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Jubel! Gleich zwei Bücher in der 2. Auflage

Das war eine Überraschung gestern: zwei meiner GABAL-Bücher sind nachgedruckt worden. Als AutorIn bekommt man das nicht immer vorher mit, denn es gibt die unveränderten Nachdrucke und es gibt Auflagen, wo überarbeitet werden kann.

Nerv nicht! Über den Umgang mit Nervensägen, Rechthabern, Langweilern & Co. ist ursprünglich im März 2010 erschienen. Es war mein erstes Buch mit GABAL, meinem Lieblingsverlag, der mir schon immer viele Freiheiten gelassen hat. Im Nerv nicht! ist beispielsweise von Obszönlingen, Stänkerern und Das-letzte-Wort-Habern die Rede. Allein bei solchen Wörtern hätten andere Verlage sofort „bereinigt“. Doch gerade diese Lockerheit macht ja das Buch! Zu meiner Verwunderung ist das Cover auch etwas verändert worden. Aber nur minimal:

nervnicht2cover

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arschloecherzaehmen50Extra-Grund zum Jubeln und eine noch größere Überraschung für mich ist, dass das 30 Minuten Arschlöcher zähmen ebenfalls in der zweiten Auflage ist. Das ist nämlich erst letzten Sommer erschienen. 🙂

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Kategorie: Ankündigungen

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Seit 1999 bin ich selbstständig, seit über fünf Jahren aufs Schreiben spezialisiert. Das Wichtigste, wenn man Neues lernen und besser werden möchte, ist das Dranbleiben. Damit das gelingt, braucht es Neugier und Spaß an der Sache. Das wiederum erfordert, dass man sich traut, nicht perfekt zu sein.

7 Kommentare

  1. Gitte Härter sagt

    Hallo Ihr 3,

    daaaaaaaaaaaankeschön fürs Mitfreuen!

    … nur von Büchern leben, da brauchts erst einen richtigen Bestseller – vermutlich geht es da schneller, vom Zeichnen zu leben. 😉

    Einen schönen Tag!
    Gitte

  2. Gitte Härter sagt

    Guten Morgen Herfriede,

    *zustimmend_nick* von Kunst zu leben, das dürfte generell sehr schwer sein. Das „geht vermutlich schneller“ bezog ich auf meinen spezifischen Plan, den ich in Kürze Stück für Stück weiter enthülle. Und da habe ich – in meiner aktuellen Konstellation – durchaus diverse Aufwandsvorteile, was das Zeichnen angeht.

    Ich sehe mich aber übrigens auch nicht als Künstler an. :mrgreen: Das ist übrigens ein interessantes Thema, das ich eh mal zur Diskussion stellen wollte: die Sache mit der Kunst. Da mach ich in Kürze mal eine eigene Nachricht auf inklusive „davon leben“. Dann können wir das intensivieren und Erfahrungen austauschen.

    Ein schönes Wochenende
    (hier regnets schon wieder, bäh!)
    Gitte

  3. Bin ich eine Künstlerin?

    Nach einem doppelten Armbruch musste ich das Führen der PC- Maus mit der linken Hand trainieren. Zu schreiben wusste ich nichts, was mir wichtig genug schien, andere können das sowieso viel besser, dachte ich. Deswegen begann ich, mit dem Zeichenprogramm Paint von Windows zu malen. Erst Katzenbilder, dann Vögel, dann Menschen.
    Als mir nichts mehr einfiel, was ich malen könnte, erinnerte ich mich an die Sigillenmagie, bei der man einen Wunsch aufschreibt, die doppelten Buchstaben streicht und den Zettel dann verbrennt. Ich sehe mich nicht als Esoterikerin, aber auch nicht als Exoterikerin, aber beides interessiert mich. (Nun nenne ich mich Endoterikerin, das heißt, ich beschäftige mich mit beidem, sehe aber beides nicht als ein Nonplusultra an).
    Ich schrieb mir also meine Wünsche auf. Erst die üblichen: Gesundheit, baldiger Erfolg, Glück usw. Da ich Menschen helfe, ihre Spur zu finden und Altes hinter sich zu lassen, kam ich auch auf andere Sprüche und Aussagen. Die Sätze vermehrten sich und wurden länger.
    Ich malte die übriggebliebenen Buchstaben, zuerst noch erkennbar, dann, mit dem Fortschreiten des Lernens von Paint, verfremdet.
    Eines Tages kam eine Bekannte, sah die Bilder und war begeistert. Daraus musst du was machen, riet sie. Ich begann, die klar geäußerten Absichten meiner Klienten in ein Bild umzusetzen und gab es ihnen in Visitenkartengröße mit. Wenn man einen Wunsch hat, kreisen die Gedanken oft darum. Man fördert so eher das Nichterfüllen desselben, weil man ja permanent an den Mangel, das Nichthaben denkt. Unser Gehirn liebt Bilder und programmiert damit das Unterbewusstsein schneller als dies mit Worten geschieht. Folglich ist das Anschauen eines Bildes, in dem die Absicht verborgen, aber trotzdem vorhanden ist, eine gute Methode, sein Unterbewusstsein zu programmieren. Das Gehirn erinnert sich, ohne dass etwas offensichtlich gesagt oder getan werden muss wie z.B. bei Affirmationen.
    Vor etwa 2 Jahren rüstete ich meinen PC auf Linux um (wegen der vielen Viren, die ich bei Windows hatte, weil ich halt einfach viel zu neugierig (und manchmal auch naiv) bin und mir (fast) alles anschaue). Mein Computermensch speicherte andere Zeichenprogramme darauf, Gimp und Inkscape. Zuerst vermisste ich Paint, hatte aber wieder Neues zu lernen, was ich gerne tue. Zum Glück konnte ich bald die Maus wieder mit der rechten Hand bedienen, weil die Brüche verheilt waren. (Was ich dazu getan hatte, dass das schneller und ohne angedrohte OP ging, welche Erleichterungshilfe ich da erfunden habe und wie ich mich vor einem 2-fachen Klinikaufenthalt gerettet hatte, erzähle ich gern auf Anfrage).
    Nach einigen Wochen beherrschte ich viele der Grundfunktionen der beiden Zeichenprogramme. Es entstanden ganz andere Bilder. Was ich ganz toll finde: ich lerne immer noch dazu. Woche für Woche. Und wenn ein anderer Schwung in meine Bilder kommt, ist er auch bei mir vorhanden und ich kann meine Kunden mit Neuem begeistern.
    Irgendwann entdeckte ich, dass die Eingebungen stimmen, die ich beim Malen für andere erhalte: ich wusste intuitiv die Farben, die jemand liebte, ich malte Rosen (was mir nicht so gefiel) und die Kundin, die es für ihre Tante bestellt hatte, sagte mir danach, dass ihre Tante Rosen überall alles liebt. Ich traute mich manchmal nicht, ein Bild wegzuschicken, weil es mir nicht gefiel, aber die Kunden waren begeistert (eines in pink, so absolut nicht meine Farbe, die Kundin meinte, das sei sie. Ein in meinen Augen eher langweiliges, die Bestellerin meinte, genau so was Ruhiges brauche sie auf ihrem Desktop im Geschäft, eines in Rot, was nicht jeder mag, ich fragte nach: ja, rot ist doch meine Lieblingsfarbe).

    So entstand mein Mentalcoaching über Bilder. Ich will nur noch mit Menschen zu tun haben, die wirklich eine Veränderung anstreben. Oder eine wirkliche Veränderung. Oder solche, die mich zumindest nicht nur volljammern wollen…
    Aber: bin ich eine Künstlerin???
    Lebenskünstlerin war ich schon seit 40 Jahren, aber auch das habe ich erst spät gemerkt. Vom Hauptberuf her war ich Musikerin, aber als Künstlerin habe ich mich auch dort nicht gesehen. Der oft geäußerte Spruch: „Kunst kommt von Können, nicht von wollen, sonst hieße es ja Wulst“ traf auf mich zu, weil ich immer perfekt sein wollte (früher) also war ich nur Klavierlehrerin, aber keine Künstlerin. Dass ich das Primavistaspiel besser als alle Professoren am Konservatorium und an der Kirchenmusikschule beherrschte, war für mich selbstverständlich. Das hat mir in Klavier eine 3 eingebracht, weil die Prüfer nicht glaubten, dass ich ein 2-stimmiges Werk von J.S.Bach im Originaltempo vom Blatt spielen konnte.
    Auch wenn einige Leute Bilder kaufen, weil sie ihnen gefallen und nicht wegen der Botschaft, die sie vermitteln sollen: Wenn mich jemand mit Künstlerin anspricht, wie erst gestern geschehen, komme ich mir immer noch komisch vor und drehe mich um, um zu schauen, ob eine echte (andere) Künstlerin hinter mir steht.
    Leben kann ich davon noch nicht, aber es geschehen seltsame Dinge, es kommen unerwartet die unterschiedlichsten Menschen auf mich zu, sogar aus dem Ausland.
    Wenn im kleinen Oberfranken (mit Betonung auf „Ober“) jemand aus Neuseeland auftaucht, wundert mich das schon ein bisschen…..

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