Zur Zeit schreibe ich ja an einem neuen Buch: ein 222-Tipp-Buch – Thema ist noch geheim. Bei diesem Buch gibt es die Besonderheit, dass ich mit einer festen Layout-Vorlage schreibe.
Dazu muss ich erklären: Normalerweise bekommen Sie bei einem Buch einen Umfang vor – anhand der Seitenzahl wird die maximale Zeichenzahl inklusive Leerzeichen vorgegeben. Und dann schreiben Sie Ihr Buch fröhlich vor sich hin und behalten einfach den Umfang im Auge.
Manchmal ist es aber so, dass Verlage gleich eine Formatvorlage mitgeben. In meiner Bücherschreibkarriere ist das bisher nur dreimal passiert. Es ist eher selten.
Der Vorteil einer solchen Formatvorlage ist, dass man schon beim Schreiben ganz genau sieht, wie viel Platz man hat, ob eine Seite noch gefüllt oder etwas gekürzt werden sollte, damit die Umbrüche sauber sind, ob Kapitel auf der richtigen Seite enden (sofern das Layout das erfordert). Es ist ganz schön, weil das Manuskript schon fast „echt“ aussieht. Und es ist sinnvoll, weil im Lektorat und beim Setzen weniger Arbeit entsteht.
Ich merke allerdings einmal mehr, wie unterschiedlich sich das Schreiben anfühlt … und wie sich auch das Denken verändert, wenn die Rahmenbedingungen strenger sind.
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