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Zitate? Das sollten Sie bedenken!

Auf Firmenwebsites, als Aufhänger für Texte, zur Motivation … wo man hinschaut: Zitate. Doch Zitate sagen nicht nur mehr über Sie, als Sie vermutlich bedenken, sondern beeinflussen auch, wer Ihren Text liest (und ob er gelesen wird).

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Der unvermittelte Anfang

Normalerweise führt man mit den ersten Sätzen seine Leser an das Thema heran. Klassische Einstiege sind beispielsweise:

Ich muss Ihnen nicht erzählen, wie entscheidend Ihre Einstellung dafür ist, ob Ihr Vorhaben erfolgreich sein wird. Sie kennen die Beispiele aus dem Sport zur Genüge: Wenn der Hochspringer innerlich überzeugt ist, dass er die Höhe nicht schafft, hat er keine Chance.

oder:

Selbstmarketing – und alles, was man sich davon erhofft – wird meistens etwas falsch verstanden. Die einen denken, man müsste den großen Bonzo raushängen lassen, sich ständig selbst loben oder nach vorne drängeln. Und die anderen gehen die Sache theoretischer an und versuchen Werbe-Werkzeuge auf die eigene Person anzuwenden.

oder:

Normalerweise führt man mit den ersten Sätzen seine Leser an das Thema heran. Klassische Einstiege sind beispielsweise ;-)

Sie können Ihre Leser aber auch unvermittelt mitten in den Text schubsen. Das hat seinen ganz eigenen Reiz und einige Vorteile:

  • Es kommt Dynamik ins Lesen und miterleben.
  • Je nachdem, womit Sie beginnen, wird der Leser neugierig.
  • Sie können bestimmte Emotionen wecken und den “Ton” Ihres Textes bestimmen.
  • Ihr Stil bleibt frisch, wenn Sie immer mal etwas anders beginnen.
  • Und es ist eine gute Möglichkeit für alle Autoren, die gerne mal am Anfang hängenbleiben.

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Sieben Dinge, die mein Schreiben verbessert haben

Dass Übung den Meister macht und das ganz besonders auch für das Schreiben gilt, ist eine Tatsache. Aber was ist es denn genau, das einen zu einem besseren Schreiberling macht?

Darüber habe ich jetzt mal intensiv nachgedacht und bin auf diese sieben Dinge gekommen, die mein Schreiben verbessert haben.

Vielleicht ist der eine oder andere Punkt ja auch eine schöne Anregung für Sie:

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Zehn Verwässerungsfallen

Wenn Sie möchten, dass Ihre Texte wirklich wirken, sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihre Aussagen nicht zu verwässern.

Das mit dem Verwässern ist wortwörtlich gemeint: Wenn Sie einen Apfelsaft mit Wasser verlängern, wird er weniger süß schmecken. Je nach Wassermenge schmeckt es bis zu einem gewissen Grad noch etwas nach Apfel, aber irgendwann nur noch wässrig.

Ein guter Text ist Ihr Apfelsaft: Die Ausagekraft soll richtig da sein, die Formulierung gut lesbar sein, vielleicht pointiert. Der Nutzengehalt für Ihre Leser möglichst groß und Ihre Aussage möglichst eindeutig sein.

Getreu dem Motto “Gefahr erkannt, Gefahr gebannt” mache ich Sie mit zehn typischen Verwässerungsfallen bekannt:

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Der Versuch, es allen recht zu machen

Egal, an welche Leserschaft Sie sich wenden – ob “allgemein” oder an Fachleute: Sie haben es immer mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun:

  • Diese haben einen verschiedenen Wissens- und Erfahrungsstand.
  • Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten, Geschriebenes aufzunehmen und auf ihre eigene Situation zu abstrahieren.
  • Sie mögen andere Schreibstile.

Für Sie bedeutet, das, dass Sie

1. Inhaltlich darauf achten müssen, auch die noch nicht so erfahrenen Leser abzuholen.
2. Einiges an Transfer von sich aus bereits sicherstellen.
3. Stilistisch in erster Linie sich selbst treu bleiben.

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Selbstdarstellung – die Jagd nach den magischen Wörtern

Wenn es um Selbstdarstellungstexte geht, glauben Selbstständige oft, dass man nur die richtige Formulierung zu finden braucht – und mit diesen magischen Sätzen fliegen einem die Kunden nur noch so zu.

Schön wärs, nicht wahr?

Tatsache ist, dass es so eine Zauberformulierung nicht gibt.

Tatsache ist auch, dass die meisten Leistungen austauschbar sind. Sie sind, genauso wie ich, problemlos durch einen anderen Anbieter ersetzbar. Ein einzigartiger Grund, den niemand sonst bieten kann, ist bei ganz normalen Leistungen kaum vorhanden. Außer, Sie besitzen absolutes Spezialwissen und besetzen eine wirkliche Nische.

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Ein vielseitiges Schreibwerkzeug

Im August habe ich ja ein neues Buch geschrieben. Es ist ein “222 Tipp”-Buch (das Thema ist noch geheim). Einen Text in ganz konkreten Tipps zu schreiben und keine große Einleitung und Drumherumerklärung zu geben, ist eine völlig andere Art des Schreibens.

Im März habe ich im Blog bereits über die Artikelformen “XX Tipps” und “Liste” geschrieben. Wenn Sie die Beiträge damals nicht gesehen haben, dann lesen Sie bitte jetzt dort noch einmal kurz nach.

Beides sind sehr populäre Formate, die nicht nur für Leser sehr kurzweilig und gehaltvoll sind, sondern auch für Sie als AutorIn diverse Vorteile haben:

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Weniger ist mehr

Letzte Woche ging es um die Dichte an Informationen. Das spielt auch heute eine Rolle. Denn mit “weniger” ist hier keinesfalls nur die Textmenge gemeint. Aussagekräftige Texte dürfen durchaus länger sein: Wann ist zu kurz zu kurz und zu lang zu lang?

Es passiert übrigens sehr oft, dass meine Kunden sich in der Textmenge zu sehr beschränken. Der Wunsch, sich möglichst knapp zu fassen, geht natürlich automatisch mit einer gewissen Oberflächlichkeit einher. Und das führt dann oft zu Unverständlichkeit, Allgemeinplätzen oder distanziertem Stil.

Tun Sie sich also immer den Gefallen und schränken Sie sich nicht zu sehr ein! Es ist, wie wir letzte Woche auch schon hatten, oftmals nötig, erstmal ausführlicher zu sein, um dann die Essenz aus allem herauszufiltern.

Mit “weniger ist mehr” ist an dieser Stelle gemeint:

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Je kürzer, desto dichter

Immer wieder lesen Sie von mir das Wort “Nutzendichte“. Jeder Ihrer Texte soll ja bestimmte Ziele erreichen. Sie wollen Leser informieren, interessieren, unterhalten, überraschen … – und wenn es Businesstexte sind, soll der Leser etwas Bestimmtes tun: Ihr Leistungsspektrum kennenlernen, ein Produkt bestellen, einen Termin ausmachen …

Je kürzer der Text ist, desto wichtiger ist es, auf den Punkt zu kommen.
Dazu kommt die Platzierung des Textes: Wie viel Zeit haben Sie, damit der Leser erfasst, was Sie zu sagen haben?

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Konzipieren mit 3 x 5 – So stellen Sie sicher, dass das Wichtigste auch in Ihrem Text landet

Es gibt ja so die klassischen Makel, die Texte oft haben – ganz egal, ob es sich um einen Brief, die Selbstdarstellung, einen Tipp-Text oder auch eine Präsentation handelt: der Autor geht zu viel von sich selbst aus, er redet an den Leser hin, setzt fälschlicherweise Dinge voraus.

Manchmal beginnt das Dilemma auch schon vor dem Schreiben: wenn man sich schwer damit tut, sich überhaupt einmal zu entscheiden, was genau man zu einer Sache schreiben möchte.

Eine simple Möglichkeit, all das zu umgehen, ist es, wenn Sie sich Ihrem Thema mit diesen “3 x 5″ nähern:

  • Was sind die 5 wichtigsten Fragen [zu meinem Thema, meiner Leistung, meinem Produkt]?
  • Was sind die 5 wichtigsten Probleme [meiner Kunden/meiner Leser]?
  • Was sind die 5 wichtigsten Lösungen?

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