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Roman

Woche 14: Der Entwurf des ersten Kapitels ist fast fertig

Ich bin ja ein Verfechter davon, möglichst schnell einen ersten Entwurf herunterzuschreiben. Das bläue ich auch Kunden von mir immer ein, denn es beschleunigt das Schreiben ungemein. Wer bei jedem Satz endlos rumformuliert, kommt zu nichts. Noch schlimmer: das Schreiben zieht sich wie Kaugummi und nicht selten verliert man selbst die Lust.

Auch wenn ich durch das Nebenbei-schreiben am Roman jede Woche nur schrittweise vorankomme, gilt dieses Prinzip des ersten Entwurfes natürlich auch hier: sich nicht an Formulierungen und Details aufhalten, sondern erstmal „quick & dirty“ runterschreiben.
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Woche 13: Nichts passiert, aber ein Tipp

Die letzte Woche habe ich nichts am Roman gemacht. Spontan haben sich Ende vorletzter Woche zwei mögliche neue Buchprojekte ergeben, so dass das Ausarbeiten ausführlicher Konzepte im Vordergrund stand.

Und ich wollte gerne während meines Urlaubs auch das neue Webprojekt weiter voranbringen, so dass der Roman nicht nur zeitlich, sondern auch kopfmäßig wieder in den Hintergrund gerückt ist.

Ich kann aber im Vergleich zu letzter Woche, wo ich einige Tage hintereinander konsequent am ersten Kapitel geschrieben haben, sagen, dass das definitiv die bessere Wahl ist: idealerweise täglich ein bisschen zu machen ist besser, als immer wieder rausgerissen zu sein. Damit meine ich nicht nur den Kopf, sondern auch die Lust.

Einen Tipp habe ich für alle unter Ihnen, die auch manchmal das Gefühl haben, dass etwas, das sie schreiben zu banal ist.

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Woche 12: Das Erzählen klappt nun besser, weil …

Kaum habe ich letzte Woche vom Flexibar erzählt, hatte ich einen kleinen Erzähldurchbruch. Zum einen hilft es mir sehr, dass ich gerade zwei Wochen Urlaub von der Arbeit mache und dadurch intensiver dranbleiben kann. Der Kopf ist einfach beständiger in der Geschichte.

Allerdings hat das nur in der ersten Wochenhälfte geklappt, denn Ende der Woche haben sich Hals über Kopf mit einem meiner Verlage zwei Buchideen ergeben, die so genial sind, dass ich gerade fleißig am Konzeptemachen bin.

Letzte Woche bin ich mit dem Roman dennoch einen großen Schritt weitergekommen, was natürlich nicht heißt, dass ich urplötzlich eine lockerflockige Erzählschreibe drauf habe. So schnell geht’s leider auch wieder nicht. :mrgreen:

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Woche 11: Es fühlt sich noch nicht richtig “richtig” an

Kennen Sie den Flexibar? Das ist ein etwa eineinhalb Meter langer, flexibler Gymnastikstab. Das Ziel ist, ihn in steten Schwung zu bringen, ohne wild mit den Armen zu wedeln. Durch die Schwingungen – kombiniert mit bestimmten Übungen – trainiert man die tieferliegende Muskulatur.

Weil man das so blöd beschreiben kann, habe ich auf youtube mal ein Video gesucht, wo man das schön sieht (ist übrigens ein sehr cooles Teil!):

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Woche 10: Wie banal! Und: Nur nicht aufhalten lassen

Ganz ehrlich: Wenn ich nicht die Verpflichtung hier im Blog hätte, wöchentlich über meine Fortschritte zu berichten, hätte ich den Roman schon längst wieder auf die lange Bank geschoben. Der Alltag ist fordernd, das belletristische Schreiben kostet mich viel mehr Hirn und (noch) Mühe als andere Texte, die ich lockerflockig mal eben aus dem Ärmel schüttle.

So nehme ich mir jede Woche auf jeden Fall ein paar Stunden Zeit und setze mich mit dem Buch auseinander.

Wenn Sie also auch schon länger damit liebäugeln, einmal ein anderes Textprojekt – vielleicht auch einen Roman – zu beginnen oder ein angefangenes Manuskript fertigzustellen, kann ich Ihnen nur empfehlen, sich uns anzuschließen.

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Woche 9: Der Anfang ist wie Bündchen stricken

Normalerweise bin ich ein Sturzgeburtschreiber: egal ob Artikel oder Buch, ich vergrabe mich intensiv über einen kurzen Zeitraum in meinen Text. So entsteht ratzfatz ein erster Entwurf. Bei Büchern sorgt das für ein ständiges Dranbleiben: ich bin und bleibe mitten im Thema und weiß immer genau, was ich zuvor geschrieben habe. Das erhält die Schreibfreude, sorgt für einheitlichen Stil und beschleunigt alles, weil ich mich nicht erst wieder reinfinden muss.

Beim Roman sieht das natürlich anders aus. Ich bin noch nicht an dem Punkt angelangt, wo ich richtig drin bin und in Fahrt komme. Vielmehr habe ich mich diese Woche zurückversetzt gefühlt, als ich meinen ersten Pullover gestrickt habe. Der Anfang des Romans kommt mir wie das Stricken des Bündchens vor.

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Woche 7: Die ersten Seiten sind geschafft!

Juhuuuu! Ich habe die ersten Seiten fertig. Das ist sehr aufregend für mich, weil das belletristische Schreiben wirklich eine völlig andere Disziplin ist:

  • Den Leser mit den Charakteren bekanntmachen,
  • eine flüssige, unangestrengte und unterhaltsame Schreibe,
  • überhaupt: Dinge zu beschreiben!

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Woche 6: Erzähltempo verbessert, Charaktere natürlicher verknüpft

Wie zu erwarten war, hatte ich letzte Woche kaum eine ruhige Minute, weil mich der Workshop so in Beschlag genommen hat.

Am Sonntag habe ich mich wenigstens dem Erzähltempo des Romans gewidmet.

Letzte Woche hatte ich ja schon mal erwähnt, dass das eine wichtige Herausforderung ist:

Besonders spannend wird für mich auch, wie schnell/langsam ich einzelnen Passagen erzähle. Was muss sich schlüssig etwas länger aufbauen (ohne zu langweilen), was kann/darf/muss schneller passieren.

Ich habe festgestellt, dass ich mein erstes Kapitel viel zu vollgestopft hatte:

  • Der Leser muss die Charaktere ja erst einmal kennenlernen (natürlich, ohne sich zu langweilen, sondern schon richtig mittendrin in der Handlung).
  • Und dann gibt es einige wichtige Entwicklungen bevor der erste richtige „Hammer“ in der Geschichte kommt, der alles weitere lostritt.

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Woche 5: Angefangen!

Diese Woche habe ich – wie erwartet – fast keine Zeit für den Roman gehabt. Vor allem keinen Kopf. Zur Zeit läuft ja der Webtexte-Workshop. Dieser und mein ganz normaler Alltag mit diversen laufenden Kundenaufträgen plus dem Bloggen beschäftigt mich vollkommen und der Kopf ist voll auf meine Kunden fokussiert. Für den Roman ist da kein rechter Platz, was übrigens auch der Grund war, warum ich das Romanprojekt die letzten Jahre immer wieder vor mir hergeschoben habe. Aber so kommt man ja zu nichts, wenn man immer „wenn ich mal Zeit und den Kopf frei habe“ denkt.

Eigentlich wollte ich diese Woche meine Struktur und Szenen verfeinern. Da habe ich ja in den ersten Wochen wirklich gute Fortschritte gemacht. Da mir die Woche so davongelaufen ist, habe ich mir heute Vormittag einige Stunden Zeit genommen und mich direkt mal ans Schreiben des Anfangs gemacht. Huiuiui …
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Woche 4: die Sache mit dem Schluss

Hui. Da hatte ich letzte Woche ja schon mit Zeitnot für meinen Roman zu kämpfen – diese Woche ist mir komplett davongelaufen, da zum ganz normalen Alltag noch die Satzfahnen vom neuen Sorry-Buch, das im September erscheint, gekommen sind. Da war dann Korrekturlesen und Optimieren von Text & Layout angesagt. Eine für mich immer etwas elende Fleißarbeit, aber wichtig: denn ein gutes Layout beeinflusst das Leseerlebnis natürlich enorm und manchmal ist es erst dann richtig gut, wenn man im nachhinein an einigen Stellen nochmal Textlängen optimiert.

Ich habe in den letzten Tagen immer mal meine Wochenziele durchdacht (in der U-Bahn, beim Kaffeetrinken, auf dem Weg zum Sport):

:arrow: 1. Brauche ich zwei angedachte Charaktere wirklich? Die Antwort ist: Jein. Eine davon ist wichtig, ihre Rolle habe ich weiter ausgebaut. Die zweite Person genügt völlig als kleine Randfigur. Eine wichtige Entscheidung, um die verschiedenen Handlungsstränge nicht zu zerfasern.

:arrow: 2. Wie könnte mein Roman enden? Das soll ja nicht nur insgesamt ein schlüssiges Ende sein, sondern die verschiedenen Charaktere haben ja einen Entwicklungsstrang, der gut und für die Leser befriedigend enden soll, und das natürlich ohne vorhersehbar zu sein.

Gar nicht so leicht! Das Schöne beim Schreiben, unabhängig davon, welche Texte Sie anpacken, ist ja, dass wir Autoren unendliche Möglichkeiten haben. Was wählen wir aus, wie gehen wir es an? Bei Belletristik ist das noch vielfältiger.
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