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Ziele

Call to Action – Fordern Sie Ihre Kunden auf!

Ich bin jetzt 41 Jahre und habe es nur ein einziges Mal erlebt, dass im Schaufenster eines kleinen Ladens so ein Schild stand:

Bitte kommen Sie herein!
Wir freuen uns auf Sie.

Das Schild begeistert mich jetzt schon seit vielen Jahren. Natürlich weiß ich, dass ich hereinkommen darf. Doch mich im Schaufenster anzusprechen und damit aktiv hereinzuholen, ist nochmal was ganz anderes!

Das Schild sagt nicht: „Sie sind willkommen. Wir beraten Sie gerne.“, sondern es fordert mich freundlich und gleichzeitig unverbindlich zum Reinkommen auf. Die freuen sich auf mich! Das müssen nette Leute sein.

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Was passiert, wenn ich ein Buch veröffentlicht habe?

Gestern haben wir erfahren, dass unser Buch „Schriftliche Bewerbung“, das ich gemeinsam mit Christine Öttl geschrieben habe, in die neunte Auflage geht! Das ist natürlich phänomenal und Anlass für mich, mal darüber zu schreiben, was realistisch passieren kann, wenn Sie ein eigenes Buch veröffentlichen.
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Ist Ihr Friseur krank oder warum erzählen Sie mir das?

Als Leser kratzt man sich mitunter heftig am Kopf und fragt sich: „Was will der Künstler mir damit sagen?“ Oder man steigt vorzeitig aus: „Das ist nichts für mich.“ Sehr viele Texte reden an Leser hin oder sogar an ihnen vorbei.

10 typische Gründe dafür und wie einfach Sie sie vermeiden können:

:arrow: 1. zu viel „ich“:

Anekdoten und sonstige eigene Erfahrungen sind eine schöne Sache, wenn sie dosiert sind und jeweils als Sprungbrett dafür dienen, den Text wieder auf für Ihre Leser relevante Gleise zu bringen.

Hat ein Text einen zu hohen Ich-Anteil, labern Sie Ihre Leserschaft voll. Sie kennen das von Gesprächen, bei denen Ihr Gegenüber andauernd nur über sich selbst redet.

Durchgehend Ihre eigene Perspektive einzunehmen ist nur dann interessant, wenn Sie von vornherein einen Erfahrungsbericht ankündigen und dieser – je nach Thema – dann auch wirklich relevant, spannend oder unterhaltsam zu lesen ist.

Ansonsten gilt für Tipp-Texte und für Korrespondenz: der Leser und dessen Belange müssen im Vordergrund stehen.

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Gute Schreibvorsätze

Was ist es bei Ihnen?
Schreiben Sie Ihre Schreib- und Veröffentlichungsziele hier ins Blog: so schaffen Sie sich Öffentlichkeit und können übers Jahr Ihre Erfolge sozusagen in Stein meißeln. Je nachdem, welche Vorsätze und Ziele Sie haben, sehe ich vielleicht auch, welche Themen Sie besonders dafür interessieren könnten.

Was wollen Sie eigentlich von Ihren Lesern?

Haben Sie sich das schonmal gefragt? Ich meine das jetzt sowohl allgemein, als auch in Bezug auf einzelne Texte:
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Gefahr Nr. 5: Von der Fahrbahn abkommen

fahrbahnDie letzte ganz grundsätzliche Gefahr für Ihre Texte ist das Abkommen von der „Fahrbahn“, und damit ist viel mehr gemeint als nur das Wegkippen des Themas, von dem schon bei Gefahr Nr. 2: vergaloppieren die Rede war.

Wenn Sie ein guter Autofahrer sind, dann werden Sie vorausschauend fahren, das heißt:

  • Sie wissen, wo Sie hin möchten,
  • Sie beachten die Verkehrsregeln und fahren so, dass andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig erkennen, was Sie tun werden,
  • Sie schauen, dass Sie auf Ihrer eigenen „Seite“ bleiben
  • und vor allen Dingen: Sie denken für andere Autofahrer mit: Was könnte der jetzt tun? Bleibt er stehen oder gibt er Gas? Biegt der trotzdem ab, obwohl er den Blinker nicht setzt?

Und so absurd das klingt: Genau darum geht es beim Schreiben von Texten auch!

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