Lesernutzen

Übungen bringen Ihren Lesern echten Mehrwert

Ein ganz wesentliches Merkmal guter Tipp-Texte ist es, dass Sie Ihre Leser ins Tun bekommen. Das geht hervorragend über konkrete Übungen. Wie wichtig (und wie schwierig) es ist, Übungen glasklar zu beschreiben, können Sie hier nachlesen.

Wesentlich dafür, dass Ihre Leser auch ausprobieren, was Sie vorschlagen, ist es, genau zu erklären, wofür die Übung jeweils gut sein soll. Häufig liest man Artikel, bei denen eine Übung relativ willkürlich angetackert erscheint. Manchmal ist es auch gut, Übungen einzubauen, die vorteilhaft für eine bestimmte Fähigkeit ist, die aber nicht direkt damit zu tun hat.

Ein Beispiel aus einem früheren Artikel “Trockenübungen für Ihre Telefon-Akquise“. Dort hatte ich fünf einfache Übungen zusammengestellt, die Grundfähigkeiten für das Telefonieren trainieren:

Übung 1: Lob-Anruf
Übung 2: Fragen stellen
Übung 3: Um einen Gefallen bitten
Übung 4: Eine Kleinigkeit reklamieren
Übung 5: Anruf statt E-Mail

Das sah dann so aus:


Hätte ich diese Übungen einfach nur beschrieben, fragt sich der Leser: Hä? Was soll das denn mit Akquise zu tun haben?

Darum schrieb ich klipp und klar bei jeder Übung dazu, wozu sie gut ist. Zum Beispiel:

Der Zusatz „Mit dieser Übung …“ ist auch für Sie selbst gut:

➡ Sie können damit abklopfen, ob die Übung gut genug ist (Wenn Ihnen kein Nutzen einfällt, dann ist die Übung nicht oder nur wenig geeignet und es gibt eine bessere!).

➡ Natürlich können Sie zuerst beschreiben, wofür eine Übung gut ist und anschließend überlegen, wie lassen sich diese Aspekte am sinnvollsten trainieren?

➡ Und Sie können Ihren Artikel insgesamt beurteilen, indem Sie darauf achten, dass Ihre Übungen unterschiedliche Fähigkeiten trainieren.