Schluck! – Sowas hört niemand gerne. Dabei müssen wir AutorInnen das aushalten können: Wann immer Sie eigene Texte veröffentlichen, geben Sie etwas von sich nach draußen, ob es ein kleiner Blogbeitrag für Ihre ersten fünf Leser ist oder ein Buch, an dem Sie fast ein Jahr lang gearbeitet haben. Geht Ihr Baby raus in die Welt, bilden sich andere Leute Meinungen. Und seit es das Internet gibt, bekommen Sie diese Meinungen ungefiltert mit. Das ist eine schöne Sache, wenn es Lob und Zuspruch gibt oder wenn sich Ihre Leser konstruktiv-kritisch damit auseinandersetzen. Doch es kann jederzeit auch sein, dass Sie es mit unfairer Kritik oder harschen Bewertungen zu tun bekommen.
- Dann ruft Sie jemand an und beschimpft Sie (ist mir bisher nur einmal passiert).
- Dann bekommen Sie maßregelnde Schimpfmails, die Ihnen erklären, wie die Welt wirklich läuft.
- Dann wird auf Internetseiten verkündet, wie schlecht Ihr Text ist und jeder kann es lesen.
- Da werden Ihre Beiträge per “Daumen runter” oder “1 von 5 Punkten” bewertet (“Wenn es Null Punkte gäbe, würde ich Null geben!”).
Wie das immer so ist mit schlechten Bewertungen: Gerade diese sind oft nicht sonderlich konstruktiv formuliert und manchmal sind sie regelrecht unfair, weil Ihnen die Worte im Mund umgedreht werden oder etwas behauptet wird, das gar nicht dasteht.
Und jetzt?




