Vorhin bin ich in der aktuellen Schreibwerkstatt nach weiteren Tipps gefragt worden, wie man an Themen-Ideen kommt. Eine gute Anregung für einen Blogbeitrag (danke, Christine).
Sie wissen ja: Das Wichtigste ist es, ein Plankton-Thema zu wählen. Denn auf diese Weise zersplittert jedes Ihrer großen Fachthemen in unzählige Unterthemen: die Ideen gehen nie aus, sondern führen sogar zu immer weiteren Themen.
Hier ganz viele Starterkabel für Ihre Ideen:
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Sehr lebendig ist ein Artikel im Interview-Stil: einerseits können Sie ein „richtiges“ Interview führen oder aber Sie können das „Prinzip Interview“ nutzen und
- sich selbst interviewen,
- einen Artikel in Frage-Antwort-Stil schreiben, ähnlich der „häufen Fragen“ (FAQ) auf Websites.
Interviews sind also sehr vielseitig einsetzbar.
Beachten Sie unbedingt auch, welche Fragen Sie stellen – und wie Sie das tun. Denn ein Interview ist nur dann gut und interessant, wenn die Fragen gut und spannend sind.
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Wenn Sie einen Tipp-Text schreiben, passiert es oft im ersten Entwurf, dass Sie eine Gedankenschleife machen: Sie führen zum Thema hin, beginnen mit Tipps und oft kommt es dann zu einer oder mehreren „Schleifen“, das heißt, Sie kommen noch einmal auf etwas zurück, das Sie entweder schon gesagt haben oder das ein Nachsatz zu einem vorherigen Absatz ist.
Diese Gedankenschleifen kommen daher, dass Sie in Ihrem Hirnkasterl die richtigen Schubladen aufziehen, die Sie für Ihren Text brauchen – weil wir dazu verschiedene Schubladen brauchen, springen wir in unserem Kopf hin und her oder werden uns während des Schreibens weiterer Aspekte klar.
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Eins vorab: Wir reden hier über Texte, bei denen Recherche nicht zwingend notwendig ist. Sie wollen also einen Tipp-Text oder einen Artikel über etwas schreiben, das Sie gut kennen. Nun kommt die Frage ins Spiel, ob es gut ist, sich erstmal zu informieren, was andere darüber schreiben oder nicht.
Und das ist wieder ein etwas komplexeres Thema:
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Eine Variante des XX-Tipps-Artikels ist die Liste. Dabei listen Sie Informationen, Fragen oder Anregungen einfach nacheinander auf. Sie brauchen gar nicht viel dazu erklären.
Hier zwei Beispiele:
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Oft höre ich: „Reden kann ich gut, aber wenn’s an’s Schreiben geht …!”
Die meisten Leute können sehr schnell und gut auf Fragen antworten, die ihr Fachgebiet betreffen. Machen Sie sich das zu Nutze und beginnen Ihren Text ganz einfach mit einer Frage. Dann brauchen Sie nicht lange drum herum schreiben, sondern fangen einach direkt mit der Antwort an.
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„7 Tipps für besseres Selbstmanagement“, „13 Kniffe gegen Aufschieberitis“ oder auch „Die 3 Gebote, Konflikte zu vermeiden“ … Artikel mit einer bestimmten Anzahl von Tipps zu bestücken, ist gleich aus mehreren Gründen eine feine Sache:
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Den Spruch “Keep it simple” kennen Sie. Und genau dieses Motto sollten Sie sich auch für’s Schreiben ins Hirnkasterl einbrennen.
Jeder Text wird besser, wenn Sie sich einfach ausdrücken.
- besser lesbar
- verständlicher
- “näher” am Leser
- glaubwürdiger
Außerdem: Sie überhöhen sich als AutorIn nicht.
Das ist ganz wichtig – besonders bei Tipp-Texten, also wenn Sie Anregungen für eine bestimmte Verhaltensweise, Denke oder Handlung geben. Man nimmt nicht gerne Tipps an, wenn man sich geschulmeistert fühlt oder das Gefühl hat, der Autor hält sich für den Klügsten.
Ich hatte Ihnen bereits empfohlen, dass Sie sich als Autor greifbar machen. Dazu gehört in erster Linie Ihre Sprache.
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Als AutorIn kennen Sie sich in Ihrem Fachgebiet aus: Sie kennen Zusammenhänge, wissen, auf welche Details es ankommt, wo Fallstricke und Chancen sind.
Ihre Leser sind nur teilweise auf diesem Wissensstand. Selbst, wenn Sie sich mit Ihrem Text an ein Fachpublikum wenden, haben Sie es immer mit einem breitgefächterten Publikum zu tun. Dazu kommt, dass Leser unterschiedlich interpretieren.
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Was immer „gut kommt“ und Lesern oft einen riesigen Aha-Effekt beschert, ist, wenn man Aussagen in einen anderen Bereich verlegt. Auf diese Weise kann man seine Botschaft noch einmal betonen und macht sie vor allen Dingen für den Leser sehr viel greifbarer.
Unsere zweite interaktive Aktion dreht sich darum, gemeinsam gute Vergleiche zu sammeln. Es ist eine gute Inspiration zu sehen, was man in dieser Richtung machen kann und wie verschiedene Autoren rangehen. Haben Sie Lust, mitzumachen?
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