Weil ich gerade ein Testimonial für meine Sport-Trainerin schreibe, dachte ich, ich lasse Sie dabei mal über meine Schulter schauen. Ist ja immer recht interessant, so einen Entstehungsprozess mitzuerleben.
Die Situation:
- Ich mache seit Frühjahr mehrmals die Woche ein Outdoor-Fitness-Bootcamp mit.
- Ich will für Marina, die Leiterin des Bootcamps, eine Referenz für ihre Website schreiben.
Obwohl ich schon früh begeistert war, habe ich die Referenz bisher zurückgehalten, und das hat einen guten Grund: Die Referenz ist noch mehr wert, wenn ich über konkrete Erfolge berichten kann. Da ich gerade noch am Abnehmen meiner überschüssigen Kilos bin, die sich über die letzten zehn Jahre angeschlichen haben, habe ich ihr gesagt: Wenn ich 5 kg weg habe, schreibe ich die Referenz. Das ist ein noch größerer Anreiz für viele, gerade weil es sich um die klebenden Kilos vom Normal- zum Idealgewicht handelt.
Testimonials anbieten und darum bitten
Marina hat mich nicht um eine Referenz gebeten. Ich habe sie ihr von mir aus angeboten, weil ich von ihr und ihrer Leistung begeistert bin. Gibt es jemanden, den Sie großartig finden? Dann schreiben Sie ihr/ihm doch auch unaufgefordert ein Testimonial!
Und scheuen Sie sich umgekehrt nicht, Ihre Kunden um solche O-Töne zu bitten. Ich höre immer wieder von Selbstständigen, dass sie sich nicht trauen, weil das ja Arbeit verursacht. Fragen kostet erstens nichts und zweitens schreiben Ihnen zufriedene Kunden gerne eine Referenz – besonders, wenn das persönliche Verhältnis stimmt.
Auch für so einen Text ist das Konzipieren eine wichtige Vorstufe. Ich gehe in 3 Schritten vor:
Schritt 1: Stoffsammlung
Schritt 2: erster grober Entwurf
Schritt 3: überarbeitete Fassung
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