: Texte rechnen

Idealerweise gehen Tipptexte für Ihre Leser auf: Der Aufbau ist schlüssig, die Infos und Tipps genau aufeinander gestimmt und es gibt ein konkretes Ergebnis. Also nehmen wir das doch einfach mal wörtlich: Rechnen Sie Ihre Texte!

Die Grundrechenarten bieten ein wunderbares Gerüst für Sie, einen Text zu konzipieren. Außerdem hilft Ihnen das Mathe-Prinzip dabei, eine logische Struktur aufzubauen.

Anhand einiger Beispiele zeige ich Ihnen, was ich meine. Sie können beliebige weitere Formeln zugrunde legen.

Addieren

Summand + Summand = Summe

Für Ihren Text kann das zum Beispiel bedeuten:

Info + Tipps = Ergebnis

Das ist ein klassischer Tipptext-Aufbau: Sie bringen Infos, führen diese gegebenenfalls weiter aus, fügen konkrete Tipps, Anregungen oder Handlungsanweisungen hinzu – et voilà: der Leser kommt zu einem gewissen Ergebnis, das sich aus der logischen Weiterführung dieser Infos und Tipps ergibt.

Achten Sie idealerweise darauf, dass Ihre Tipptexte dieses Ergebnis auch immer glasklar benennen! Manchmal neigt man dazu, zu abrupt aufzuhören, meistens wenn man ein paar gute Tipps gegeben hat (auch mir passiert das immer wieder), anstatt noch eine abschließende „Schleife“ dranzumachen, die Ihren Text komplettiert und Ihre Leser motiviert, Ihre Tipps auszuprobieren.

Sie können die Addition aber natürlich auch umdrehen:

Ergebnis = Info + Tipps

Dann beginnen Sie mit dem Ergebnis, zum Beispiel einer Lösung zu einem Problem, das Ihre Zielgruppe hat. Oder Sie schwenken eine attraktive Karotte vor dem Leser: Willst du das auch?/Schau mal, das kannst du erreichen, wenn du weiterliest, denn ich sage dir gleich, wie das geht. Der Tipptext beginnt also mit dem Ergebnis und löst dann konkret auf, was passieren muss, damit das Ergebnis eintreten kann.
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Komplettes Inhaltsverzeichnis vom neuen 222-Tipps-Buch + eine Info zum Konzipieren

Ich hatte Ihnen ja erzählt, dass jetzt ganz bald mein neues Buch 222 Tipps & Tricks für Gewinner: So holen Sie das Beste für sich heraus! im Laden erhältlich ist.

Vorgestern konnten Sie meine Schreibdateien zu diesem Buch sehen, also meine Ordnerstruktur – und da sehen Sie, dass eigentlich elf Kapitel für das Buch geplant waren. Jetzt sind es jedoch nur noch sechs. Hier sehen Sie aber erstmal das komplette Inhaltsverzeichnis. Ist ja interessant, was da so drin steht, oder?

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Ein Nudelholz für Ihr Thema!

Die Themenwahl ist das eine, doch wie Sie das Thema bearbeiten, darauf kommt es letztlich an.

Hier hilft ganz aktuell das Bild vom Plätzchenbacken (das uns bei den Ausstechformen bereits gute Dienste geleistet hat). Ihr Thema ist sozusagen der Teig. Genauso wie die Art des Teiges ausschlaggebend dafür ist, wie gut Sie ihn zu Plätzchen weiterverarbeiten können und wie diese später schmecken, ist die Wahl des richtigen Themas die erste wichtige Entscheidung, die Sie treffen.

Viel wichtiger ist jetzt aber Ihr Umgang mit dem Nudelholz. Nutzen Sie gar keines, gehen also unstrukturiert ans Schreiben, haben Sie einen Teig-Klumpen. Versuchen Sie mal mit so einem Teig-Klumpen Plätzchen herzustellen. Selbst wenn Sie alles irgendwie plattdrücken, wird es nicht gelingen.
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Ausstechformen für Ihre Texte

Stellen Sie sich vor, Sie möchten mehrere Bleche Kekse backen. Stellen Sie sich weiter vor, Sie nutzen keine Ausstechformen, sondern schneiden jedes einzelne Plätzchen „frei Hand“ mit dem Messer aus dem Teig und heben es anschließend auf das Blech. Da wären Sie ganz schön lange beschäftigt und es würde auf Dauer nicht sonderlich viel Spaß machen.

Ein Blog oder ein Newsletter fühlt sich für viele genauso an. Hier geht es um eine hohe Frequenz an Texten. Wer sein Blog oder einen Newsletter für Marketingzwecke nutzt, ist gefragt, seinen Lesern kontinuierlich Nützliches und Fachbezogenes zu liefern. Wenn Ihnen zudem das Schreiben (noch) nicht sonderlich leicht fällt, kann das ganz schön in Arbeit ausarten – und entsprechend Zeit kosten.

Damit es schneller geht, ist es sinnvoll, sich Ausstechformen zurechtzulegen. Damit verkürzen Sie die Zeit, die Sie für das Schreiben brauchen, weil Sie

  • vorausplanen
  • nicht lange auf der Suche nach Themen sind
  • zielgerichtet schreiben können, weil Thema und Skelett schon stehen

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