Ratgeber schreiben

Meine wichtigsten Werkzeuge beim Buchschreiben (Teil 2)

Im Beitrag Warum ich ein Buch immer mit dem Anhang beginne und mein wichtigstes Werkzeug beim Buchschreiben habe ich Ihnen erzählt, welche Vorbereitungen ich mache, wenn ich mit einem neuen Buch loslege. Das war aber noch nicht die ganze Wahrheit. Tatsächlich gibt es zu den im anderen Beitrag geschilderten elektronischen Ordnern noch einen Papier-Ordner.

➡ Den Ordner beschrifte ich feierlich mit dem Arbeitstitel für das Buch. Ich wähle immer einen dünneren Ordner: Wenn Sie nicht gerade ein Handbuch schreiben, braucht es keinen „dicken“ Ordner. Außerdem bestücke ich den Ordner mit so vielen Trennblättern wie das Buch Kapitel hat (zuzüglich Anhang).

Der Ordner begleitet mich ab jetzt bis ganz zum Schluss: Ich drucke mir immer den aktuellen Stand eines Kapitels aus und hefte ihn in diesen Ordner. Auf diese Weise habe ich keine Angst, dass mir etwas verlorengeht, sollte mein PC explodieren und ich sehe das Anwachsen des Buchmanuskriptes: eine schöne Motivation!

Ist das Manuskript im ersten Entwurf fertig, trage ich den Ordner mit mir herum: denn das nochmalige Lesen und die ersten Anmerkungen machen ich am liebsten im Café. Sind einzelne Kapitel fertig korrigiert, wird wieder der jeweils letzte Stand im Ordner ausgetauscht. Das ist dann meine ausgedruckte Version des abgegebenen Manuskripts.

➡ Mein Klemmbrett, auf dem ich den aktuellen Fortschritt konkret in Zeichen- und Seitenzahlen notiere, kennen Sie schon.

Ich habe Ihnen im ersten Teil  ein Muster gezeigt und näher beschrieben, was es mit dem Klemmbrett auf sich hat.