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Schreibwerkzeug

Von Klapperlaptops über blinde SMS zur Technikerschöpfung

Puh! Die Zeit kommt mir im Dezember vor wie ein galoppierendes Pferd. Endlich sitze ich heute mal wieder in Ruhe am Schreibtisch – erneut ein halber Kaffee vor mir – und weiß: Heute muss ich nirgends hin. Nichts mehr für Weihnachten besorgen, keine Termine mehr … ich kann drin bleiben, am Buch weiterschreiben und hin und wieder sorgenvoll mit dem Kopf schütteln, weil jetzt dann bald Januar ist.

Was mir unter anderem die Zeit raubt, ist die Technik. Sie kennen das bestimmt auch: irgendwas neu einrichten oder sich damit vertraut machen und schon sind einige Stunden rum. Manchmal sind auch einige Lebensjahre dahin. :mrgreen:

Jedenfalls muss ich ja gerade endlich auf Word 2010 umsteigen. Danke nochmal an Sven und Anja für die Erinnerung an Open bzw. Libre Office. Den Writer von Libre Office habe ich jetzt auf dem neuen Laptop installiert. Das war ein doppelt wichtiger Tipp, weil mir die Technik ungeahnte Hürden präsentierte. Dazu gleich mehr. Wenn Sie demnächst einen neuen PC oder ein Notebook mit Windows 7 kaufen wollen, dann lesen Sie unbedingt weiter. Dann gibt es nämlich nicht dieselbe böse Überraschung wie bei mir.

Erstmal war da also der Word-Umstieg. Dann ist mir vor einigen Wochen mein altes Laptop gestorben. Von heute auf morgen tot. Und außerdem ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich wegen eines regelmäßigen Termins kurzfristig auf dem Handy erreichbar sein sollte.

Die Lösung: Im Dezember das alles ein für allemal einrichten.

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Fundstück: Wo die Bestseller entstehen

Yvonne Rubin, Eigensinn & Lebenslust, hat mich netterweise auf diese interessante Interviewreihe aufmerksam gemacht:

buchreport hat bei Bestsellerautoren angeklopft und gibt Einblicke in die Kreativitätsstätten erfolgreicher Autoren. Elf Schriftsteller verraten, wie ihre Geschichten entstehen, welche Umgebung sie schätzen und wie diszipliniert sie an ihren Schreibtischen sitzen.

:arrow:   Teil 1: Jussi Adler-Olsen: „Ohne Musik, kein Jussi Adler-Olsen“

Der Tag X naht :-(

Die Packstation hat gemailt: Word 2010 ist da. Seit Jahren – und zwar wirklich seit vielen Jahren – zögere ich es hinaus, auf eine aktuelle Word-Version zu wechseln. Wenn der Kopf schnell ist, die Finger schnell sind, und klickklickklick der PC als Arbeitstool blendend und ratzfatz funktioniert, dann ist alles gut. Es gab nicht nur keinen Grund für mich, upzugraden, sondern es gab viele gute Gründe, es nicht zu tun:

:arrow: die über die Plötzlichistallesandersichfindenichtsmehr fluchenden Kollegen und Freunde

:arrow: die Aussage, dass die neueren Versionen das Denken übernehmen, was dazu führt, dass Funktionen anscheinend dauernd woanders hinwandern

:arrow: dass ich generell kein Freund von Veränderungen bin. Ich will nicht alles woanders suchen müssen als bisher, ob in meiner Software oder im Supermarkt.

Jetzt, wo mehr und mehr Kunden aktuellere Versionen haben und die .docx-Endungen häufiger werden, musste ich einknicken (obwohl es den sehr praktischen Online-Konvertierungsdienst www.zamzar.com gibt). Vermutlich zögere ich das Installieren noch ein paar weitere Tage hinaus.

Sind Sie auch so ein Softwarenichtupgrader oder holen Sie sich immer sofort die neueste Version?

Übers Bild zum Text

Haha! Ich habe eine Digitalkamera geschenkt bekommen – meine erste (die lausige im Handy zählt nicht). Es ist die Fujifilm Finepix JX200.

Jedenfalls fotografiere ich gerade alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Besonders gut bin ich natürlich noch nicht, aber die Kamera ist so laienfreundlich, dass doch schon das eine oder andere gute Bild dabei rauskommt. Vor allen Dingen ist die Qualität endlich sehr viel besser!

Da ich momentan eher zufällig alles fotografiere, baue ich gerade Artikel um Bilder, die mir gut gefallen. Und das hat mich an unseren Adventskalender vom letzten Jahr erinnert:

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Sehr, sehr nützlich: Textschablonen

Eine simple Möglichkeit, schneller zu schreiben, ist, sich vorab eine Standardstruktur zu überlegen. Auf diese Weise entsteht eine “Textschablone”, die Sie nur zu füllen brauchen.

:arrow: Das erleichtert es Ihnen, die besten Inhalte auszuwählen.

:arrow: Sie halten sich (und Ihren Text) sicher auf Kurs.

:arrow: Sie tun sich sehr viel leichter, schneller zu schreiben.

:arrow: Wenn Sie mehrere Texte für die gleiche Sache schreiben, z. B. eine Artikelserie oder Ihre Website, dann wird das Endergebnis ausgewogener und “runder”. Die Leser finden sich zudem schneller zurecht.

So geht’s:

1. Sie überlegen sich zuerst, was genau in einen Text soll.
2. Sie definieren sinnvolle Textabschnitte (die manchmal auch identisch sein können).
3. Jetzt brauchen Sie nur noch aufzufüllen. Dabei brauchen Sie nicht mal sofort zu formulieren, sondern können zunächst Stichpunkte pro Textabschnitt notieren.

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Stifte!

Mit dem richtigen Stift schreibt man lieber und schöner. Ich sehe immer bei Seminaren, wie viele Leute lieber mit ihrem eigenen Stift schreiben – sogar häufig mit einem besonders schönem Füller. Für Füller bin ich zu grobmotorisch. ;-)

Ich schreibe seit vielen Jahren fast aussschließlich mit dem bionic von Stabilo.

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Netbook-Zubehör

Wie begeistert ich von meinem Netbook bin, habe ich hier ja schon erzählt. Zwei Zubehör-Anschaffungen erwiesen sich darüber hinaus als sehr praktisch:

:arrow: Die Neopren-Hülle

Erst dachte ich, eine richtig stabile Tasche wäre erforderlich, damit das Netbook keinen Schaden nimmt. Und wenn ich es auf ein Seminar oder auf Reisen mitnehme, ist das auch praktisch, weil die richtige Tasche Stauraum für Kabel & Co. bietet. Für den Alltagsgebrauch erweist sich eine Neoprenhülle als praktischer und völlig ausreichend. So passt das Netbook in jede größere Handtasche.

Bei Handtaschen bin ich schon Fan von Picard und daher begeistert über deren neonfarbene, bunte Netbookhüllen-Kollektion. Meine ist pink, es gibt auch Knallorange, Grellgrün und irgendeine dezentere Farbe (gesehen und gekauft bei Karstadt).

Tipp: Außen mit Permanentstift groß die Mailadresse draufschreiben. So haben es ehrliche Finder leicht, Kontakt aufzunehmen und blöde Diebe haben keine Freude dran, weil auf der Tasche dick und fett eine fremde Mailadresse prangt. Überkleben geht bei dem Material nicht gut und übermalen sähe furchtbar aus!

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interaktiv: Meine Top 5 Word-Funktionen fürs Schreiben – was sind Ihre?

Das E ist der häufigste Buchstabe im Deutschen, und das sieht man den meisten Tastaturen auch an. Bei einigen Tasten ist bei längerem Gebrauch der aufgedruckte Buchstabe komplett wegpoliert. Das hat mich auf die Idee gebracht, mir zu überlegen, welche Word-Funktionen ich andauernd nutze.

Das hier sind meine persönlichen Top 5, ohne die ich nicht mehr schreiben wollte – und die Gründe, warum sie so unverzichtbar sind.

Lassen Sie uns in den Kommentaren doch mal sammeln, was Ihre Haupt-Funktionen in der Textverarbeitung so sind (muss natürlich nicht Word sein).

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Meine neue Freiheit: das Netbook

Jetzt muss ich Ihnen meinen neuen Freund genauer vorstellen: vor einigen Wochen habe ich mir ja ein Netbook zugelegt. Bisher war ich lange skeptisch und dachte, das sei mir zu unpraktisch. Denn gerade der große Vorteil, dass sie klein und leicht sind, ist gleichzeitig ja auch ein Nachteil: sie sind kleeeeein. Wenn man also viel damit machen möchte und vor allen Dingen total schnell tippen kann, könnte das nachteilig sein.

Ausgesucht habe ich mir nach langem Recherchieren und Lesen von Rezensionen und Netbook-Tests das Samsung Marvel Plus. Ausschlaggebend war: die Leistung wurde besonders betont, die lange Akkulaufzeit und vor allen Dingen die Tastatur hat ein gutes Schreibgefühl und ist extrem leise. Wer will schon im Café die ganzen Leute mit lautem Klappern belästigen?

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Duden online

Den Duden kann man jetzt auch online durchsuchen: duden.de

Schon praktisch. Da fällt mir gleichzeitig auf, dass ich kurioserweise die Schreibweise lieber in einem richtigen Buch nachschlage (und zwar nicht im Duden, sondern ich habe ein WAHRIG-Wörterbuch). Nur bei der Synonymsuche bin ich dann wieder ausschließlich online bei Wortschatz Uni Leipzig unterwegs, da nerven mich entsprechende Bücher eher.

Wie ist das bei Ihnen? Tendieren Sie bei Nachschlagewerken eher zum Buch oder zum Netz?

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