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Differenzieren: Feinheiten wahrnehmen

Übung-Symbolbild - Bleistift mit Noitzblock auf Holzbank

Heute ist ja zum letzten Mal der einwöchige Kurztipp-Workshop gestartet. Zum Auftakt gehts natürlich mal wieder um die Themenwahl, mit der ja alles steht und fällt. Wenn wir übers Plankton-Thema sprechen spielt natürlich auch gleich die Arbeitstitel-Überschrift eine Rolle: Warum die Überschrift erst einmal für Sie da ist.

Dazu fiel mir gerade eine schöne kleine Übung für Sie ein … beziehungsweise eine Inspiration für Sie, wenn Sie grad was bloggen wollen, aber Ihnen kein Thema einfällt.

Man kann sehr schön am eigenen Leib das differenzierte Hinschauen üben, wenn man mit Überschriften spielt. Nehmen wir den XX-Artikel, also stellen Sie sich mal vor, Sie schreiben zu Ihrem Fachgebiet einen Artikel mit der Überschrift:

7 Dinge, …

Und jetzt gebe ich Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, die alle in eine bestimmte Richtung gehen. Aber eben nur eine Richtung:

  • 7 Dinge, die gar nicht gehen.
  • 7 Dinge, bei denen ich mir an den Kopf fasse.
  • 7 Dinge, die mir sowas von auf die Nerven fallen.
  • 7 Dinge, auf die ich allergisch reagiere.
  • 7 Dinge, bei denen mir die Hutschnur hochgeht.
  • 7 Dinge, bei denen ich mir büschelweise die Haare ausreiße.
  • 7 Dinge, die mich zur Weißglut bringen.

Natürlich würden Sie ganz automatisch erst einmal ein Plankton-Thema draus machen, das zu Ihrem Thema passt, zum Beispiel: „7 Dinge, die im Kundenservice gar nicht gehen“ oder „7 Dinge, auf die ich im Fitnessstudio allergisch reagiere“, bevor Sie sich überlegen, welche Dinge das sind.

Die Anzahl ist natürlich völlig egal. Genauso gut können Sie die Richtung ändern:

  • … Dinge, die ich an meinem Trainerberuf gerne mag.
  • …, bei denen mir als TrainerIn das Herz aufgeht.
  • …, die mich als TrainerIn innerlich zum Jauchzen bringen.

Je nachdem, wofür Sie sich entscheiden, werden Sie andere „Dinge“ aufgreifen.

Wichtig ist, dass Sie für sich selbst differenzieren + damit in Ihren Artikel auch für Ihre Leser einen anderen Nutzen – und Intensität! – reinbringen. Spielen Sie sich hier also mal mit der Wortwahl. Ganz nebenbei kitzeln Sie so aus sich selbst viel mehr Emotionen raus, was wiederum Ihren Text lebendiger macht, auch von der Schreibe her.

Viel Spaß beim Experimentieren.