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So gehe ich bei der Blogwartung vor

… sodali, dieser Tage ist schreibnudel.de dran. Es gibt keine großartigen Umbauten, aber ich ziehe alles mal gerade, mach die statischen Seiten neu und schau, ob ich die Kategorien bisschen ändere. Auch werfe ich Ballast ab.

Technisch hab ich eben schon alles aktualisiert, die Website wird also durchgehend erreichbar sein – ich mache alles nach und nach im Hintergrund. Sollte mal was unfertig aussehen: Ruhe bewahren. Hihi.

Falls wen interessiert, wie ich bei der Blogwartung vorgehe:

 

7. Dezember:

Erst hab ich sämtliche technischen Updates gemacht.

Dann habe ich die Kategorien durchgeschaut auf:

  • In welchen Rubriken habe ich schon länger nichts mehr geschrieben bzw. welche sind für mein aktuelles Business nicht mehr so relevant wie früher?
  • Welche Kategorien sind recht nah beieinander, so dass ich während des Jahres beim Einordnen öfter mal überlegt habe, ob es besser hierhin oder dahin gehört oder eigentlich in beide?
  • Ist mir was schon länger ein Dorn im Auge? Bei mir gabs so eine Art „Sonstiges“-Rubrik, wo es um Urheberrecht, Co-Autorenschaft und ein bisschen Mischimaschi ging.

Hier habe ich Kategorien aufgelöst: Bei zu nah beieinander liegenden Kategorien mich für eine entschieden, also alle Beiträge rübergeschaufelt – und die obsoleten Kategorien gelöscht. Auch sind zahlreiche alte Beiträge im Müll gelandet, die ich als nicht mehr relevant ansehe. Ich weiß, es wird immer empfohlen, überholte Beiträge trotzdem auf dem Blog zu lassen, weil sie bei Google & Co. schon gut gelistet sind, aber mir ist es viel wichtiger, dass mein Blog aufgeräumt ist. Darum lösche ich alten Ballast lieber, wenn ich eh dabei bin, Ordnung zu schaffen.

Im zweiten Schritt schaue ich mir jetzt die Kategorien darauf an, ob ich wo sinnvolle neue Kategorien brauche – und wenn ja, ob ich einfach etwas umbenenne oder komplett neue anlege, so dass ich wieder auf vier Unterkategorien pro Hauptkategorie komme.

Nachtrag vom Nachmittag: Uff! Das Menü ist jetzt doch gut zur Hälfte anders geworden. Ich habe zunächst die neuen Kategorien festgelegt und in der Kategorie-Verwaltung so zueinander“geschachtelt“, dass die Ordnung stimmt. Also nicht nur in der Menüverwaltung umgestellt! Dann hab ich erstmal grob die Beiträge den neuen Kategorien zugeordnet. Für heute reichts mir. In den nächsten Tagen geht dann die eigentliche Fleißarbeit los: Jede Kategorie einzeln durchgehen,  Beiträge gegebenenfalls umsortieren in eine der neuen Kategorien und bei der Gelegenheit die Schlagwörter überprüfen + optimieren.

8. Dezember

Bevor ich mich systematisch an die einzelnen Artikel mache, was Kategorie-Zuordnung und Schlagwörter angeht, schaue ich immer erst alle durch. Ich gehe also in WordPress in BEITRÄGE – SCHLAGWORTE und lese meine Schlagwörter. Gleichzeitig achte ich auf die Anzahl der zugeordneten Artikel. Bei allen unter fünf lasse ich mir die entsprechenden Artikel anzeigen. Dann sehe ich anhand der Verschlagwortung besser, was ich mir bei dem Schlagwort gedacht habe und ob es ein ähnliches gibt, das völlig ausreicht.

In diesem ersten Durchgang eliminiere ich Schlagwörter, die ich nicht brauche und frische durchs Drüberlesen meine Erinnerung auf, welche es momentan gibt. Das macht es mir leichter, wenn ich gleich loslege mit dem Optimieren pro Text.

Dafür drucke ich mir die neue Navigation aus:

schreibnudelnavineu

Jetzt beginne ich mit allen Kategorien, in denen nicht so viele Texte sind. Dort habe ich einen schnelleren Überblick, was die Zuordnung angeht [Kategorie und Schlagwörter] und ich kann komplette Kategorien flott durcharbeiten. Immer, wenn eine Kategorie durchoptimiert ist, streiche ich sie mir auf meinen Ausdruck gleich durch. So kann ich vollständige Rubriken durcharbeiten, ohne zu unterbrechen. Was leichter ist, weil dann der Kopf konzentriert in der Verschlagwortung ist.

Nachtrag: Die ersten Kategeorien sind fertig! Dabei hab ich gemerkt, dass ich ein paar stark gefüllte Kategorien etwas entzerren möchte und habe für meine Hauptrubriken noch mal eine Unterkategorie erstellt. So bin ich sehr happy. Und man sieht, wie sich der meist beachtliche Aufwand, das Blog richtig intensiv zu warten, lohnt. Jetzt mach ich mal was anderes, weil man da blöd wird.

10. Dezember

Heute habe ich die statischen Seiten fertig gemacht.

11. Dezember

Jetzt stand das Durchgehen der restlichen Kategorien an:

Ich rufe mir in WordPress bei den Beiträgen die betreffende Rubrik auf. Dabei nehme ich immer zuerst die Kategorien, wo wenig Inhalte sind – aber Vorsicht: Wenn ich weiß, dass eine neue Kategorie viele Artikel aus einer überfüllten „bekommt“, gehe ich erst die große Kategorie durch und sortiere die Texte neu. Zunächst schaue ich also immer: Gibt es wenig befüllte Kategorien, die mehr oder weniger komplett sind (z. B. bei mir die Layout-Kategorie). Ich nehme deshalb erst die weniger befüllten, damit ich auf meinem Zettel schneller abstreichen kann und sehe, dass ich vorankomme. Das motiviert mich, weil dann zum Schluss nur noch die größeren, arbeitsintensiven Kategorien bleiben.

Dann schaue ich erstmal grob die Überschriften durch und wenn mir eine Überschrift nicht genug sagt, klicke ich auf „ansehen“ und scanne kurz den Text. Auf diese Weise kann ich direkt Beiträge in eine andere Kategorie umsortieren, die nach der Umstellung der Navigation besser passt.

Nun geht es an die Keywords. Zunächst arbeite ich mit der Massenbearbeitung [Klick aufs Bild zeigt die Großansicht]:

blogmassenbearbeitungkl

Ich bin ja im BEITRÄGE-Menü und habe mir alle Beiträge einer bestimmten Kategorie anzeigen lassen, z. B. bei mir die Kategorie „Lesernutzen“. Nun weiß ich, dass alle Beiträge dieser Kategorie auf jeden Fall die zwei Schlagwörter „Lesernutzen“ und „Mehrwert bieten“ haben müssen. Also klicke ich ganz oben auf „Titel“ und wähle damit alle Beiträge der ersten Seite aus, bei „Aktion wählen“ klicke ich auf „bearbeiten“, dann auf „übernehmen“. Jetzt kommt ein Dialogfenster. Dort kann ich rechts jetzt meine beiden durch ein Komma getrennten Schlagwörter eingeben und mit „aktualisieren“ bestätigen. Nun haben die ausgewählten Beiträge diese zwei Schlagwörter mit dabei.

Im nächsten Schritt gehe ich kurz die einzelnen Texte durch. In der Regel reicht mir die Überschrift und ein kurzer Blick, denn ich gebe mir ja schon beim Einstellen der Texte entsprechend Mühe, die richtigen Schlagwörter auszuwählen. Dennoch gibt es Optimierungsbedarf:

  • Manchmal habe ich später Schlagwörter „erfunden“, die in früheren Beiträgen noch nicht berücksichtigt waren. Da ich mir vorher die Schlagwörter alle durchgelesen habe, sind sie jetzt präsenter.
  • Oder es ergeben sich durch das Umsortieren eines Beiträgs etwas andere Keywords, also etwas kommt sinnvollerweise dazu oder weg.
  • Durch das komplette Durchgehen aller Texte merke ich auch, wenn ich ein neues Schlagwort brauche.

Als letzten Schritt gehe ich jetzt noch mal meine Liste der Schlagwörter durch (unter „Beiträge – Schlagworte“) und mach das Gleiche wie ganz am Anfang: Ich schaue, welchen Schlagwörtern jetzt noch weniger als 5 Beiträge zugeordnet sind und entscheide, ob ich es trotzdem brauche oder lösche.

Fertich!