Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lesernutzen

Lesern auf die Pelle rücken

Es gibt zwei Sorten von Texten: Die einen vermitteln „neutrale Informationen“, bei denen die Persönlichkeit und Situation des Lesers egal ist. Wenn ich ein Kochrezept veröffentliche, Sprach-Informationen gebe oder anleite, wie man einen Textbaustein in Word erstellt, dann ist wichtig, verständlich zu erklären. Das heißt, dass ich mir klar sein muss, wie viel Vorwissen meine Zielgruppe hat. Aber ansonsten ist die Anleitung auf den Inhalt bezogen (Was ist das? – Wie geht das?). Ganz anders sieht es mit Texten aus, die darauf abzielen, dass der Leser etwas erkennen oder tun soll. Immer dann, wenn die Persönlichkeit, das Verhalten und die individuelle Situation deiner Leser berührt werden, wird es anspruchsvoller.

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Die Absicht – eine zentrale Autorenqualität

Jeder hat bestimmt schon mal versucht, ein Wort zu erklären: einen Dialektbegriff, ein Fremdwort oder eines aus einer anderen Sprache. Im Kopf weiß man oft ganz genau, was das Wort bedeutet, aber die richtigen Worte dafür findet man nicht. Also umschreibt man es und merkt „Ja so, aber nicht wirklich …“ und umschreibt weiter, aber das trifft es nicht so recht. Zwischen dem, was man meint und dem, was man ausdrücken kann, ist eine Schere.

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Andere interviewen (2)

Im ersten Teil gings um 7 typische Probleme bei Interviews. Wenn du konzipierst, bevor du irgendwelche Fragen stellst, kannst du deinen Interviewpartner viel mehr dabei unterstützen, wirklich nützliche Antworten zu geben. Ein Win-Win-Win: Für deine LeserInnen, den Interviewten und für dich.

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Andere interviewen (1)

Es ist total schön, im eigenen Blog oder Newsletter immer mal andere zu interviewen: Experten, die ein Thema abdecken, das man selbst nicht bietet. Kunden, die ein eigenes Produkt oder eine Leistung erfolgreich einsetzen. Oder einfach, um persönliche Erfahrungen rauszukitzeln. Vielleicht interviewst du auch jemanden im Rahmen eines Buchprojektes oder, um Kursunterlagen anzureichern. Schnell hat man Fragen aufgeschrieben … doch halt!

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Das ist […], weil …

Du hast einen wichtigen Vorsprung: Du bist fachlich sattelfest. Du kennst dich aus, weißt um Zusammenhänge, hast praktische Erfahrung. Unser Expertenkopf ist Trumpfkarte – und manchmal Stolperstein. Jetzt zeige ich dir ein wertvolles Prinzip, das du im Alltag üben kannst und viel stärker in deinen Texten nutzen solltest: Grab tiefer in deinem Hirn, um Aussagen differenzierter zu begründen.

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Deinen Stil verändern – Texte retten, anders schreiben.

Beim Schreiben kommt man früher und später immer mal an Punkte, wo man nicht so zufrieden ist. Manchmal mit einem einzelnen Text, aber es gibt natürlich die persönlichen Schwellen: Da meldet sich dann die Unzufriedenheit über die eigene Schreibe. Jetzt kommts darauf an: Kritisierst du dich oder nimmst es hin? Das ist halt so! Oder machst du was? – Das kannst du auch in Eigenregie. Denn wenn uns was stört, können wir in der Regel sagen, was uns nicht passt. Der direkte Weg, dein Schreiben zu verbessern, ist, dir eine Frage zu stellen:

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Warum es nicht schlimm ist, wenn jemand deinen Newsletter abbestellt

… oder dir auf Social Media entfolgt. Jetzt haben wir den Salat: Wieder hat jemand den Abmelde-Button geklickt. Das hat ja immer irgendwie was von Ablehnung. Was hab ich getan? Das letzte Thema kam nicht gut an! Da mag jemand meine Texte nicht mehr – oder findet mich blöd. Wenn dir solche Gedanken durch den Kopf schießen, ist das natürlich eine totale Über-Reaktion. Meistens wissen wir das sogar. Und doch neigen wir dazu, die Dinge persönlich zu nehmen.

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