formulieren

Mindestens zehn Alternativen

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Eine total gute Übung, die Sie immer mal zwischendurch zum Auflockern machen können, ist es, mindestens zehn Alternativen zu finden, wie Sie etwas noch formulieren können.

Das kann eine Formulierung sein, die ganz genau das ausdrückt, was Ihre Originalformulierung „sagt“. Es kann aber auch eine etwas andere Bedeutung haben, inhaltlich oder vom Tonfall. Hier habe ich mal zwei Beispiele für Sie gemacht:

Original: Das war ein richtiger Aha-Effekt!

weitere Alternativen:

  1. Heureka!
  2. Eine Glühbirne ging mir auf.
  3. Natürlich! (oder auch Na-tür-lich!)
  4. Dass ich noch nicht selbst darauf gekommen bin!
  5. Eine Offenbarung!
  6. Eine regelrechte Erleuchtung!
  7. Der Schalter legte sich um.
  8. Dann machte es klick.
  9. Der Knoten platzte.
  10. Ich fühlte mich, als hätte ich den Stein der Weisen gefunden.


Ein anderes Beispiel: Sie möchten ausdrücken, dass jemand mit einer bestimmten Sache an Glaubwürdigkeit verliert.

  1. Der Preis ist die Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit.
  2. … tut das Ihrer Glaubwürdigkeit weh.
  3. … hat einen Mangel an Glaubwürdigkeit zur Folge.
  4. … versetzen Sie Ihrer Glaubwürdigkeit einen Schlag.
  5. Sie verlieren Glaubwürdigkeit.
  6. … büßen Sie Glaubwürdigkeit ein.
  7. Büßen muss das Ihre Glaubwürdigkeit.
  8. … hat das einen Verlust von Glaubwürdigkeit zur Folge.
  9. Ihre Glaubwürdigkeit sinkt.
  10. … unterminieren Sie Ihre Glaubwürdigkeit.
  11. … mindern Sie Ihre Glaubwürdigkeit.
  12. … senken Sie Ihre Glaubwürdigkeit.
  13. … beschädigen Sie Ihre Glaubwürdigkeit.
  14. … leidet Ihre Glaubwürdigkeit.

Sie sehen: Wie bei einem guten Brainstorming sind manche Varianten auch ähnlich. Das darf – und soll – so sein. Schreiben ist auch ein Spielen mit den Worten, darum profitieren Sie davon, wenn Sie immer wieder auf der Wortklaviatur Ihre Fingerübungen machen.