Ratgeber schreiben

Von der Idee zum Buch: Der Weg

Momentan bin ich ja am Lesen meines neuen Buches, das im März erscheint. Es ist aus dem ersten Lektoratsdurchgang zurückgekommen. Ein guter Anlass, mal den typischen Weg zu schildern (zumindest „typisch“, was Ratgeber angeht):

Zuerst haben Sie eine Buchidee. Jetzt fangen Sie aber nicht einfach an mit dem Schreiben, sondern Sie erstellen ein detailliertes Konzept. Mit diesem Konzept suchen Sie einen Verlag, der das Buch mit Ihnen machen möchte:


Ist ein Verlag interessiert, ist die erste Hürde genommen:

… dann wird aber erstmal intern diskutiert. Manchmal wird eine Buchidee in diesem Stadium doch noch abgelehnt. Idealerweise aber bekommen Sie jetzt einen Vertrag:

Erst wenn Sie den Vertrag feierlich unterschrieben haben, machen Sie sich ans Schreiben:

Dann dauert es eine Weile, denn nun liest man auf Verlagsseite Ihr Manuskript aufmerksam durch. In der Regel bekommen Sie das Feedback des Lektorats nach dem ersten Durchgang per E-Mail zurück. Erst wenn dieser erste Durchgang erledigt ist (in dem ich momentan auch stecke), geht das Buch zum Setzer:

Das gesetzte Manuskript kommt meistens mit der „richtigen“ Post. Das ist der letzte Korrekturdurchgang, bei dem jetzt keine großartigen Sachen mehr verändert werden können. Hier sehen Sie Ihr Buch, wie es später aussieht und stellen sicher, dass alles passt. In vielen Verlagen kommt das gesetzte Manuskript noch mal separat ins Korrektorat. Das ist auch gut so, denn mehrere Augen sehen auch mehr – gerade bei Tippfehlern.

Sie geben außerdem die Druckfreigabe („Imprimatur – Es werde gedruckt„)

Und dann heißt es Geduld haben. Kurz vor Erscheinungstermin klingelt dann die Paketpost an der Tür und überreicht Ihnen eine schwere Schachtel mit den druckfrischen Exemplaren IHRES BUCHES!