Der schönste Text nützt Ihnen nichts, wenn Ihre Leser ihn nicht lesen können … oder wollen. Ich habe zehn ungute Formatierungen für Sie zusammengestellt, die mir andauernd begegnen. Jede für sich ist problematisch, und doch treten sie leider sogar gehäuft auf.
1. popelkleine Schrift
Komfortabel lesbar sind die meisten Schriften in 11 oder 12 Punkt. Je nach Schrift ist manchmal 10 Punkt auch noch angenehm lesbar. Schreiben Sie mal einen Beispielsatz, kopieren und formatieren ihn einmal mit Arial 10 Punkt und zum Vergleich mit Times New Roman 10 Punkt, da sehen Sie bereits die Unterschiede. Texte, die zu klein sind, kann und mag man nicht lesen.
Alle einstelligen Punktgrößen gehen gar nicht! Für einen Fotonachweis oder eine ganz kurze Notiz okay, aber selbst „Kleingedrucktes“ wie AGBs sollten Sie angenehm groß gedruckt schreiben, weil es sonst mühselig ist und so wirkt, als wollten Sie den Leser übers Ohr hauen.
Bei Briefen herrscht häufig der Glaube, man dürfe nur eine einzige Seite nutzen. Das führt dann zu elendigem Gequetsche. Prüfen Sie lieber, wie Sie Ihren Text straffer überarbeiten können – damit wird er sogar noch besser. Wenn Sie tatsächlich mehr zu sagen haben und das wirklich relevant für den Leser ist, dann nehmen Sie natürlich ein zweites Blatt. Ob es um ein Angebot oder um Tipps geht: wenn es aus Lesersicht etwas bringt, liest er gerne mehr.
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