Buchtipp: Heftromane schreiben und veröffentlichen

Wie ich in meiner Bio ja schon verraten habe, bin ich mit John Sinclair aufgewachsen: Jede Woche haben mein Bruder und ich unser Taschengeld in den neuesten Heftroman dieser Gruselserie investiert. Darum habe ich kürzlich im Buchladen erfreut zu diesem Buch gegriffen.

Die Autorin hat sich ihr Studium mit dem Schreiben von Heftromanen verdient. Pro Roman, so verrät sie, erhält man je nach Verlag, Reihe oder Serie zwischen 700 und 900 Euro pro Heftroman.

Sie arbeitet jetzt als Lektorin eines der großen deutschen Heftromanverlage. Hier schreibt jemand, der Ahnung – und Leidenschaft – für die Thematik hat. Das merkt man von der ersten bis zur letzten Seite.
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Holzauge, sei wachsam!

Da bekomme ich also eine total nette Anfrage, ob einer meiner Artikel auf unternehmenskick.de von einer Redaktion nachgedruckt werden dürfe. Ja logisch, können wir machen.

Es gibt ein winziges Honorar, was mir egal ist, weil der Text ja schon vorhanden und es in diesem Kontext gute Werbung ist. Aber: Mit den Überweisungsmodalitäten sehe ich plötzlich, dass ich nicht nur die Erlaubnis für diese Veröffentlichung gebe, sondern sämtliche Rechte für alles an den Verlag abtrete. Ich falle schier in Ohnmacht.

Da ich weiß, dass einige TexterInnen hier lesen und dass andere Leser Veröffentlichungsambitionen haben, mal eine Warnung: Verkaufen Sie ja nie für ein Butterbrot alle möglichen Rechte! Lassen Sie sich dafür anständig bezahlen oder sagen Sie Nein!