Struktur

Artikelformen: Was ist eigentlich …?

Leser erfahren gerne was Neues. Darum ist ein Artikel, der direkt eine Wissenslücke schließt, immer eine gute Idee. Wie immer greift auch hier das Plankton: Je nachdem, wie klein Sie das Thema ansetzen, desto kürzer wird der Artikel.

Das ist besonders für alle, die bloggen, eine gute Sache, denn so kommt immer wieder ein informativer „Blogquickie“ (also ein Artikel, der schnell geht) zustande. Gerade bei Themen, die sehr erklärungsintensiv sind, kommt nach und nach ein sehr hilfreiches Glossar zustande.

Glauben Sie bitte nicht, dass solche Texte überflüssig sind, weil ein link – zum Beispiel auf Wikipedia, was ich auch immer mal gerne nutze – ausreicht. Die Erklärungen dort sind oft sehr sperrig und gehen in theoretische Details. Gerade bei unbekannten Begriffen ist eine ganz praktische, knackige Erklärung sehr viel nützlicher + Sie zeigen, dass Sie sich laienverständlich ausdrücken, was bei Neukunden die Hemmschwelle senkt, sich zu melden.

Beispiele:

Reine Begriffserklärungen:

  • Was ist eigentlich ein RSS-Feed?
  • Was meint Ihr Bankbetreuer, wenn er von „Zinsbindung“ spricht?
  • Was ist eine Catch22-Situation?

Erklärungen plus weiterem Zusammenhang/Tipps:

  • Was ist ein RSS-Feed und wie kann ich das nutzen?
    oder: Was ist ein RSS-Feed und die 3 besten RSS-Reader.
  • Zinsbindung erklärt und worauf Sie achten sollten!
  • Was heißt „Catch 22“ und woher kommt es?

Überlegen Sie sich vorher, was genau Sie mit dem Artikel bezwecken: Eine reine Begriffserklärung ist schon hilfreich genug. Gerade bei komplexeren Themen – wie beispielsweise technischen Aspekten – kommt man schnell in den Wald, wenn man zu viel reinpackt. Versetzen Sie sich in Ihre LeserInnen:

Wenn jemand einen Grundbegriff noch nicht kennt, braucht er sehr viel mehr Details bei näheren Erklärungen, wie etwas zu nutzen ist. Backen Sie also ruhig auch bei solchen Erklärungen kleinere Brötchen.